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Turniersieg bei Comeback: Stefan Hanemann überzeugt bei Junioren-Nationalteam

Stefan-Hanemann-HSG-Konstanz-Rimpar

Für Stefan Hanemann hätte es kaum besser laufen können. Drei Erfolge in drei Spielen und am Ende den Turniersieg mit der DHB-Auswahl beim Vier-Nationen-Turnier in Frankreich gegen die Topteams des Gastgebers (31:27), Spanien (30:23) und Portugal (38:32) durfte er bei seiner Rückkehr in die Junioren-Nationalmannschaft nach langer Verletzungspause feiern.

 

Vor allem gleich in der ersten Partie gegen Frankreich konnte Hanemann überzeugen, kam am Ende in 60 Minuten Spielzeit auf 23 Paraden und 47 Prozent gehaltene Bälle. „In der Zusammenarbeit mit der Abwehr war Stefan ein Schlüssel zur deutlichen Pausenführung. Es ist toll, dass er wieder zurück ist“, bedachte Junioren-Bundestrainer Erik Wudtke hinterher seinen Schlussmann mit einem Sonderlob. Der 21-Jährige strahlte: „Es ist ein geiles Gefühl, wieder zurück zu sein. Die Jungs und die Trainer haben mich toll aufgenommen und dass ich dann auch noch gleich das Vertrauen bekomme und von Beginn an spielen darf, macht mich stolz.“ Bewegt ergänzt er: „Nach so langer Zeit nicht vergessen und abgeschrieben zu werden tut besonders gut. Ich versuche jedes Mal das in mich gesetzte Vertrauen zurückzuzahlen.“

 

Überrascht war er über die schon nach ein paar wenigen Trainingseinheiten bestens funktionierende Kommunikation und Abstimmung mit seinem Mittelblock, aber noch mehr darüber, dass er sofort in der Startformation auftauchte. Die Bedenken, die der HSG-Keeper dabei anfangs noch nach schlechten Erfahrungen im letzten Aufeinandertreffen mit den Franzosen hatte, waren schnell verfolgen. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft“, sagte er nach dem souveränen Erfolg der DHB-Jungs. „Das war ein saugeiler Einstand. Ich würde fast sagen eines meiner besten Spiele für die Nationalmannschaft überhaupt.“ Bei annähernd 50 Prozent Abwehrquote kein Wunder.

 

Zwar hatte er bei seinen Einsätzen in den beiden anderen Spielen nicht derart viel Erfolg, konnte sich aber über eine gelungene Maßnahme mit einem hochtalentierten Nationalteam freuen, das sich im Sommer bei der Weltmeisterschaft in Algerien nach der Silbermedaille bei der Europameisterschaft nun den nächsten großen Erfolg sichern möchte. Hanemann: „Wir haben ein super Turnier gespielt, sind souverän Erster geworden und ein tolles Team. Auch wir als Torhüter, Paul Porath und ich, haben unsere Sache als Gespann sicher ganz gut gemacht, auch wenn ich selbst in Spiel zwei und drei gerne noch besser gewesen wäre.“

 

In etwas mehr als einem Monat wird der nächste Lehrgang inklusive zweier Testspiele stattfinden, danach folgt die Airport-Trohy in Kloten – jenes Turnier, bei dem sich Hanemann vor einem Jahr verletzt hatte – ehe es in die heiße Phase vor der WM geht. Der Konstanzer ist zuversichtlich und traut Deutschland einiges zu: „Wir haben gegen jeden Gegner Lösungen gefunden und haben viel Potenzial. Wenn wir so weiterarbeiten, geht dort auf jeden Fall etwas.“ Aktuell ist die Freude groß, dass sein Knie die hohe Belastung mit mehreren Einheiten am Tag ohne Probleme überstanden hat und er sich mittlerweile sogar besser als vor seiner Verletzung fühlt.

 

Auf der langen Heimreise von Bordeaux nach Konstanz an den Bodensee kreisten die Gedanken des Sport- und Russischstudenten jedoch schnell wieder um die HSG und den knallharten Abstiegskampf in der 2. Handball-Bundesliga, in den die halbe Liga involviert ist. Sicherheit für die Aufgaben beim DHB haben ihm die Einsätze und gezeigten Leistungen im HSG-Tor gegeben, erklärt er. Am Samstag, 20 Uhr, trifft er mit der HSG Konstanz in heimischer Schänzle-Sporthalle nun auf den ASV Hamm. Ein direkter Konkurrent. Noch am Wochenende hatte er mit Björn Zintel zusammen in einer Mannschaft gespielt – und sich danach über das direkte Duell am Samstag unterhalten. „Hamm hat eine super Truppe“, warnt Stefan Hanemann vor dem nächsten Gegner seiner HSG Konstanz. „Die wollten aufsteigen und sind vor allem zu Hause richtig stark.“ Die Chance für Konstanz? „Wir sind heimstark, aber das wir trotzdem ganz eng“, ist er sich sicher und lächelt: „Aber wir sind alle heiß und wollen unbedingt die Klasse halten. Mit unserer Halle im Rücken und wenn wir alle noch eine Schippe drauflegen, haben wir eine gute Chance auf die Punkte.“

Alles zum Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen
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