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Gelbe Wand für heißes Duell gegen Leutershausen: HSG vor weiterem Endspiel

Gelbe-Wand-Schaenzlehoelle-Konstantin-Poltrum-HSG-Konstanz

Am Samstag soll sie die HSG Konstanz wieder befügeln: die gelb-blaue Wand in der "Schänzle-Hölle", vorne mit der Nummer 12 Konstantin Poltrum.

 

Wohl kein anderes Match der HSG war in der jüngeren Vergangenheit so heiß wie das, wenn es hieß: Konstanz gegen Leutershausen, Bodensee gegen Bergstraße. Am Samstag, 20 Uhr, ist es wieder soweit: in der „Schänzle-Hölle“ kommt es im vorletzten HSG-Heimspiel der Saison in der 2. Handball-Bundesliga zur Neuauflage des ewigen jungen Duells zwischen dem letztjährigen Süddeutschen Meister und dem Vizemeister, das durch die aktuelle Tabellenkonstellation weitere Brisanz erfährt. Konstanz ist mit 31 Punkten Tabellensechzehnter, Leutershausen belegt mit 30 Zählern Rang 17, den ersten Abstiegsplatz. „Das wir ein heißer Ritt mit einer hitzigen Stimmung“, freut sich HSG-Torwart Konstantin Poltrum, „die Rivalität ist da und beide Mannschaften werden sich nichts schenken.“

 

Verbale Giftpfeile aus Leutershausen

 

Denn immer, wenn die HSG Konstanz in den letzten Jahren auf die SG Leutershausen traf, dann waren stets große Emotionen im Spiel. Meist ging es um viel – wie auch dieses Mal. Es wurde gekämpft, gebissen und es wurden sich hochklassige, dramatische und stimmungsvolle Schlagabtäusche geliefert – auf dem Spielfeld und der Tribüne. Es flog sogar der ein oder andere verbale Giftpfeil. Unter den Fans, aber sogar von offizieller Seite. Karl Zöller, der offizielle Teambetreuer der SGL, äußerte sich erst vor wenigen Wochen in einem Video bei seinen Zweitliga-Ergebnisstipps mit einem hämischen Lachen folgendermaßen zur Partie Lübbecke – Konstanz: „Wenn’s geht, Lübbecke mit zehn Toren Unterschied gegen Konstanz.“ Die Freude im Hintergrund und bei ihm war nicht zu überhören. Man wünscht dem Rivalen vom Bodensee nichts Gutes in „Hause“.

 

Uli Roth, Sportlicher Leiter der Roten Teufel, vor kurzem in einem Fachmagazin um eine Erklärung für die in diesem Jahr besonders große Spannung im Abstiegskampf gebeten, führte daraufhin die schlechten Saisonstarts von Hamm und Wilhelmshaven an: „Dazu kommen starke Aufsteiger. Dessau, Hüttenberg – oder auch wir.“ Drei der vier Aufsteiger hatte Roth genannt, einer fehlte in seiner Aufzählung: die HSG Konstanz. „Das interessiert mich alles nicht“, sagt Konstantin Poltrum. Im Lager der HSG-Fans hat man diese Aussagen weniger entspannt aufgenommen, doch Poltrum fügt hinzu: „Die Wahrheit liegt auf dem Spielfeld.“

 

Gelbe Wand, Fanshirt-Verkauf und Choreografie

 

Deshalb ruft die HSG Konstanz die gelbe Wand – gegebenenfalls auch gelb-blaue Wand – für dieses weitere Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt in der stärksten zweiten Liga der Welt aus. Alle Zuschauer sollen möglichst in gelber – zur Not blauer – Kleidung zu einem der Saisonhöhepunkte in die Schänzle-Hölle kommen und den stimmungsvollen Hexenkessel auch visuell als beeindruckende Wand der Unterstützung erscheinen lassen. Der HSG-Fanclub verkauft dazu für jeweils zehn Euro gelbe HSG-Fanshirts und plant eine beeindruckende Choreografie.

 

Angenehme Temperaturen in der Halle, Zuschauerrekord und Vorverkauf

 

HSG-Präsident Otto Eblen verspricht: „Es wird eine heiße Atmosphäre.“ Es soll dabei nur die Unterstützung von der Tribüne heiß sein, die Temperaturen in der Halle aber angenehm bleiben. Dafür werden die Oberlichter der Halle abgedunkelt. „Dies wird die Temperatur in der Halle merklich senken“, erklärt der Präsident und sagt voller Vorfreude: „Wir erwarten zu diesem Topspiel einen neuen Zuschauerrekord, deshalb empfehlen wir dringend, den Vorverkauf zu nutzen.“ Tickets sind im Vorverkauf bei Böhm Sport in Konstanz und bei der HSG-Geschäftsstelle (Tel. 07531/928080) online  über tickets@hsgkonstanz.de erhältlich.

 

Poltrum: „Es wird brutal spannend“

 

Konstantin Poltrum konzentriert sich indes auf das Sportliche, denn „es wird darauf ankommen, wer seine Stärken besser durchbringt.“ Der ehemalige Junioren-Nationaltorwart will beim Blick auf die Tabelle gar nicht abstreiten, dass viel auf dem Spiel steht. „Es brauchen beide Teams ganz, ganz dringend Punkte – deshalb rechnen sich beide auch etwas aus. Wir könnten uns einen Puffer erarbeiten – doch selbst dann ist noch nichts entschieden.“ Nach der letzten Heimniederlage gegen Hamm – nach zuvor vier Heimsiegen in Folge – möchte er auch gegen einen direkten Konkurrenten unbedingt wieder einmal erfolgreich sein: „Wir sind mal wieder an der Reihe in einem solchen Duell, es ist an der Zeit und würde richtig guttun.“

 

Ganz wichtig und Gold wert könnte der in letzter Sekunde erkämpfte Punkt in Dessau sein, da Leutershausen nun ganz besonders unter Zugzwang steht. „Der Zähler ist viel wert“, weiß der 23-Jährige Schlussmann. „Aber es sind noch so viele Konstellationen möglich, man sollte sich nicht nur auf die SGL als Konkurrenten konzentrieren.“ Vielmehr sei eine eigene gute Leistung nötig, in einem Duell, in dem er beide Mannschaften zunächst mit wenig Risiko erwartet. „Wahrscheinlich wird es kein schönes Spiel, dafür aber brutal spannend.“ Umso mehr freut er sich auf die Unterstützung der enthusiastischen HSG-Fans und einen möglichen neuen Zuschauerrekord: „Dieser Rückhalt ist ein großes Plus für uns. Wir können uns in Konstanz glücklich schätzen über diese enorme Unterstützung. Das hat auch zu unserer Heimstärke in den letzten Spielen beigetragen.“

 

Während Leutershausen vor allem von seinen individuell sehr starken Rückraumspielern Valentin Spohn – mit 186 Treffern bester Feldtorschütze der Liga – und Stefan Salger (167 Tore) lebt, ist die Last bei der HSG breiter verteilt. „Wir kommen über das Kollektiv, sind dafür aber auch nicht so abhängig von starken Einzelspielern“, so der 1,95 Meter große Keeper. In unguter Erinnerung ist allen Konstanzern noch die 20:32-Pleite im Hinspiel, eine der höchsten der Saison. „Solche Tage gibt es leider, wo einfach nichts laufen will und der Gegner sich in einen Rausch spielt. Wir haben daher etwas gutzumachen. Das war sehr schade, da wir mit 100 mitgereisten Fans ein gefühltes Heimspiel hatten. Auch für die Fans wollen wir die Revanche.“ Es ist somit alles angerichtet für einen spektakulären Handball-Abend am Schänzle.

 

 

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