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„Weil ich weiter in der 2. Bundesliga spielen will“: Erfahrener Linkshänder bleibt

Fabian-Maier-Hasselmann-HSG-Konstanz-Gossau

Glaubt fest an den Klassenerhalt der HSG Konstanz: Rechtsaußen Fabian Maier-Hasselmann.

 

Kurz bevor die HSG Konstanz in ihre Wochen der Wahrheit mit fünf Spielen hintereinander gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt startet, hat ein weiterer Spieler nach Torwart Maximilian Wolf Farbe bekannt und sich zu einem Verbleib am Bodensee entschlossen. Fabian Maier-Hasselmann, erst kürzlich 26 Jahre alt geworden und damit einer der erfahrensten Spieler bei der HSG, hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag ligaunabhängig um ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2019 verlängert.

 

Der Rechtsaußen, der einen Großteil seiner Jugend im Handballinternat Bregenz verbracht hat und dort nach einer österreichischen Meisterschaft auch bei EHF-Cup-Spielen und Qualifikationsturnieren für die Champions League dabei war, fühlt sich pudelwohl am Bodensee. „Weil ich weiter in der 2. Bundesliga spielen will“, begründet er seine frühzeitige Vertragsverlängerung und fügt sogleich an: „Wir haben dafür nach wie vor gute Chancen und werden in der Rückrunde alles daran setzen, den Klassenerhalt klarzumachen.“ Vor dem Hintergrund von fünf Punkten Rückstand aber auch noch 18 ausstehenden Spielen betont er: „Wir sind noch längst nicht abgestiegen und glauben fest daran, dass wir es schaffen. Also macht es Sinn, hier zu verlängern.“

 

Dabei ist ihm die Überzeugung anzumerken. Sollte es wider Erwarten dennoch nichts werden mit dem sechsten Zweitliga-Jahr für die HSG Konstanz, für Fabian Maier-Hasselmann stellt sich dann die Charakterfrage. „Ich bin jemand, der als direkt Beteiligter diese Scharte ausmerzen und es wieder gutmachen wollen würde. Ich fühle mich hier sehr wohl und es passt alles, daran hat sich nichts geändert“, so der schnelle Linkshänder – und das trotz anderer Angebote aus Liga zwei. Außerdem zählt für ihn die optimale Verbindung von Studium an der mit der HSG kooperierenden Fachhochschule (HTWG) und Leistungssport. Auf Automobilinformationstechnik ist seine Wahl gefallen. „Eine Mischung aus Elektrotechnik und Informatik“, lacht der 1,82 Meter große Flügelspieler, der als ganz junger Akteur schon beim damaligen Zweitligisten HC Erlangen in die stärkste zweite Liga der Welt hinein schnupperte und seit 2015 in Konstanz auf Torjagd geht. Dort feierte er die Drittliga-Meisterschaft und den Zweitliga-Klassenerhalt.

 

„Ein erfahrener Mann“, sagt Andre Melchert über den gebürtigen Münchener, „der immer, wenn er gebraucht wird, seine Leistung bringt und für uns wertvoll ist. Wir sind froh, dass wir weiter auf ihn bauen können.“ In den nächsten Wochen kann der Sportliche Leiter der HSG Konstanz weitere Vertragsverlängerungen bekanntgeben. Nach dem hochkarätigen ersten Neuzugang für die neue Saison in Person von Junioren-Europameister Fabian Wiederstein für den Kreis (22, HBW Balingen-Weilstetten) erklärt er zudem: „Mit weiteren interessierten Spielern sind wir im intensiven Kontakt.“

 

Fabian Maier-Hasselmann blickt indes zuversichtlich auf die Rückrunde voraus, in der nach vier Hinrunden-Niederlagen alleine mit einem Tor nun die knappen Siege der Vorsaison wieder Einzug am Schänzle erfahren sollen. „Wir haben alle viel und gut in der Vorbereitung gearbeitet, dann wird auch das Glück zurückkommen“, ist er sich sicher. „Wir haben ein Team, das die 2. Liga halten kann.“ Der Flügelspieler zeigte sich in der Vorbereitung jedenfalls in guter Form und überzeugte im Testspiel gegen Gossau sowie in der Vorwoche in den Reihen der verletzungsgebeutelten zweiten Mannschaft, bei der er gerne und gut aushalf.

 

Nun, nachdem nur noch die beiden Langzeitverletzten Sebastian Bösing und Benjamin Schweda fehlen, sieht er die HSG gerüstet „für richtungsweisende, aber noch nicht entscheidende Spiele. Dass wir mithalten können, haben wir oft genug bewiesen. Es ist alles eng in dieser Liga, in jedem Spiel und in der Tabelle.“ Am Samstag, 20 Uhr, setzt er im Duell mit den Rhein Vikings aus Düsseldorf auf den Faktor Fans. „Die können uns pushen und auch aus einem Tal herausholen. Es ist immer geil hier vor voller Halle zu spielen und diesen wahnsinnigen Rückhalt in der Schänzlehölle zu spüren“, sagt er und hält fest: „Fans und Team haben sich immer gut ergänzt, damit wollen wir am Samstag weitermachen.“ Schließlich legt sich ein verschmitztes Lächeln auf sein Gesicht und er verabschiedet sich mit einem letzten Satz in das Training: „Ich freue mich darauf, dass es wieder losgeht, auf das Handballspielen und darauf, viele Siege zu feiern – das macht am meisten Spaß.“


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