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Erinnerungen werden wach: HSG rüstet sich für hitziges Duell in Oppenweiler

Simon-Toelke-und-Maximilian-Wolf-HSG-Konstanz-Neuhausen Zusammmenhalt und Stabilität in der Deckung sowie auf der Torwartposition (Simon Tölke links und Maximilian Wolf) sollen auch in Oppenweiler der Schlüssel für die HSG Konstanz sein.

3. Liga:

HC Oppenweiler/Backnang – HSG Konstanz

(Samstag, 20 Uhr, Gemeindehalle Oppenweiler)

 

Vor dem Aufeinandertreffen mit dem HC Oppenweiler/Backnang werden bei Drittliga-Spitzenreiter HSG Konstanz Erinnerungen wach. An das Spieljahr 2015/16, als sich die HSG die Süddeutsche Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga sichern konnte. Ein emotionaler Höhepunkt auf dem Weg dorthin war der knappe, hart erkämpfte 24:23-Sieg kurz vor Weihnachten in Backnang. Drei Jahre später deutet vieles auf ein ähnlich heißes Duell beim HCOB hin.

 

Auch bei Daniel Eblen ist dieses Spiel im Gedächtnis hängen geblieben. „Natürlich nicht die Details“, sagt er, „aber die Umstände. Dass es sehr knapp und emotional war.“ Vieles deutet auf eine Wiederholung hin. Dafür garantiert schon die hitzige Atmosphäre in Oppenweiler, aber auch die Entwicklung des Gegners in den letzten Wochen. Nach einem völlig misslungenen Saisonstart und 0:10 Punkten hat sich die Mannschaft von Matthias Heineke mit inzwischen neun Zählern zurückgemeldet und musste dabei lediglich gegen die Spitzenteams Kornwestheim, Dansenberg und, denkbar knapp, bei den Rhein-Neckar Löwen II hinnehmen.

 

Wie auch bei der HSG Konstanz fand bei den Württembergern vor der Saison ein Umbruch mit sechs Neuzugängen statt. Inzwischen scheint sich die Mannschaft gefunden zu haben. Zumal mit Jonathan Fischer per Zweitspielrecht vom Erstligisten SG BBM Bietigheim vor wenigen Wochen eine hochkarätige Nachverpflichtung für den Kreis gelungen ist. Dementsprechend spricht Daniel Eblen über eine „gute, sehr erfahrene Mannschaft“, die mit Marcel Lenz – neu hinzugekommen vom Vizemeister TSB Heilbronn-Horkheim – den aktuell besten Torschützen (108 Treffer) der Liga in ihren Reihen hat, dazu mit Kevin Wolf und Evgeni Prasolov „Topleute“, die, so Eblen, „sich in keinem Vergleich mit anderen Spielern der Liga verstecken müssen.“

 

Gleiches gilt jedoch für seine Mannschaft, die inzwischen den zehnten Sieg in Folge errungen hat. Dank eines starken Zusammenhalts, einer guten Abwehr und daraus gewachsenem Selbstvertrauen konnte zuletzt auch ein sehr kompliziertes Spiel in Neuhausen/Filder gewonnen werden. Der unbändige Wille und Ehrgeiz der jungen Konstanzer Mannschaft hat dabei nicht nur die Fans erfreut und begeistert. Eblen: „Der Ehrgeiz war immer vorhanden. Wie die Jungs nun aber diesen mit Nachdruck verfolgen, hängt sicher auch mit dem tollen Teamgeist zusammen.“ Wichtiges Element dabei ist die wiedergewonnene Stabilität in der Deckung und auf der Torwartposition, die vieles einfacher macht und das Selbstvertrauen für den Angriff stärkt.

 

Gegen Oppenweiler wird gerade hier wieder der Schlüssel liegen. Die Gastgeber verfügen über die drittbeste Offensivreihe der Liga und setzten gerne auf den erweiterten Gegenstoß und die schnelle Mitte. „Im Rückzug“, sagt Eblen, „dürfen wir deshalb keine Zeit verlieren und müssen gegen einen guten Kreisläufer, Außen und gute Rückraumspieler sehr beweglich spielen.“ Darüber hinaus muss sich seine Mannschaft etwas gegen die variable Deckung des HC Oppenweiler/Backnang einfallen lassen, die von der 6:0 über eine 5+1 als auch eine 3:3 und 4:2-Variante alles im Repertoire hat. Verzichten muss Konstanz bei der schweren Auswärtsaufgabe auf Fabian Maier-Hasselmann, der nach seiner gut verlaufenen Operation am Knöchel die gute Nachricht bekam, dass die Verletzungen doch nicht so kompliziert wie befürchtet sind. Ein Wiedereinstieg in das Training im Januar scheint möglich. Zudem ist Benjamin Schweda nach seinem Kreuzbandriss wieder langsam in erste Trainingseinheiten eingestiegen und Tom Wolf kann vielleicht sogar schon in Oppenweiler wieder mitwirken.

 

Das Spiel in Neuhausen sieht Eblen dabei gar nicht als Warnung für das, was die HSG 27 Kilometer nordöstlich von Stuttgart erwartet. „Warnungen brauchen wir keine“, erklärt er. „Wir sind uns bewusst, was auswärts auf uns zukommt.“ Ein sehr schnelles Spiel, in dem man sich emotional und körperlich erneut durchbeißen müsse. „Dabei kommt es wieder darauf an, die richtigen Entscheidungen zu treffen“, fordert der 44-Jährige. Wie schon 2015 und zuletzt in Neuhausen.

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