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HSG Konstanz bindet Führungsspieler – Zusätzliche Aufgaben als Trainer

Fabian-Schlaich-HSG-Konstanz-Coburg Fabian Schlaich bleibt bei der HSG Konstanz und wird sich als Trainer zudem künftig um die Außenspieler kümmern.

Während Drittliga-Spitzenreiter HSG Konstanz noch acht Begegnungen von möglichen Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga entfernt ist, nimmt der Kader für die kommende Saison ligaunabhängig immer mehr Konturen an. Bevor demnächst die Verpflichtung eines neuen Linksaußen bekanntgegeben wird, kann Sportchef Andre Melchert die Unterschrift von Führungsspieler Fabian Schlaich vermelden. Der Linksaußen wurde für ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2020 gebunden.

 

Der mit aktuell 65 Saisontoren viertbeste Torschütze der HSG, der nach einigen Verletzungsproblemen zu Beginn der Saison wieder in Topform ist, soll dabei nicht nur weiter als wichtiger, erfahrener Führungsspieler vorangehen. In Zukunft wird der B-Lizenzinhaber zusätzlich als Talenttrainer für die jungen Außen wirken. „Er wird sich“, erklärt Andre Melchert, „um unsere talentierten Außenspieler kümmern und diese qualitativ nach vorne bringen.“ Seit nunmehr sechs Spielzeiten geht der 27-Jährige als einer der dienstältesten Spieler der HSG auf Torjagd und hat dabei alle Höhen und Tiefen erlebt. Sei es den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga im Jahr 2016, den emotionalen Klassenerhalt ein Jahr später oder aber den bitteren Abstieg in der letzten Spielzeit.

 

Schlaich: „Die Jungen haben richtig Bock darauf zu lernen, sind sehr willig. Ich denke, dass ich mittlerweile über einiges an Erfahrung verfüge, was ich gerne in Abwehr und Angriff weitergeben möchte.“ Als Co-Trainer der Konstanzer Bundesliga-A-Jugend konnte er schon erste Erfahrungen in diesem Bereich sammeln. Melchert erhofft sich durch die Einbindung eines weiteren Trainers in das große Team, seine Talente noch besser zu machen und noch intensiver zu betreuen. „Das vor allem im Einzeltraining für die Außen, im Positionstraining und auch während der Spiele als Ansprechpartner“, zeigt der Sportliche Leiter auf. Doch auch auf dem Spielfeld soll der trickreiche linke Flügelspieler weiter ein Leistungsträger und prägender Kopf sein. „Er ist als erfahrener Führungsspieler sehr wichtig für uns“, meint Melchert.

 

Dass er für die HSG Konstanz ungemein wertvoll ist, zeigen seine starken Spiele in den letzten Monaten, nachdem er sich wieder topfit fühlt. „Das sieht man meinem Spiel denke ich an“, freut sich der gebürtige Balinger – vor allem aber über die sehr erfolgreiche Spielzeit der HSG Konstanz. „Dass wir“, sagt er, „so deutlich vorne stehen, war nicht unbedingt zu erwarten.“ Dafür gilt die 3. Liga Süd als zu stark und ausgeglichen. Allerdings war gerade die Abwehrleistung der Konstanzer vor Weihnachten durchaus beeindruckend – und Schlüssel zum Erfolg. Zu dieser Form müsse man wieder kommen, fordert Schlaich. Denn seine Ziele sind klar umrissen: den ersten Platz „so schnell wie möglich fixieren, obwohl es noch ein weiter Weg ist.“ Zumal in diesem Jahr, so bezeichnet er die Aufstiegsregelung, noch die „Wundertüte Relegation“ warten könnte, sofern man Platz eins verteidigen kann.

 

In Konstanz, wo er an der mit der HSG kooperierenden Exzellenzuniversität Sport und Deutsch auf Lehramt studieren kann, fühlt sich der Schwabe zusammen mit seiner Freundin sehr wohl. Zumal er als emotionaler Leader emotionale Hallen liebt. „Es ist an uns“, verrät er mit einem Lächeln, „dem Publikum und den Fans etwas zurückzugeben. Wie die Stadt hinter uns steht ist schon brutal. Es ist toll, wie die HSG angenommen wird.“ 11 300 Zuschauer pilgerten in dieser Spielzeit bislang zu den Heimspielen in der „Schänzle-Hölle“.

 

Doch Verletzungsprobleme in der Wintervorbereitung haben die HSG etwas aus der dominanten Form von vor dem Jahreswechsel gebracht. Das habe etwas zurückgeworfen, analysiert Schlaich. „Auf der anderen Seite“, ergänzt er, „hatten wir bislang nur Kracher-Spiele. In Pfullingen und Pforzheim sowie gegen Kornwestheim ist es nicht leicht.“ Umso größer ist nun die Vorfreude auf eines der absoluten Saisonhighlights: den Bundesliga-Superball am 9. März. Vor großer Kulisse kommt es dann zum Duell gegen Verfolger Heilbronn. „Darauf freuen wir uns riesig. Das wird hochintensiv, gegen einen starken Gegner“, blickt Fabian Schlaich voraus. Mit einem verschmitztem Grinsen. Erfahren ist der 1,80 Meter große Flügelspieler, aber immer noch hungrig auf weitere Erfolge wie zu Beginn seiner erfolgreichen Handball-Karriere. „Klar“, sagt er mit einem Funkeln in den Augen, „wissen wir alle, wie geil sich Spiele in der 2. Bundesliga anfühlen. Darauf arbeiten wir seit Sommer alle hin.“ Schritt für Schritt.

 

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