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Meiste Punkte, beste Abwehr und erneut Zuschauerkrösus: HSG startet nach Saison der Superlative wieder in Saisonvorbereitung

Meiste Punkte, beste Abwehr und erneut Zuschauerkrösus: HSG startet nach Saison der Superlative wieder in Saisonvorbereitung

Hatten viel Grund zur Freude: Die Spieler der HSG Konstanz haben eine sehr erfolgreiche Drittliga-Saison hinter sich.

 

Sechsmal Tabellenvierter in den letzten zehn Jahren, davon in den letzten vier Spielzeiten sogar dreimal Rang vier. Die HSG Konstanz hat sich nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga im Jahr 2004 in der Spitze der 3. Liga etabliert und präsentierte sich auch in der Saison 2014/15 jung und sehr erfolgreich. HSG-Cheftrainer Daniel Eblen durchlebte mit seiner im Schnitt unter 23 Jahre alten Mannschaft eine Saison mit vielen Höhen und wenigen Tiefen, die mit Platz vier und 37 Punkten sowie plus 59 Toren im Torverhältnis mit dem besten Ergebnis in der 2010 für die bisherigen Regionalligen eingeführten 3. Liga endete.

 

Wieder einmal misslang dem jungen Konstanzer Team dabei nach einer guten Vorbereitung allerdings der Saisonstart komplett. Nach vier Spieltagen immer noch sieglos, fand sich die HSG mit 1:7 Punkten auf dem vorletzten Platz wieder. Dennoch wurde Ruhe bewahrt und mit dem befreienden Sieg am fünften Spieltag gegen Heilbronn startete die HSG Konstanz eine Erfolgsserie, die schon zur Winterpause dorthin geführt hatte, wo die Saison schon dreimal in den letzten vier Jahren beendet wurde: auf Tabellenplatz vier. In der Rückrunde trat Konstanz noch gefestiger und stabiler auf. 20:10 Punkte bedeuteten die zweitbeste Ausbeute der Liga. Und das, obwohl die HSG in der Rückserie in Paul Kaletsch, Matthias Faißt, Matthias Stocker, Mathias Riedel und Marc Hafner teils monatelang auf bis zu fünf Leistungsträger und Stammspieler verzichten musste. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass trotz der angespannten Personalsituation sieben Siege in den letzten neun Partien erspielt werden konnten.

 

Mit herzerfrischendem Esprit und viel Leidenschaft begeisterten in dieser Phase vor allem die Talente aus dem souverän in die Oberliga Baden-Württemberg aufgestiegenen Perspektivteam. „Kai Mittendorf, Alexander Lauber, Benjamin Schweda und Michael Oehler haben sich toll in den Vordergrund gespielt“, sagt Daniel Eblen, „das hat richtig Spaß gemacht.“ Nicht nur ihm, sondern im Schnitt auch immer knapp 840 Fans bei den Heimspielen in der ihrem Namen alle Ehre machenden „Schänzle-Hölle“, in die in der Rückrunde im Schnitt gar über 950 Zuschauer pro Partie pilgerten. Mit großem Vorsprung wurde die HSG Konstanz damit erneut Zuschauerkrösus im Süden der Republik und bewegt sich wie seit Jahren in der Zuschauergunst im bundesweiten Spitzenfeld der 64 Drittligisten. 1.800 Zuschauer beim ausverkauften Bundesliga-Superball markierten zudem mit großem Vorsprung die Saison-Rekordkulisse der 3. Liga Süd.

 

Die Kulisse und Stimmung in der heimischen Schänzle-Sporthalle beflügelte das junge Team regelrecht. Mit 24:6 Punkten beendete die HSG Konstanz die Saison als drittbeste Heimmannschaft. Daniel Eblen betont nicht nur deshalb den großen Anteil der eigenen Fans an der erfolgreichen Saison: „Die phänomenale Unterstützung der Zuschauer ist ganz wichtig für unser junges Team. Die Jungs sind sehr sensibel für die Stimmung auf der Tribüne. Alle haben gespürt, dass die Stimmung immer positiv war. Jeder Einzelne hat daher immer mit unglaublicher Freude vor unserem großartigen Publikum gespielt.“

 

Erneut bekamen die zahlreichen HSG-Fans dafür packenden Handball zu sehen, bei dem sich viele Favoriten an der Konstanzer Defensive die Zähne ausbissen. Lediglich 749 Gegentore musste die HSG hinnehmen, mithin nicht einmal 25 pro Partie und noch einmal 22 Gegentore weniger als in der Saison 2013/14. Bestwert der Liga. Und nicht nur das. Unter allen 64 Drittligisten kann nur ein einziges Team auf einen besseren Wert verweisen: Der im Norden verlustpunktfrei in die 2. Bundesliga aufgestiegene Wilhelmshavener HV. Wie schon seit Jahren war die hervorragende Abwehr im Zusammenspiel mit einem starken Torhüter Maximilian Folchert das Erfolgsrezept der HSG Konstanz. „In unserer aggressiven 6:0-Deckung helfen wir uns sehr gut aus, sodass wir im Eins-gegen-Eins meist in Überzahl agieren können. Jeder ist bereit, ein paar Schritte mehr zu gehen und absolute Disziplin in den Absprachen an den Tag zu legen“, erklärt Daniel Eblen, „neben tollen Leuten, die gut in der Abwehr spielen können, ist es entscheidend, dass jeder weiß, dass es in der Abwehr zählt und jeder volle Bereitschaft zeigt.“

 

Zusätzlich konnte sich seine Mannschaft auch in der Offensive deutlich weiterentwickeln. Nicht nur, dass im Vergleich zur vorletzten Saison 42 mehr erzielte Tore auf dem Konto der HSG stehen, sondern vor allem die ausgesprochen positive individuelle Weiterentwicklung etwa von << Paul Kaletsch >> hat den HSG-Trainer begeistert. „Paul hat sich richtig stark entwickelt und ist extrem torgefährlich geworden.“ 122 Saisontore in nur 20 Begegnungen, folglich mehr als sechs in jedem Spiel bis zu seinem Meniskusriss und der nötigen Operation sprechen für sich. Außerdem, so sagt Daniel Eblen, sei das Spiel über den Kreis nicht mehr ganz so zentral wie in den letzten Jahren für den Erfolg gewesen. Dafür habe sich das Spiel über Außen deutlich verbessert. Auch diese Einschätzung kann mit beeindruckenden Zahlen untermauert werden, denn Linksaußen Fabian Schlaich wurde in seiner zweiten Saison in Konstanz mit 143 Toren nicht nur HSG-Toptorschütze, sondern auch der erfolgreichste und nach Meinung vieler Beobachter auch der beste Linksaußen der Liga.

 

Die weitere positive Entwicklung der jungen Talente im Konstanzer Kader ist auch das vorrangige Ziel für die neue Spielzeit. Bereits am 15. Juni lud Daniel Eblen zum Einzeltraining, um bis zum offiziellen Mannschaftstrainingsstart am 22. Juni an den individuellen Fähigkeiten seiner Spieler zu feilen. Die insgesamt zwölfwöchige Vorbereitung auf die Saison 2015/16 beginnt mit Ausdauer-, Technik- und Athletikeinheiten, bevor der Fokus mehr und mehr in Richtung Spiel mit dem Ball sowie Gruppen- und Mannschaftstaktik gelenkt werden wird. Die Vorbereitung wird in zwei Böcke aufgeteilt, unterbrochen durch eine kurze Regenerationspause.

 

Begrüßen kann der Konstanzer Cheftrainer dabei fünf Neuzugänge. Neben dem << 20-jährigen Schweizer U21-Nationalspieler Tim Jud vom Schweizer Erstligisten Lakers Stäfa für die Spielmacherposition, >> << Rückraumkanonier Luks Beck (23, HSG-Rietheim-Weilheim) >> und dem << 24 Jahre alten Rechtsaußen Fabian Maier-Hasselmann vom bisherigen Drittliga-Konkurrenten TSV Friedberg >> werden die beiden deutschen Jugend- beziehungsweise Junioren-Nationaltorhüter << Stefan Hanemann (19) vom Erstligisten HSG Wetzlar >> und << Konstantin Poltrum (21) vom Zweitligisten TV Hüttenberg >> die weiter verjüngte Mannschaft der HSG Konstanz verstärken und bereichern.

 

Neben vielen Testspielen und Turnieren steht für die HSG bereits am 15. und 16. August ein erstes Saison-Highlight an. In der ersten Runde des DHB-Pokals wartet im Rahmen eines Final-Four-Turniers auf jeden Fall ein hochkarätiger Gegner aus der ersten oder zweiten Bundesliga in einem Pflichtspiel auf Konstanz. Die Auslosung der ersten Runde findet am 23. Juni ab 12.00 Uhr in der Dortmunder Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga statt und wird live im Stream auf << tv.sport1.de >> übertragen.

 

Der Saisonauftakt erfolgt für die Eblen-Equipe dann am 5. September gleich mit einem weiteren Höhepunkt. Um 20 Uhr wird die HSG Konstanz zu einem heißen Südbaden-Derby bei der SG Köndringen-Teningen erwartet. Damit startet die HSG eine Woche später in die am 29. August beginnende Drittliga-Spielzeit als die anderen Mannschaften, da das Heimspiel gegen den Aufsteiger HC Oppenweiler/Backnang auf den 31. Oktober verschoben wurde. Weitere kleinere Spielplanänderungen können sich noch bis zum Staffeltag am 5. Juli ergeben. Neben Oppenweiler/Backnang werden sich auch der ehemalige Erstligist VfL Pfullingen sowie die TSG Haßloch als Aufsteiger und der letztjährige Tabellensiebte der 3. Liga West, der SV 64 Zweibrücken, in der Schänzle-Sporthalle vorstellen. Die 3. Liga Süd besteht nunmehr aus 13 Mannschaften aus Baden-Württemberg und drei Teams aus Rheinland-Pfalz. „Eine anspruchsvolle und attraktive Liga mit vielen guten Teams“, konstatiert Daniel Eblen, „die Aufgaben werden nicht leichter. Pfullingen hat viele gute junge Spieler, Oppenweiler viele mit Drittligaerfahrung.“

 

Die 3. Liga Süd 2015 /16 im Überblick:

HSG Konstanz, TSB Heilbronn-Horkheim, SG Leutershausen, SG H2Ku Herrenberg, SG Nußloch, TV Germania Großsachsen, SG Köndringen-Teningen, HBW Balingen-Weilstetten II, SG Kronau-Östringen II, SV Salamander Kornwestheim, TGS Pforzheim, VfL Pfullingen, HC Oppenweiler/Backnang, SV 64 Zweibrücken, TV Hochdorf, TSG Haßloch

 

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