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„Haben einige Talente, die den Sprung schaffen können“: Andre Melchert zieht Zwischenbilanz

Tim-Jud-und-Andre-Melchert Tim Jud (links) und Andre Melchert. Der Sportchef blickt positiv nach vorne.

Acht Spiele hat die HSG Konstanz seit dem direkten Wiederaufstieg in die 2. Handball-Bundesliga absolviert. Sportchef Andre Melchert zieht vor dem Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, im Abstiegskracher gegen den TV Emsdetten, das unter dem Motto „Alle für Jannis steht“, eine erste Bilanz. Der 39-jährige gebürtige Velberter ist seit 2002 bei der HSG Konstanz. Zunächst als Spieler in der 2. Bundesliga (rechter Rückraum und Kreis) und ab 2009 als Co-Trainer. Seit 2014 ist der leidenschaftliche Schalke-Anhänger zudem Sportlicher Leiter. Der 1,94 Meter große Applications-Manager ist verheiratet und hat drei Töchter.

 

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht er über vergebene Chancen, leichte Fehler, die Kaderplanung und die langfristige Weiterentwicklung des Clubs.

 

Andre, beim Blick auf die aktuelle Bilanz: Bereitet er Vergnügen oder doch etwas Bauchschmerzen?

Summa summarum sind wir voll im Soll. Wenn man die Spiele genauer analysiert, wird aber deutlich, dass wir in ein bis zwei Begegnungen mehr Punkte hätten mitnehmen können. Zudem zeigt sich, dass das obere und untere Drittel der 2. Bundesliga sehr ausgeglichen ist. Das wird wohl bis zum Ende so laufen. Für eine detaillierte Einschätzung ist es aber noch zu früh.

 

Bist Du zufrieden, wie sich die sehr junge Mannschaft in der auf 18 Teams verkleinerten 2. Bundesliga präsentiert?

Wir haben gezeigt, dass wir – insbesondere daheim – gegen jeden mithalten können. Auswärts unterlaufen uns noch zu viele leichte Fehler. Das wird gnadenlos bestraft. Wenn wir wüssten, woran es liegt, dass das vor allem in der Fremde passiert, würden wir es abstellen. Daheim haben wir natürlich die Unterstützung der Zuschauer. Auswärts hat man sie gegen sich, damit muss man klarkommen. Dazu kommt die weite Anreise. Man sieht ja auch bei unseren Gästeteams, dass das für Sportler nicht immer so einfach ist.

 

Was fehlt in den entscheidenden Situationen noch zu noch mehr Punkten?

Es besteht schon ein deutlich spürbarer Unterschied zur 3. Liga. In der 2. Bundesliga werden die Fehler sofort konsequent ausgenutzt. Das muss man lernen und die Fehler schnellstmöglich so gut wie möglich abstellen.

 

Am Samstag, 20 Uhr, empfängt die HSG als Tabellen-15. den 17. Was steht in diesem Abstiegskracher auf dem Spiel?

Es ist eine wichtige Partie. Natürlich wollen wir gegen die Teams, die mit uns unten stehen, gewinnen. Aber es ist kein Endspiel. Ein wichtiges Heimspiel, das wir gewinnen wollen. Damit sind die Ziele gesetzt. Wenn man die letzten Jahre verfolgt hat, kommt es schon etwas überraschend, dass Emsdetten überhaupt dort steht. Vor allem der Abgang von Spielmacher Merten Krings dürfte nicht so einfach zu kompensieren sein. Man sieht, dass alle Mannschaften Probleme bekommen können, wenn Leistungsträger wegfallen.

 

Ziel war und ist es, den Konstanzer Weg weiterzuentwickeln und das Niveau immer weiter anzuheben. Wie läuft der Prozess?

Aktuell läuft es ganz gut. (lacht)  Wir haben in der in der Oberliga spielenden U23 einige Talente dabei, die den Sprung in die erste Mannschaft schaffen können. Das ist unser Weg. Mit Joschua Braun können wir jede Woche ein aktuelles Beispiel beobachten, wie sehr sich diese Talente über diesen Weg entwickeln können. Ich bin daher zufrieden, wir sind gut aufgestellt.

 

Ist die Kaderplanung für die nächste Saison schon angelaufen?

Wir sind mittendrin. Mit Felix Krüger, Kapitän Tom Wolf und eben Joschua Braun konnten wir bereits mit drei Spielern frühzeitig verlängern. Weitere Gespräche laufen und werden nach meiner Ellenbogen-Operation fortgeführt. Ich habe früh mit den Gesprächen begonnen, in den nächsten Monaten werden sie finalisiert. Wir werden bald positive Nachrichten vermelden können.

 

Die Entwicklung des Clubs wird immer langfristig betrachtet. Wo sollen die nächsten Schritte vollzogen werden?

Mit der U23 sind wir auf einem guten Weg. Sie hat sich in der vierthöchsten Liga stabilisiert und hält einige Hoffnungen für die Zukunft bereit. In der Jugend ist alles schwer planbar, da kommt es immer auf die Stärke des aktuellen Jahrgangs an. Was den Bereich rund um die Bundesligamannschaft angeht, wollen wir Schritt für Schritt die Infrastruktur weiter verbessern.

 

Fragen: Andreas Joas

 

 

 

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