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Große Chance: Aue erwartet „sehr lautes Publikum, sehr harten Kampf“

Michael-Hassferter-HSG-Konstanz-Luebeck Möchte in seinen Geburtstag am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Aue hineinfeiern: HSG-Schlussmann Michael Haßferter.

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – EHV Aue

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Im Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, bietet sich für die HSG Konstanz gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn EHV Aue die große Chance, mit einem Sieg den Sprung an den Gästen vorbei in das Tabellenmittefeld zu machen. In der eingleisigen 2. Bundesliga ist die HSG bislang zu Hause ungeschlagen gegen den Zweitliga-Dino aus dem Erzgebirge.

 

Bereits 28 Jahre hält sich dieser mit einer kurzen Unterbrechung im Bundesliga-Unterhaus und rangiert auf Platz drei der ewigen Zweitliga-Tabelle. Viele Handball-Nationalspieler der DDR kamen bis zur Wende zudem aus Aue. Dabei zählt das kleine Städtchen gerade einmal 16 000 Einwohner. Und doch beherbergt es – früher ein bedeutendes Zentrum für den Abbau von Eisen-, Silber- und Zinnerzen, Nickel und Uran – gleich zwei Traditionsclubs, zwei Bundesliga-Urgesteine. Sowohl im Fußball als auch Handball gehört Aue seit vielen Jahren zum Inventar und bietet der meist finanzkräftigeren Konkurrenz immer wieder erfolgreich die Stirn. Mit sehr viel Herzblut macht der Verein „das Optimale aus den in Aue herrschenden Bedingungen“, erklärt EHV-Coach Stephan Swat und unterstreicht: „Wir als Mannschaft wollen diesem Herzblut in nichts nachstehen und gehen mit genauso viel Leidenschaft und Teamgeist die Saison an.“

 

Attribute, die auch bei der HSG Konstanz zählen. Nach der vor allem im Abschluss schwachen Vorstellung bei Tabellenführer TuSEM Essen möchte die junge Heimmannschaft nur zu gerne eine Reaktion und sich wieder von einer anderen Seite zeigen. So, wie in den fünf knappen Duellen zuvor. „Wir waren nicht zu 100 Prozent da“, bemängelt Daniel Eblen. Wenn auch die 20 Paraden des Essener Schlussmannes ärgerlich waren, sie zeigen zumindest, dass das Angriffsspiel und insbesondere die erste Hälfte ganz ordentlich waren. Was man von der zweiten nicht mehr behaupten kann. Eblen: „Da gingen die Köpfe zu schnell nach unten.“

 

 

Gegen Aue wird ein langer Atem nötig sein. Viele Duelle in der jüngeren Vergangenheit waren hart umkämpft und ganz enge Geschichten. Zuletzt im August im DHB-Pokal, als Konstanz knapp mit 25:27 das Nachsehen hatte. Nun trennt die beiden Tabellennachbarn lediglich ein Zähler. Der Gewinner dürfte einen großen Satz in Richtung Mittelfeld machen. EHV-Manager Rüdiger Jurke spricht von einem Vier-Punkte-Spiel und sagt: „Jetzt kommen die Partien, die wir gewinnen sollten.“ Stephan Swat wünscht sich ebenfalls zwei Punkte. „Das muss das erklärte Ziel sein", sagt er, ist sich aber gleichfalls bewusst: „Die Halle ist laut und emotional.“

 

Zur Verfügung steht ihm im Kader mit Radek Musil (45, ehemaliger tschechischer Nationaltorwart), den litauischen Nationalspielern Vilius Rasimas und Benas Petreikis, dem Schweden Gabril de Santis und Adrian Kammlodt viel Qualität. Die beiden letztgenannten wurden im Sommer von Zweitliga-Konkurrent Dresden verpflichtet. Dazu kommen der lettische Internationale Austris Tuminskis und die früheren tschechischen Nationalspieler Ladislav Brykner und Petr Slachta. HSG-Keeper Simon Tölke kommt nach den Eindrücken des Pokalspiels zur Erkenntnis, dass „da viel individuelle Qualität auf uns zukommen wird.“ Sein Trainer hebt zudem die große Erfahrung des EHV Aue hervor. „Die haben schon viele Schlachten geschlagen“, so Eblen. „Und gute Neuzugänge. Vor allem Kammlodt blüht in Aue richtig auf.“ Mit 46 Treffern ist der Rückraum-Shooter derzeit drittbester Schütze der 2. Bundesliga. In der ersten Formation sieht der 45-Jährige „viele Topspieler“ und alle Positionen gefährlich besetzt.

 

Dennoch sieht der gebürtige Konstanzer die beiden Teams auf einem ähnlichen Leistungsvermögen. Zusätzliche Brisanz erhält das Spiel durch die Tabellenkonstellation, doch überwerten möchte man die Bedeutung des Spieles in Konstanz nicht. Wichtig sei die Begegnung, verrät Eblen. „Aber eben auch kein Finale oder Endspiel.“ Entscheidend könnten die Anzahl der für sich verbuchten Gegenstöße sein – und der Heimvorteil. „Diese Unterstützung“, findet der Übungsleiter, „ist extrem viel wert. Wir freuen uns auf dieses Spiel vor unseren Fans.“

 

Das gilt jedoch für die Gegenseite ebenfalls, die in Person von Stephan Swat „ein sehr lautstarkes Publikum und einen sehr harten Kampf um die Punkte“ erwartet. Der mittlerweile für den Trainerjob freigestellte Landratsamts-Mitarbeiter zeigt viel Respekt vor der Aufgabe am Bodensee. „Gerade zu Hause ist Konstanz kämpferisch und spielerisch auf einem sehr hohen Niveau“, so Swat. „Daniel Eblen macht hier seit Jahren sehr gute Arbeit, und man sieht klar eine Richtung. Ich denke, das Team hat beste Voraussetzungen, die Liga zu halten.“ Ein Sieg am Samstag gegen die Sachsen wäre ein wichtiger erster Schritt. Aber eben nur einer von dann noch 27 weiteren bis zum Ziel Klassenerhalt, das bei beiden Clubs ganz oben steht.

 

Das Spiel wird im kostenlosen Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream übertragen.

 

Tickets sind online unter www.hsgkonstanz.de/tickets erhältlich. Mit dem PDF auf dem Smartphone oder dem Print@Home-Ticket können lange Warteschlagen an der Abendkasse einfach umgangen werden.

 

Neben den nur bei früher Anreise freien Parklätzen an der Halle dient der nur wenige Minuten entferne Großparkplatz am Bodenseeforum als Ausweichplatz.

 

Nach der Partie wird auf dem Spielfeld die Pressekonferenz mit beiden Trainern stattfinden.

 

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