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Heiß auf die nächste Kabinenparty: HSG möchte gegen Großsachsen weiter nach oben

Heiß auf die nächste Kabinenparty: HSG möchte gegen Großsachsen weiter nach oben

War zuletzt nicht zu stoppen und siebenmal in Balingen erfolgreich: Rückraumkanonier Mathias Riedel.

 

Handball 3. Liga:
HSG Konstanz – TV Germania Großsachsen
(Samstag, 20.00 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Nach einem überzeugenden 31:26-Sieg bei der Bundesligareserve des HBW Balingen-Weilstetten wartet am Samstag um 20 Uhr mit dem Tabellenvorletzten TV Germania Großsachsen eine brandgefährliche Aufgabe in der Schänzle-Sporthalle auf die HSG Konstanz. HSG-Cheftrainer Daniel Eblen stuft den kommenden Gegner als wesentlich besser ein, als es die momentane Tabellensituation vermuten lässt und sieht sich durch den 26:25-Sieg des TVG am vergangen Spieltag gegen den TV Hochdorf bestätigt.

 

Laut war es, wild und voller Jubel. In der Kabine der HSG Konstanz ging es nach dem Auswärtssieg in Balingen dank einer beeindruckenden Vorstellung vor allem in Rückraum und Abwehr ausgelassen zu. Die gute Stimmung war ein Beleg dafür, wie sehr sich die junge und ehrgeizige Mannschaft der HSG über jeden Erfolg freut, aber auch wie sehr die vorangegangene Heimniederlage gegen Heilbronn geschmerzt hatte. Daniel Eblen mochte aber auch nach dem Videostudium der Partie nicht von einem „Ausrutscher“ sprechen. „Dafür war Heilbronn einfach zu gut – und wir waren nicht schlecht.“ Heilbronn sei einfach besser gewesen.

 

Dennoch war der direkt folgende Sieg in der Fremde wichtig für die Stimmung und das Selbstvertrauen. Der Mann, der in der Schlussphase die Verantwortung übernommen und mit vielen wichtigen Toren maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte, sprach im Anschluss davon, dass es für ein so junges Team wie das der HSG wichtig sei, nach drei deutlichen Siegen und zwei Niederlagen „auch einmal ein enges Spiel zu gewinnen und Geduld und Nervenstärke zu beweisen.“ Außerdem habe man so – im Gegensatz zur Vergangenheit – beweisen können, dass man auch gegen eine 3:2:1-Formation gute Lösungen finden könne, erzählte der 1,97 Meter große Rückraum-Shooter.

 

Das Ziel der Mannen von Daniel Eblen ist klar: mit einem weiteren Erfolg in eigener Halle könnte mit 10:4 Punkten der Anschluss, trotz einer weniger absolvierten Begegnung, nach ganz oben zur Tabellenspitze hergestellt werden. Allerdings sind angeschlagene Gegner oft die gefährlichsten. Wie viel Wahrheit in dieser alten Sportlerweisheit liegt, musste zuletzt das hoch gehandelte Team des TV Hochdorf erfahren. Großsachsen, bis dahin etwas überraschend noch ohne jeglichen Punktgewinn, durfte nach einem verwandelten Siebenmeter nach Schlusspfiff zum 26:25 den lange ersehnten ersten Sieg bejubeln. Ein Befreiungsschlag für das routinierte Team von Stefan Pohl.

 

Daniel Eblen warnt daher eindringlich vor dem mit großem Kampfgeist zum Erfolg gekommenen Team aus der Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße, aus der auch der aktuelle Meister SG Leutershausen kommt. „Gegen eine Mannschaft in solch einer Situation zu spielen ist nie einfach. Und gegen Großsachsen schon gar nicht, weil man nicht weiß, wer dort überhaupt alles aufläuft.“ Der A-Lizenzinhaber spielt damit auf die Rücktritte vom Rücktritt einiger altgedienter TVG-Akteure an, die, nach eigentlichem Karriereende zum Abschluss der vergangenen Saison, mittlerweile angesichts der prekären Situation und einiger Verletzungen wieder reaktiviert wurden. So stand mit Tobias Kohl gegen Hochdorf erstmals in dieser Spielzeit wieder ein langjähriger Leistungsträger im Aufgebot.

 

Damit den Kurpfälzern nicht der zweite Lucky Punch in Folge und der zweite in Konstanz in der gemeinsamen Drittliga-Historie überhaupt nach dem ersten im April letzten Jahres gelingt, setzt der HSG-Coach wieder auf eine stabile Abwehr und hat in dieser Woche neue Auslösehandlungen einstudieren lassen. Im Gegensatz zum HBW Balingen-Weilstetten setzt Großsachsen auf eine robuste 6:0-Deckung, weshalb Daniel Eblen „schnelles und entschlossenes Auftreten“ seiner Mannschaft einfordert. „Wir müssen gut auf den Beinen sein, Tempo machen und der Rückraum, der zuletzt total überzeugt hat, wird noch mehr als in Balingen gefordert sein.“

 

Dabei ist das bevorstehende Kräftemessen nicht nur tabellarisch ein hochinteressantes, sondern auch im Hinblick auf die Struktur der jeweiligen Kader. Auf der einen Seite Konstanz mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 21,8 Jahren, auf der anderen Großsachsen mit einer der älteren und dafür umso erfahreneren Mannschaften der Liga. „In der letzten Saison hatte ich Großsachsen für ganz oben auf der Rechnung. Da sind immer noch tolle Handballer wie ein Alexey Rybakov, ein Jonas Gunst und ein Philipp Schulz mit dabei, die schon lange zusammenspielen. Die wissen ganz genau, wie man erfolgreich spielt und haben allesamt schon höherklassige Erfahrungen gesammelt“, so Daniel Eblen, der deshalb großen Respekt vor der Gastmannschaft hat.

 

Es sei für ihn insofern auch schwer zu erklären, warum sich Großsachsen derzeit so schwer tut. „Aber wir wissen ja selbst aus leidvoller Erfahrung, wie schnell der Saisonstart in die Hose gehen und es dann plötzlich wieder laufen kann. Das ist alles noch eine Momentaufnahme“, sagt er in Erinnerung an den eigenen verpatzten Saisonauftakt vor einem Jahr, an dessen Ende jedoch ein toller vierter Tabellenplatz zu Buche stand.

 

Die HSG-Mannschaft hat da ohnehin ihre eigenen Pläne. Der nächste Heimsieg soll her, mit einer wilden, lauten Kabinenparty. Bei dieser Mission kann Daniel Eblen fast aus dem Vollen schöpfen, nachdem sich Manuel Both nach krankheitsbedingtem Ausfall in Balingen auf dem Weg der Besserung befindet, nur Lukas Beck wird aufgrund eines Muskelfaserrisses voraussichtlich noch ein bis zwei Wochen fehlen.

 

Das komplette Programm am Samstag in der Schänzle-Sporthalle im Überblick:

 

 

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