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Selbst der FC Zürich staunt beim HSG-Sponsorenabend: „Für einen Drittligisten sensationell!"

Selbst der FC Zürich staunt beim HSG-Sponsorenabend: „Für einen Drittligisten sensationell!"

Beim Sponsorentreffen der Konstanzer HSG ist die 2. Handball-Bundesliga in aller (Spieler) Munde

 

„Ähm, für einen Drittligisten sensationell! Hut ab!", antwortete Christian Müller auf die Frage des österreichischen Sportmoderators Christian Böckle beim Sponsorentreffen des Handball-Drittligisten HSG Konstanz auf die Frage, was ihm, dem Marketingleiter des Schweizer Fußball-Erstligisten FC Zürich, zu dieser Menschenmenge einfalle. 90 geldgebende Handballfans waren gekommen, als der Tabellenvierte aus Südbaden zu einem Sponsorenabend ins Autohaus Gohm & Graf Hardenberg gerufen hatte, eine Resonanz, die auch HSG-Geschäftsführer Dr. Frank Meisch äußerst zufrieden in die Runde blicken ließ.


Um die Internationalität an diesem Abend dementsprechend ins Licht rücken zu können, standen dem Vorarlberger Martin Böckle, der sich als Moderator bei etlichen Ski-Weltcuprennen oder auch dem Dreiländer-Marathon einen Namen gemacht hat, etliche Persönlichkeiten der Sportszene des Dreiländerecks zur Verfügung. Zumindest vorerst nicht im Mittelpunkt standen die Konstanzer Handballer, die sich hinter der Theke um das Wohl der Gäste kümmerten.Diese mussten sich kaum angesprochen fühlen, als Otto Eblen ein weiteres Mal bemerkte, dass die A-, B- und C-Jugend der HSG in den obersten Ligen dem Ball nachjagt, „dies jedoch vom Konstanzer Umfeld immer noch nicht dementsprechend gewürdigt wird". Sehr viel zufriedener zeigte sich der Präsident des mit Bregenz Handball und HC Hard erfolgreichsten Handballvereins am Bodensee von der weiblichen Anhängerschaft seines Klubs, „40 Prozent beträgt der Frauenanteil unserer Zuschauer, dies wollen wir im März mit einem weiteren Ladys Play inklusive Modemeile würdigen".Frauen spielen auch beim Beachvolleyball eine Hauptrolle, freilich eher diejenigen auf dem Spielfeld. Wie ein lachender Otto Eblen sah und sieht dies auch Sascha Heyer so. Der Beachvolleyballer aus der Schweiz, der 1999 mit dem VfB Friedrichshafen Deutscher Meister und Pokalsieger wurde, geht ab April in Rio de Janeiro in seine letzte Saison als Aktiver. Eine Saison und eine Karriere, die mit der Teilnahme bei Olympia in London einen „goldenen Abschluss" erfahren soll.


Der ehemalige Europameister, zweifache Vize-Europa- und Vize-Weltmeister will in London mit seinem 15 Jahre jüngeren Partner Se‘bastien Chevallier für den Höhepunkt seiner langen und erfolgreichen Karriere sorgen. Eine Laufbahn, die der 39-Jährige zumeist allein (mit seinem jeweiligen Partner) meisterte, „ihr seht hier Marketingleiter, Ersatzspieler und auch alles andere vor euch", meinte Heyer, für den der VfB das „einschneidenste Erlebnis" seiner Karriere darstellte („Die Zeit in Friedrichshafen hat mich massiv beeinflusst, unter Trainer Stelian Moculescu gab es kein Pardon!").


Was viele auch an diesem Abend bemängelten, kritisierte aber auch Sascha Heyer. „Es heißt immer, die Bodenseeregion solle enger zusammenrücken. Aber ich wohne wirklich nicht weit von der Grenze weg, weiß aber oftmals nicht, was sich 15 Kilometer entfernt abspielt." Otto Eblen vermerkte in diesem Zusammenhang wiederum, dass der Hauptsponsor der HSG nicht in Konstanz, sondern im Schwarzwald beheimatet sei (Rothaus), „und auch etliche Co-Sponsoren kommen aus Württemberg oder der Schweiz".
Nicht „nur" als Co-Sponsor, sondern auch mit auf dem Trikot scheint die ZF Friedrichshafen auf, die es sich wie eine Handvoll weiterer Geldgeber von der anderen Seeseite nicht nehmen ließ, ebenfalls der Einladung aus Konstanz zu folgen. „Kreativ sein, das Erlebnis in den Focus stellen," ist der Rat Christian Müllers, der beim FC Zürich neben dem Posten des Marketingleiters auch den des Geschäftsstellenleiters beim zwölffachen Schweizer Meister und derzeitigen Tabellensechsten inne hat, an den ehemaligen Zweitligisten aus Konstanz. „Merchandising ist für den Erfolg extrem, 1:1," weiß Müller, der den Handball trotz Champions-League-Teilnehmer Schaffhausen in der Schweiz lediglich an „vierter, fünfter Stelle" unter allen Sportarten sieht.Die Deutschen kämpfen derzeit bei der EM in Serbien, dass der Handball hierzulande nicht weiter an Boden verliert, unter den Spielern der HSG ist der Erfolgshunger trotz derzeitigem vierten Platz nicht gestillt. „Auch Platz eins ist nicht unmöglich," lässt etwa Rückraumschütze Stefan Bruderhofer wissen. „Wir wollen weiter nach oben" (Markus Schoch), „2. Liga, warum nicht?" (Kapitän Matthias Faißt) oder „Mein größtes sportliches Ziel? Mit Konstanz zweite Liga spielen" (der Ex-Mimmenhausener Yannick Schatz) sind die weiteren Aussagen, die Otto Eblen den Schweiß auf die Stirn treiben.


„Die jetzige 3. Liga ist stärker als die 2. Liga damals," weiß das HSG-Oberhaupt, der freilich auch an die finanziellen Schwierigkeiten denkt, die den Konstanzern die drei Jahre der Zweitligazugehörigkeit um die Jahrtausendwende beschert hatten. Aber Eblen selbst hatte die zweithöchste Spielklasse in dieser Saison nach zwischenzeitlichem zweiten Rang schon ins Spiel gebracht. „Wenn der Unterbau vorhanden ist, die  Spieler mitziehen – und es auch die Sponsoren wollen . . ."
 
Von Jochen Dedeleit

 

Wahlkampfunterstützer des neuen Konstanzer OB Uli ...
An alle Fans und Mitglieder der HSG Familie

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