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Drittliga-Meister Kornwestheim zweites Mal besiegt – Eblen: „Fehler nerven mich ungemein“

Felix-Krueger-HSG-Konstanz-Kornwestheim Wie Kreisläufer Fabian Wiederstein von Kornwestheim kaum zu stoppen: Mit sieben Toren von Felix Krüger konnte die HSG Konstanz auch das zweite Duell mit dem SVK deutlich für sich entscheiden.

Testspiel:

SV Salamander Kornwestheim – HSG Konstanz 31:34 (15:19)

 

Im sechsten Testspiel konnte die HSG Konstanz den vierten Sieg feiern und den amtierenden Drittliga-Meister SV Salamander Kornwestheim nach dem 30:24-Sieg zu Beginn der Vorbereitung auch auswärts mit 34:31 (19:15) nach zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Führung bezwingen. Das für Mittwochabend geplante Testspiel um 19 Uhr gegen den Schweizer Erstligisten Fortitudo Gossau wird aufgrund der hohen Belastung eine möglicherweise etwas verstärkte U23 (Oberliga Baden-Württemberg) bestreiten, ehe am Donnerstag um 18.45 Uhr mit dem Schweizer Vizemeister und Pokalsieger sowie EHF-Pokalteilnehmer Pfadi Winterthur zum finalen Test vor dem Pflichtspiel-Auftakt am Samstag im DHB-Pokal gegen Frisch Auf Göppingen nochmals ein echter Gradmesser auf Konstanz wartet.

 

In Kornwestheim trumpfte die HSG Konstanz dabei mit sehr variantenreichem und schnellem Offensivspiel auf, das mit der schnellen 3:0-Führung belohnt wurde. Beide Mannschaften konnten fast in Bestbesetzung antreten. Auf Konstanzer Seite fehlte Kreisläufer Michel Stotz, der SVK musste noch auf Rechtsaußen Peter Jungwirth verzichten. Dementsprechend flott und intensiv wurde die Partie geführt – mit der HSG Konstanz als tonangebendem Team. Über 10:5 und 16:10 konnten die Gäste vom Bodensee die Führung stets behaupten. Trumpf der Gelb-Blauen war neben Kreisläufer Fabian Wiederstein mit sieben Treffern Linkshänder Felix Krüger, der ebenfalls siebenmal wuchtig den Ball in die Maschen hämmerte.

 

„Wir haben aber immer noch viele Fehler drin“, ärgerte sich HSG-Cheftrainer Daniel Eblen. „Trotzdem haben wir nicht so schlecht im Angriff gespielt, das gilt eigentlich auch für die Abwehr.“ Doch die sechs Fehler im Vorwärtsgang, die direkt mit einem schnellen Kontertor bestraft wurden, brachten ihn zur Weißglut. „Das waren auf jeden Fall zu viele“, unterstrich er nachhaltig. Auf sehr gute Phasen folgten immer wieder solche, die den A-Lizenzinhaber an der Seitenlinie fast zur Verzweiflung trieben. „Da kommen innerhalb von fünf Minuten zwei verworfene freie Bälle, plus Siebenmeter dazu und wir werfen den langen Pass nach vorne noch sonst wo hin – das nervt mich ungemein.“

 

Kornwestheim wurde dadurch stärker und stellte seine Gefährlichkeit über sein schnelles Angriffsspiel dabei unter Beweis. Dennoch: Näher als auf vier Tore (25:21) kamen die Schwaben nicht heran. Die HSG ließ auf ihre Schwächephase bald wieder stärkere Minuten folgen und setzte sich auf sieben Tore ab (30:23). Bis in die letzten Spielminuten hatte diese komfortable Führung bestand (33:26). In den allerletzten Minuten jedoch gelang Konstanz nur noch ein Tor, während Kornwestheim noch einmal einige schnelle Tore zur Ergebnisverbesserung zum 34:31-Endstand gelangen. Sehr zum Unmut von Daniel Eblen: „Diese kleinen  Phasen haben mich schon gestört, da wir ansonsten ganz ordentlich gespielt haben.“

 

Aufgrund der hohen Belastung wird das Testspiel am Mittwochabend gegen Gossau nun die HSG-Reserve übernehmen. Die U23 der HSG Konstanz wird dabei möglicherweise durch ein paar Spieler aus dem Kader des Drittliga-Teams verstärkt. Am Donnerstag, 18.45 Uhr, hingegen steht für die HSG Konstanz mit Pfadi Winterthur nochmals ein echter Gradmesser vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison am Samstag im DHB-Pokal gegen Frisch Auf Göppingen bevor. Vom Schweizer Vizemeister und Pokalsieger, der für den EHF-Pokal qualifiziert ist und zuletzt beim 27:27 gegen den Bundesligisten Eulen Ludwigshafen überzeugte, erwartet Eblen eine bärenstarke Mannschaft, gegen die dennoch weniger Gegentore als gegen Kornwestheim angestrebt werden. „Die 31 Gegentore haben ja nicht  zwingend etwas mit der Abwehr zu tun“, spricht er noch einmal die eigenen Fehler in der Offensive an. „Das heißt aber nicht“, so der 43-Jährige abschließend, „dass wir weniger Tempo spielen sollen.“

 

HSG Konstanz: Maximilian Wolf, Simon Tölke (Tor); Fabian Schlaich (2), Tom Wolf (3/1), Fabian Wiederstein (7), Paul Kaletsch (4/2), Felix Krüger (7), Fabian Maier-Hasselmann (1), Joschua Braun (2), Tim Jud (4), Tim Keupp, Samuel Wendel, Maximilian Schwarz (2), Samuel Löffler (2).

 

Die Testspiele (alle Heimspiele in der Schänzle-Sporthalle), kurzfristige Änderungen jederzeit möglich:

15. August, 19 Uhr: HSG Konstanz U23 – TSV Fortitudo Gossau

16. August, 18.45 Uhr: HSG Konstanz – Pfadi Winterthur

 

DHB-Pokal, Erstrunden-Turnier in der Lindach-Sporthalle, Weilheim/Teck:

18. August, 20 Uhr: Frisch Auf Göppingen – HSG Konstanz

19. August, 17.30 Uhr: Mögliches Finale des Erstrundenturniers gegen Balingen oder Haßloch

 

Die ersten Saisonspiele der HSG Konstanz in der 3. Liga, Saison 2018/19:

25. August, 19.30 Uhr: TuS Fürstenfeldbruck – HSG Konstanz

1. September, 20 Uhr: HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten II

9. September, 16.30 Uhr: TVS Baden-Baden – HSG Konstanz

15. September, 20 Uhr: HSG Konstanz – VfL Pfullingen

22. September, 20 Uhr: HSG Konstanz – TGS Pforzheim

 

>> Zum kompletten Spielplan

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