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Konstantin Poltrum: „Das darf uns nicht passieren, müssen Respekt zeigen, wenn wir etwas haben, dann herausragende Fans“

Konstantin-Poltrum-HSG-Konstanz-Balingen

Tief enttäuscht: Konstantin Poltrum (rechts) mit dem Dank an die Fans.

 

Trotz überragender Unterstützung eines prall gefüllten, stattlichen Gästefanblocks stand die HSG Konstanz bei der 22:32-Niederlage im Derby beim HBW Balingen-Weilstetten völlig neben sich. Musste man die Niederlage beim Erstliga-Absteiger und heißen Aufstiegskandidaten einkalkulieren, so war die Mannschaft über die Art und Weise ihres Zustandekommens und die eigene Leistung selbst schwer enttäuscht.

 

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht Torwart Konstantin Poltrum (23) Klartext und fordert vor dem Derby gegen die SG BBM Bietigheim am Freitag, 20 Uhr, in der Schänzlehölle eine deutliche Reaktion und Verbesserung.

 

Konsti, wie bewertest Du den Auftritt in Balingen und die Art und Weise, wie die Niederlage zustande gekommen ist?

 

Es war auf jeden Fall enttäuschend. Noch nicht mal, dass wir verloren haben, sondern genau die Art und Weise wie wir verloren haben und hier aufgetreten sind. Wie wir unser Spiel nicht gefunden haben aber auch von der Einstellung zu wenig gebracht haben. Wenn man sieht, dass sich die Balinger nach jedem Ball werfen und auch bei einer Zehn-Tore-Führung Vollgas geben und wir nichts hinkriegen, um dagegenzuhalten, dann läuft etwas schief. Diese Fehler gilt es zu analysieren und jeder Einzelne muss noch einmal darüber nachdenken, ob er alles gegeben hat oder noch eine Schippe draufpacken kann.

 

Ganz besonders frappierend waren die vielen, teilweise haarsträubenden technischen Fehler. Worauf sind diese zurückzuführen?

 

Zumindest auch ist dies eine Konzentrationssache. Und natürlich Nervosität. Passiert dir ein Fehler, unterlaufen dir auch leicht mehrere Fehler. Aber uns darf das einfach nicht passieren. Wir spielen in der 2. Bundesliga und können nicht dermaßen viele technische Fehler machen. Das geht einfach nicht. Und was noch weniger geht ist, obwohl Balingen natürlich eine super erste Welle läuft, dass wir nicht mehr von den Tempogegenstößen verhindern. Wenn der Fehler passiert, muss ich der erste sein, der hinten ist und ihn ausbügeln will. Diese leichten Gegentore waren einfach zu viele. Natürlich ist Balingen eine richtig starke Mannschaft und die wenigsten haben heute mit einem Sieg von uns gerechnet, aber so zu verlieren und sich so zu präsentieren war nicht in Ordnung, darum geht es.

 

Wie kommt der große Unterschied zum letzten Heimspiel mit dem Gala-Auftritt gegen Wilhelmshaven zustande?

 

Wir haben nicht die Ex-Nationalspieler im Kader, das können und wollen wir gar nicht. Dafür sind wir die HSG Konstanz, es ist unsere Identität, dass wir uns auf dem Spielfeld zerreißen. Das habe ich nicht gesehen. Wir sollten uns alle an die eigene Nase packen und zusehen, dass jeder wieder begreift wer wir sind, wo wir stehen und wo wir ansetzen müssen.

 

Das nächste Derby steht schon am Freitag gegen Bietigheim bevor. Ist allein der Heimvorteil eine Erklärung für die zwei Gesichter der letzten Wochen?

 

Klar ist es zu Hause immer etwas Anderes. Wir haben uns daheim auch noch nicht schlecht verkauft und ich glaube wir werden wieder ein anderes Spiel sehen. Nichtsdestotrotz ist das auch mit der tollen Unterstützung unserer Fans kein Selbstläufer. Von alleine läuft auch dort nichts einfach so besser. Wir müssen alle alles voll reinhauen.

 

Beeindruckend die Reaktion aus dem stattlichen Gästefanblock. Trotz Zehn-Tore-Rückstand wurde die HSG gefeiert und Party gemacht. Hast Du das auch während des Spiels wahrgenommen?

 

Absolut. Ich bin den Fans unglaublich dankbar, dass sie hinter uns stehen, wenn wir richtig schlecht spielen. Das war heute der Fall, sogar sehr. Wenn wir etwas haben, dann herausragende Fans. Da sollten wir auch dankbar sein und den Fans gegenüber Respekt zeigen und uns den Allerwertesten aufreißen. Die Leute haben viel bezahlt, um uns zu sehen.

 

Fragen: Andreas Joas

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