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Fabian Schlaich: „Überragend, wie wir trotz Sieben-Tore-Rückstand nach vorne gepeitscht werden“

Fabian Schlaich: „Überragend, wie wir trotz Sieben-Tore-Rückstand nach vorne gepeitscht werden“

Gutes Spiel als Konstanzer Anführer und siebenfacher Torschütze: HSG-Kapitän Fabian Schlaich.

 

Einmal mehr hat sich gezeigt, wie dicht beieinander das Leistungsniveau der Mannschaften in der 2. Handball-Bundesliga ist. Nach einem fulminanten Doppelspieltag mit Siegen gegen die Topteams Hüttenberg (27:23) und Bietigheim (29:27) zog die HSG Konstanz vor über 1100 Fans gegen den TV Emsdetten wie schon im Hinspiel mit 26:30 (13:17) den Kürzeren. Nach der ersten Heimniederlage seit zwei Monaten weist die HSG dennoch weiter fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge auf und belegt mit 22:24 Punkten Tabellenplatz neun.

 

Eine starke Vorstellung bot neben Matthias Stocker vor allem Linksaußen Fabian Schlaich mit sieben Toren. Vor dem Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, gegen den TuS Ferndorf sprach der HSG-Kapitän mit Pressesprecher Andreas Joas über die Gründe für die zweite Niederlage gegen die Münsterländer und blickt auf das nächste Heimspiel gegen die Siegerländer voraus.

 

Fabi, nach dem zweiten souveränen Sieg des TV Emsdetten gegen die HSG Konstanz: Liegt der HSG Konstanz dieser Gegner einfach nicht?

 

Gut, wir haben jetzt zweimal gegen sie gespielt, zweimal waren es komplett andere Duelle mit zwei komplett anderen Abwehrformationen und wir kommen mit beiden nicht wirklich zurecht. Heute haben wir meiner Meinung nach gerade in der ersten Halbzeit zu viele Gegenstöße kassiert und dann – ich es habe es schon oft genug gesagt – wenn du hinten liegst, wird es schwer. Diese Saison bekommen wir es nicht so richtig hin, solche Spiele noch so umzudrehen, dass Zählbares dabei herauskommt.

 

Woran liegt das? Es gab ja in der zweiten Halbzeit mehrere gute Phasen, in denen man den Rückstand von sieben auf nur noch vier Tore verkürzen konnte.

 

Vier Tore sind in der Zweiten Liga einfach eine Hausnummer, das ist viel. Dass wir zwar noch einmal herankommen war gut, aber man darf dann auch nicht nachlassen. Stattdessen mussten wir wieder ein, zwei Gegenstöße hinnehmen, dann sind es wieder sechs Tore Rückstand – so geht dir irgendwann auch die Zeit aus. Dazu kam mit Konstantin Madert ein guter TVE-Torhüter, der uns das Leben sehr schwer gemacht hat.

 

Kosten nach einem schlechten Start mehrere Aufholjagden im Wechsel mit schwächeren Phasen auch letztlich zu viel Kraft oder sind sie emotional zu schwierig?

 

Das kostet auf jeden Fall Kraft. Emotional muss man zwar sehen, dass man sich immer wieder hochpusht, aber wir stehen trotz der bitteren Niederlage immer noch gut da und sind auf jeden Fall im Soll. Wir müssen einfach weitermachen, es wird auch passieren dass man in dieser Liga Heimspiele verliert, das ist nun mal so. Wir müssen einfach nur auf uns sehen und unseren Weg weitergehen.

 

Die nächste Aufgabe hat es wirklich in sich. Der TuS Ferndorf hat sich mit dem mazedonischen Profi Nikola Stojcevski, der bereits über Champions-League-Erfahrung verfügt, sowie dem französischen Linkshänder Michelin Celestin hochkarätig verstärkt und ist nun eine ganz andere Mannschaft. Was kommt am Samstag, 20 Uhr, in der „Schänzle-Hölle“ auf Euch zu?

 

Das ist eine sehr starke Mannschaft. Das sieht man langsam auch an den Punkten, denn Ferndorf holt sich jetzt seine Zähler. Und für uns gibt es kein leichtes Spiel, kein einziges. Wir müssen immer 100 Prozent geben, sonst wird es nicht klappen – und dort müssen wir wieder hin. Wir pushen uns immer ganz gut hoch, dazu müssen wir uns für die super Stimmung in der Halle bedanken. Wir liegen mit sieben Toren hinten und die Fans peitschen uns trotzdem noch nach vorne. Das ist überragend. Dass es dann am Schluss mal reicht, mal nicht, ist normal. Am Samstag greifen wir alle zusammen neu an.

 

Fragen: Andreas Joas

 

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