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Exzellente Jugendarbeit: HSG Konstanz erhält Jugendzertifikat 2020

Jugendzertifikat_2020

Die HSG Konstanz gehört erneut zu den Top-Nachwuchsausbildern Deutschlands: Nach 2018 – 2019 konnte sie als Drittligist keinen Antrag stellen – erhielt die HSG auch 2020 das Jugendzertifikat der Handball-Bundesliga (HBL) für exzellente Jugendarbeit. Damit gehört sie zu den Top 25 Leistungszentren. Lediglich zehn Zweitligisten erhielten die Auszeichnung in diesem Jahr. Präsident Otto Eblen: „Das ist ein großer Erfolg für uns, gerade wenn man sieht, unter welchen Namen wir hier dabei sind. Wir freuen uns, dass unsere Jugendarbeit geschätzt wird.“

 

Im Jahr 2007 wurde das Jugendzertifikat als ligaübergreifendes Gütesiegel von der HBL geschaffen, vor dessen Erteilung ein anspruchsvolles Vergabeverfahren steht. Seit 2008 wird es an Erst- und Zweitligaclubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren herausragende Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, dass Nachwuchsspieler in Club und Umfeld optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien der umfangreichen und in den letzten Jahren stetig verschärften Zertifikatsrichtlinie wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Schulkooperationen, Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training, die notwendige Infrastruktur und auch Trainingsumfänge überprüft.

 

Damit zählt die HSG zu den 25 Top-Ausbildungsadressen des deutschen Handballs.  „Dank und Anerkennung gebührt unseren Mitarbeitern, die uns so weit gebracht haben“, sagt Eblen. „Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe und Herausforderung.“ Zugleich auch eine Bestätigung des Konstanzer Weges mit hoher Durchlässigkeit von der Jugend in die U23 und von dort in das Zweitligateam. Beispiele für den Übergang aus der U23 in die 2. Bundesliga sind ganz aktuell etwa Samuel Wendel, Joschua Braun, Maximilian Wolf und Felix Krüger. In der nächsten Spielzeit werden weitere folgen. Sportchef Andre Melchert sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung für die Jugendarbeit und den damit verbundenen Aufwand. „Natürlich wollen wir immer besser werden“, erklärt der Sportliche Leiter, „aber dies zeigt, dass wir es bereits vernünftig machen.“ In sämtlichen Altersklassen ist die HSG seit Jahren in der jeweils höchsten Liga vertreten und dient als eines von sechs mit dem Jugendzertifikat ausgezeichneten Leistungszentren im süddeutschen Raum als Sprungbrett für Talente. „Jugendspieler mit Ehrgeiz und Leistungswillen können bei uns die nächste Stufe erreichen“, so Eblen.

 

Ziel der Konstanzer ist es, sich in Zukunft im Jugendbereich noch breiter aufzustellen, im Spieler- wie Trainerbereich weiter zu wachsen und den Aufwand weiter zu erhöhen „Damit in der Spitze noch mehr ankommt“, verrät der HSG-Macher. Ohne allerdings die Breite zu vergessen, ganz im Gegenteil. Die Leistungsspitze werde man nur durch die Breite und die Unterstützung des ganzen Vereins realisieren können, fügt er an. Dafür will sich die HSG vor Ort noch mehr einbringen. Eblen betont dabei auch die wichtige Rolle der städtischen Sportförderung. „Für die Stadt Konstanz und ihre allgemeinen Sportförderrichtlinien ist das ebenfalls eine tolle Auszeichnung“, hebt er hervor. „Die Sportpolitik ist auf dem richtigen Weg.“ Die Zugehörigkeit zu den besten 25 Nachwuchsfördern sieht er als gemeinsamen Erfolg. Einen ganz besonderen Dank richtet er dabei an die Gemeinschaftsschule Gebhard als wichtigen Kooperationspartner. „Bei Schulleiterin Elke Großkreutz haben wir immer ein offenes Ohr“, freut er sich.

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