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Kreisläufer Chris Berchtenbreiter fällt weiter aus: „Hoffe, dass ich bald wieder eingreifen kann“

Kreisläufer Chris Berchtenbreiter fällt weiter aus: „Hoffe, dass ich bald wieder eingreifen kann“

Zuletzt kam es knüppeldick für die HSG Konstanz. Zum Zweitliga-Start nach der WM-Pause musste Cheftrainer Daniel Eblen auf ganze sieben Akteure und damit eine komplette Handball-Mannschaft verzichten. Eine Entspannung der prekären Personalsituation ist vorerst nur bedingt zu erwarten.

 

Neben den Langzeitverletzten Sebastian Bösing (Schulter), Manuel Both (Daumen) und Alexander Lauber (Kreuzbandriss), für die nach ihren Operationen die aktuelle Saison definitiv gelaufen ist, muss sich auch Junioren-Nationaltorwart Stefan Hanemann nach einer schweren Knieverletzung mit Operation noch etwas in Geduld üben, ein Comeback könnte nach dem Trainingseinstieg zu Jahresbeginn allerdings – je nach Verlauf des weiteren Aufbaus – in den nächsten Wochen oder Monaten erfolgen. Dazu war zuletzt Simon Flockerzie berufsbedingt verhindert und Matthias Stocker grippegeplagt nicht einsatzbereit.

 

Besonders schwer getroffen hat es den Aufsteiger vom Bodensee damit am Kreis. Mit Chris Berchtenbreiter war in Eisenach der vierte Kreisläufer nicht einsetzbar. Berchtenbreiter, vor der Saison als torgefährlichster Kreisspieler der 3. Liga Süd von der SG Köndringen-Teningen nach Konstanz gekommen, laboriert nach wie vor an einer im Testspiel gegen Erstligist Frisch Auf Göppingen erlittenen Schulterverletzung, als ihm beim Wurf von einem Gegenspieler in den Arm gegriffen und dabei eine Sehne angerissen wurde. Am Mittwoch war er erneut bei den Ärzten und erhielt die nächste schlechte Nachricht: wohl mindestens zwei weitere Wochen muss der 23-jährige gebürtige Lahrer auf Einsätze verzichten. „Das muss erst einmal gut ausheilen“, sagt das in 17 Spielen bereits 32 Mal erfolgreiche Kraftpaket, das noch auf die Einschätzung eines Schulterspezialisten wartet. „Die Genesung braucht wohl leider noch etwas Zeit. Wie lange, lässt sich noch nicht exakt sagen, da der Heilungsverlauf schwer abgeschätzt werden kann.“ Aktuell wird er physiotherapeutisch betreut und hofft, dass die Heilung weiter gut verläuft und eine Operation somit nicht nötig wird.

 

Zur aktuellen Verletzungsmisere kommt für den Tabellenzwölften ein in Sachen Schwierigkeitsgrad nicht zu toppendes Auftaktprogramm in die Rückrunde: am Samstag bei Tabellenführer Lübbecke, dann im Rahmen eines Doppelspieltages gegen den Zweiten Hüttenberg und direkt danach beim Dritten Bietigheim. Da atmet auch Chris Berchtenbreiter tief ein: „Klar, das sind ohnehin sehr schwere Spiele und unter diesen Vorzeichen wird es nun nicht einfacher. Allerdings haben wir so überhaupt nichts zu verlieren.“

 

In der neuen Stadt und im neuen Team fühlt sich der 1,84 Meter große Neuzugang jedenfalls pudelwohl. „Der Sommer war überragend“, erklärt er mit einem Lächeln, „und im Team fühle ich mich sowieso wohl, da mir der Einstieg hier von Anfang an sehr leicht gemacht wurde.“ Auf dem Spielfeld hingegen hatte er, wie er selbstkritisch anmerkt, zu Beginn noch etwas Probleme mit dem neuen System und den neuen Abläufen. „Jetzt klappt das hingegen sehr gut und ich bin ganz zufrieden mit meinem ersten Zweitligahalbjahr“, so Berchtenbreiter, denn in Sachen Durchsetzungsstärke, Kraft und Körperlichkeit konnte er mit seinen 100 Kilogramm gut dagegenhalten und neben seinen 32 Toren auch viele Siebenmeter herausholen.

 

Nicht mitspielen und eingreifen zu können und dafür am Liveticker mitfiebern zu müssen sei schlicht „eine ganz, ganz blöde Situation“, sagt er mit Blick auf den letzten Spieltag. „Ich weiß, dass ich da jetzt noch mindestens einmal durch muss – aber ich hoffe, dass sich meine Verletzungspause in Grenzen hält und ich bald wieder eingreifen kann.“ Zuvor muss er es sich am Samstag, wenn die HSG Konstanz um 19 Uhr bei Tabellenführer TuS N-Lübbecke antritt, mindestens noch einmal vor dem PC gemütlich machen – und genügend Nervennahrung bereitstellen.

 

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