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Fabian Maier-Hasselmann vor Comeback: „2. Bundesliga ist Motivation“

Fabian-Maier-Hasselmann-HSG-Konstanz-Balingen Steht vor seinem Comeback: Fabian Maier-Hasselmann.

Fabian Maier-Hasselmann ist mit 28 Jahren der älteste Spieler im Kader von Drittliga-Spitzenreiter HSG Konstanz. Seit 2015 spielt er für die HSG auf Rechtsaußen. Der 1,82 Meter große gebürtige Münchener hatte sich Ende November alle Außenbänder im rechten Sprunggelenk sowie ein Syndesmoseband gerissen und einen Teil des Schienbeinfortsatzes gebrochen. Bis dahin war er mit 40 Treffern drittbester Torschütze der HSG.

 

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht Fabian Maier-Hasselmann über seine Reha, das Comeback, Jugendträume und das erste Heimspiel seit zwei Monaten am Samstag, 20 Uhr, in der Schänzle-Hölle gegen den amtierenden Drittliga-Meister SV Salamander Kornwestheim.

 

Fabi, du hast dich im Training Ende November schwer verletzt. Wie läuft die Reha?

Mir geht es gut. Die Reha macht gute Fortschritte. Ich darf wieder alles belasten und machen. Ich habe viel trainiert, viel an der Fitness gearbeitet. In Sachen Beweglichkeit und Dynamik muss ich jedoch noch etwas aufarbeiten. Manchmal zwingt dich der Körper, wieder eine Stufe herunter zu fahren. Eben der normale Reha-Verlauf.

 

Wann sehen wir dich endlich wieder auf dem Spielfeld?

Meine Hoffnung war ein Comeback jetzt am Samstag im Heimspiel gegen Kornwestheim. Es war allerdings bereits bei der Operation klar, dass das wahnsinnig optimistisch war. Nun ist es mein großes Ziel, beim Superball am 9. März gegen Heilbronn fit zu sein. Das ist immer ein absolutes Highlight, da wäre es schon klasse, wenn ich endlich wieder dabei sein könnte.

 

Du hast die erste Niederlage nach 15 Siegen in Pforzheim von der Tribüne verfolgt. Wie hast du das Gesehene wahrgenommen, wie schwer war es, nicht helfen zu können?

Draußen zu sitzen ist wahnsinnig schwer. Das wird nicht einfacher, wenn es nicht läuft. Ich hätte gerne gespielt. Am Ende ist die knappe Niederlage bitte, aber eben nicht unverdient. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, hatten keinen guten Tag. Wir waren zu unkonzentriert in den Abschlüssen und haben uns in der Abwehr zu sehr auf den Kreis fokussiert oder waren zu passiv. Pforzheim hat hingegen ein tolles Spiel gemacht, sicher eines ihrer besten in dieser Saison. Das ist eine starke, erfahrene Mannschaft, ähnlich wie Kornwestheim. Die wissen, wie man zupackt, wenn sich eine Chance bietet und wie man knappe Spiele gewinnt.

 

Am Samstag kommt Kornwestheim. Das Hinspiel bot mit 70 mitgereisten HSG-Fans, ganz viel Konfetti und zwei Punkten nach einem hart erkämpften 26:25-Sieg so ziemlich alles, was Handball ausmacht. Ein emotionales Schlüsselerlebnis für die bislang so erfolgreiche Spielzeit?

Diese Partie war schon sehr eindrücklich. Vor allem, weil wir in den letzten fünf Minuten nur noch ein Tor erzielt haben und das Ding dennoch heimschaukeln. Da haben wir gemerkt, dass wir mit einer guten Abwehr und gutem Zusammenspiel mit den Torhütern einiges erreichen können. Wir haben gekämpft bis zum Umfallen und stark verteidigt. Der Rest kommt dann von alleine. Dies haben wir dort das erste Mal richtig geschafft.

 

Nach zwei Monaten ohne Heimspiel, drei Aufgaben in der Fremde in Folge: Wie groß ist die Vorfreude auf die Rückkehr in die Schänzle-Hölle und endlich wieder ein Heimspiel zu haben?

Wir freuen uns alle auf jedes Heimspiel. Nach so einer langen Pause natürlich erst Recht. Die Pause ist durch die WM schon komisch lange geworden, umso mehr freuen wir uns auf die eigenen Fans, die Stimmung und natürlich hoffentlich einen Sieg daheim (lacht). Nach der Niederlage in Pforzheim sind wir umso heißer darauf. Die Jungs haben richtig Bock im Training demonstriert.

 

Du hast bis zu deiner Verletzung das Gespann mit Joschua Braun auf Rechtsaußen gebildet. Hast du ihm als ältester Spieler im Kader Tipps mitgegeben?

Joschi braucht nicht viele Tipps. Er macht sich sehr gut, auf Rechtsaußen und auch im Rückraum. Er übernimmt nun viel Verantwortung, hat eine gute Quote und – das hat man in Pforzheim beim letzten Führungstreffer für uns durch ihn gesehen – geht sehr reif, sehr gut mit Druck um. Er spielt beide Positionen auf einem hohen Niveau und nutzt seine vielen Spielanteile für gute Leistungen. Wir haben aber nichts anderes von ihm erwartet.

 

Bald sollst du ihn wieder auf der rechten Seite unterstützen. Was sind deine Ziele für den Rest der Saison?

Wieder richtig fit zu sein, möglichst viel zu spielen, erfolgreich sein. Das mache ich nicht nur an Toren fest, ich möchte eine gute Trefferquote haben. Natürlich möchte ich verletzungsfrei bleiben und für die nächste Saison topfit sein.

 

Es könnte dann – auch wenn im Moment noch weit weg – wieder in der 2. Bundesliga weitergehen. Ist die „stärkste zweite Liga der Welt“ schon in irgendeiner Form ein Thema?

Für mich ist diese Liga Motivation. Ich möchte dort gerne wieder spielen, das war schon in der Jugend mein Traum. Die zwei Jahre in der 2. Bundesliga waren super, natürlich würden wir gerne wieder dorthin zurückkehren. Aktuell sind wir nur dabei, die Saison dort zu beschließen, wo wir aktuell stehen. Das braucht höchste Konzentration. Danach sind wir, falls uns das gelingt, voll fokussiert auf eine mögliche Relegation. Im Moment sind wir bei Kornwestheim, der 3. Liga und einem starken Gegner.

 

Was erwartest du am Samstag von Kornwestheim?

Ein bisschen steht Kornwestheim als amtierender Drittliga-Meister aktuell im Niemandsland der Tabelle. Ich rechne mit einem engen Spiel, in dem wir alles geben müssen. Alle in der Liga haben Bock gegen uns zu gewinnen und einen Sieg gegen den Tabellenführer zu feiern. Kornwestheim hat eine super Truppe, mit ein paar erst- und zweitligaerfahrenen Spielern. Die wissen, wie man Handball spielt. Allerdings muss man uns erst einmal daheim bezwingen. Wir wollen unbedingt zusammen mit den Fans feiern.

 

Fragen: Andreas Joas

 

 

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