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70 Fans treiben HSG Konstanz in Pfullingen zu siebtem Sieg in Folge

70 Fans treiben HSG Konstanz in Pfullingen zu siebtem Sieg in Folge

Alexander Lauber lässt Simon Tölke im VfL-Tor keine Chance.

 

Handball 3. Liga:

VfL Pfullingen – HSG Konstanz 27:32 (12:16)

HSG Konstanz liegt nie in Rückstand und wirkt souverän.

Trotzdem „enge Kiste“ für Top-Torschütze Paul Kaletsch.

 

Über 70 enthusiastische HSG-Fans außer Rand und Band: Nach dem 32:27 (16:12)-Sieg der HSG Konstanz beim VfL Pfullingen, dem siebten Erfolg in Serie, gab es kein Halten mehr auf der Tribüne – und auf dem Spielfeld. Mit nunmehr 20:4 Punkten und drei Punkten Vorsprung auf den Zweiten aus Leutershausen ist die Vorfreude auf das absolute Topspiel am Samstag um 20 Uhr in der „Schänzle-Hölle“ gegen den direkten Verfolger riesengroß.

 

Es war eine perfekte Symbiose zwischen Fans und Spielern der HSG Konstanz. Sowohl auf der Tribüne als auch auf dem Spielfeld gab es von Beginn an nur eines: Vollgas. So wurde aus der mit insgesamt 950 Besuchern gut gefüllten Kurt-App-Halle nie der gefürchtete Hexenkessel und sowohl auf der Tribüne als auch auf dem Spielfeld behielt Konstanz von Anfang an die Oberhand. Zu souverän und entschlossen wirkte das Auftreten der Konstanzer. Nie in Rückstand und nach dem schnellen 4:1 (5.) meist mit zwei bis fünf Toren in Front – es schien hinterher eine recht klare Angelegenheit für den Drittliga-Spitzenreiter gewesen zu sein.

 

HSG-Cheftrainer Daniel Eblen widersprach diesem Eindruck jedoch: „Das Ergebnis gibt nicht wieder, wie eng es manchmal doch war und wie sehr uns ein nie aufsteckendes Pfullingen alles abverlangt hat.“ Paul Kaletsch, mit zehn Treffern – trotz späterer Manndeckung – Toptorschütze der Partie, pflichtete dem bei: „Das war eine enge Kiste und nicht immer so souverän, wie es gewirkt hat. Es gab da schon ein paar Knackpunkte, die wir überstehen mussten.“ Einer dieser Knackpunkte war der kuriose und glückliche Treffer vom ganz groß aufspielenden, siebenmal erfolgreichen Matthias Stocker zum 30:26 für seine Farben (57.). Die Schiedsrichter hatten bereits passives Spiel angedroht, da fasste sich der 1,78 Meter-Mann ein Herz und wollte über den Block des VfL Pfullingen zum Abschluss kommen. Die Pfullinger kamen an den Ball, fälschten ihn aber so unglücklich ab, dass er sich in einer Bogenlampe scheinbar in Zeitlupe über den am Boden liegenden VfL-Torwart Simon Tölke in das Tor senkte. Ein eminent wichtiger, aber umso glücklicherer Treffer.

 

Halbzeit eins war da noch weniger nervenaufreibend, weil die HSG nach gutem, konzentriertem Beginn mit einer wie gewohnt guten Deckung und einem starken Konstantin Poltrum zwischen den Pfosten im Stile einer Spitzenmannschaft sukzessive davonzog. Nach kurzer Aufholjagd der Gastgeber wurde aus einer 7:6-Führung der HSG ein Vier-Tore-Vorsprung (10:6, 19.), der auch bis zur Pause Bestand hatte. Grundlage dafür war ein neuerlicher Zwischenspurt in den letzten zweieinhalb Minuten, als Konstanz die Nerven mit drei Treffern zum 16:12 nach dem 12:13-Anschluss des VfL beruhigte.

 

Der Star ist das Team, das wurde dort und in Durchgang zwei wieder einmal deutlich. Neben Junioren-Nationaltorhüter Stefan Hanemann hatte die HSG mit dem verletzten Manuel Both und dem mit Fieber im Bett liegenden Simon Flockerzie den Ausfall von gleich zwei Kreisläufern zu verkraften. Marius Oßwald als letzter verbliebener Kreisspieler hatte ebenso wie Kai Mittendorf „ein paar ganz wichtige Szenen“, wie Daniel Eblen betonte. Loben musste er in seiner ausgeglichen besetzten Mannschaft, in der in einer Schwächephase immer ein anderer in die Bresche für seine Mitspieler sprang, alle Spieler. Alle Mannschaftsteile konnten überzeugen und machten die HSG für Pfullingen schwer ausrechenbar. Vor allem das hohe Tempo nach vorne, die in der zweiten Hälfte geringere Fehlerquote und bessere Chancenverwertung sowie ein gutes Umschaltspiel mit einer gefährlichen zweiten Welle machte Pfullingen schwer zu schaffen. Selbst die doppelte Manndeckung gegen Paul Kaletsch und Matthias Stocker brachte die HSG nicht aus dem Konzept.

 

„Die Breite war sicher wieder sehr wichtig. Neben Paul und Matthias Stocker, die beide ein tolles Spiel abgeliefert haben, haben uns die gesamte Abwehr, ein guter Konstantin im Tor, aber auch die Außen geholfen – jeder hat seinen Teil zum Erfolg beigetragen“, sagte Daniel Eblen zufrieden, „und das war heute auch nötig und schön zu sehen, dass wirklich jeder der Mannschaft weiterhilft.“ Beeindruckt hatte ihn seine junge Mannschaft auch damit, dass sie die wichtigen Situationen immer erkannt und sogleich die richtigen Entscheidungen getroffen habe.

 

Pfullingen mühte sich nach Kräften um den Anschluss, deutete sein großes Potenzial mit seiner ebenfalls sehr jungen Mannschaft immer wieder an, doch Konstanz hatte dank eines starken Kollektivs stets die passende Antwort parat. Auf 20:23 (41.) und 25:28 (53.) kam der Ex-Erstligist noch einmal heran, im Gegenzug erhöhte die HSG den Vorsprung aber immer wieder auf fünf Tore. „Vorne wichtige Tore und hinten haben wir die Konter abgefangen“, deutete Daniel Eblen die spektakulären Rettungsaktionen von Konstantin Poltrum an, der gleich mehrfach aus seinem Tor herausgeilt war und Gegenstoßpässe abgefangen hatte.

 

Eine kritische Situation musste die HSG noch mit dem glücklichen Treffer von Matthias Stocker überstehen, dann brachen angesichts des 32:27-Auswärtssiges alle Dämme. Matthias Stocker gab sich als Einpeitscher und initiierte mit den HSG-Fans das „Humba Täterä“, „Spitzenreiter“- und „Auswärtssieg“-Gesänge. Die Stimmung kochte. Für Daniel Eblen ein ganz wichtiger Faktor: „70 Fans haben so viel Lärm wie 800 gemacht, so kam nie Stimmung gegen uns auf. Diese Rückendeckung heute war ungemein wertvoll. Ein riesen Dankeschön an unsere Fans für diese Unterstützung.“

 

Paul Kaletsch war hinterher über den Lauf seiner Mannschaft selbst etwas überrascht: „Es ist schon atemberaubend, was wir gerade abliefern. Aus jeder Schwächephase kommen wir super wieder heraus, behalten die Ruhe, es kommt keine Hektik auf, es gibt kein Meckern und wir stehen das zusammen durch. Das zeichnet uns aus.“ Eine Sicht, die Till Fernow, Trainer des VfL Pfullingen, teilte und Komplimente nach Konstanz verteilte: „Ein verdienter Sieg für die HSG, weil sie unsere Fehler eiskalt ausgenutzt hat und einen ganz tollen Handball spielt.“

 

Am Samstag um 20 Uhr kommt es in der „Schänzle-Hölle“ nun zum absoluten Topspiel zwischen Spitzenreiter Konstanz und dem direkten Verfolger Leutershausen auf Rang zwei. „Eine richtig tolle Sache für uns – und eine große Herausforderung gegen eine super Mannschaft“, so Daniel Eblen voller Vorfreude.

 

VfL Pfullingen – HSG Konstanz 27:32 (12:16)

HSG Konstanz: Maximilian Wolf, Konstantin Poltrum (Tor); Fabian Schlaich (4), Marius Oßwald (1), Mathias Riedel (5), Luis Pfliehinger, Kai Mittendorf (1), Matthias Stocker (7), Michael Oehler, Paul Kaletsch (10/3), Felix Krüger, Alexander Lauber (3), Fabian Maier-Hasselmann (1), Tim Jud.

Zuschauer: 950.

 

Gänsehaut! "Humba Täterä" in Pfullingen!

Unvergesslich!Grandios!Gänsehaut pur!Ihr seid die Allerbesten!Ein ganzer Fanbus voller HSG-Schlachtenbummler und dazu viele Privatfahrer haben das Match in Pfullingen zum Heimspiel gemacht - und anschließend wurde die Nacht zum Tag gemacht, angefangen hier dank Matthias Stocker als Einpeitscher! Wie sagte Helle Riedel bei seinem kurzen Abstecher in den Fanbus nach dem Spiel: "Ihr seid doch verrückt"! Wie wahr, und das ist auch gut so! Wie geil, solche Fans zu haben!Danke für den grandiosen, unvergesslichen Abend!Wir hoffen, Ihr seid am Samstag um 20 Uhr beim Topspiel gegen Leutershausen in der "Schänzle-Hölle" alle wieder mit dabei, Ihr Verrückten!#BesteFansderLiga #HeimspielinPfullingen #DieHSGjadassindwir #SpitzenreiterSpitzenreiterheyhey #GelbeWand #HandballstadtKontanz

Posted by HSG Konstanz on Montag, 23. November 2015

 

Interview Paul Kaletsch

„Es ist schon atemberaubend, was wir gerade abliefern. Aus jeder Schwächephase kommen wir super wieder heraus, behalten die Ruhe, es kommt keine Hektik auf, es gibt kein Meckern und wir stehen das zusammen durch. Das zeichnet uns aus.“ Paul Kaletsch, mit zehn Treffern bester Torschütze in Pfullingen, spricht nach dem Auswärtssieg über das Spiel, die grandiose Fanunterstützung und die momentane Stärke der HSG Konstanz.Außerdem: Warum Ihr das Topspiel zwischen der erstplatzierten HSG und dem direkten Verfolger Leutershausen am Samstag um 20 Uhr in der "Schänzle-Hölle" auf keinen Fall verpassen dürft! Klare Ansage, vorbeikommen ist Pflicht!By the way: Paul ist mit 91 Treffern derzeit zweitbester Torschütze der 3. Liga Süd und mit 38 von 45 verwandelten Siebenmetern der drittbeste Strafwurfschütze der Liga! Das ist mal ein dickes LIKE wert, oder?! So kann's weitergehen...

Posted by HSG Konstanz on Dienstag, 24. November 2015

 

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