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„Es muss einiges dafür passen“: HSG heiß auf Rimpar und Nichtabstiegsplatz

HSG-Konstanz-Team

Vollgas für die Überraschung und den erneuten Sprung in die sichere Zone: Die Mannschaft der HSG Konstanz freut sich auf einen heißen Tanz gegen den Tabellensechsten Rimpar.

 

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – Rimpar Wölfe

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Viel hat nicht gefehlt und die HSG Konstanz wäre nach furioser Aufholjagd auch im sechsten Spiel nach der EM-Spielpause ungeschlagen geblieben – und das in Nordhorn, bei einem der heimstärksten Teams der Liga. Daheim, im Hexenkessel Schänzlehölle, hat die Serie aber weiterhin Bestand. Seit über dreieinhalb Monaten musste die HSG vor eigenem Publikum keine Niederlage mehr hinnehmen. Damit dies allerdings auch am Samstag, 20 Uhr, gegen den Tabellensechsten Rimpar Wölfe weiter so bleibt, muss, so Trainer Daniel Eblen, „einiges dafür passen“. Im Erfolgsfall winkt erneut der Sprung in die sichere Zone.

 

Nicht alles hat in Nordhorn gepasst, wo sein Team dem Druck der Niedersachen am Ende nicht mehr standhalten konnte. „Die Aufholjagd hat viel Energie gebraucht“, erklärt der 43-Jährige und sagt: „Mit den ersten zehn Minuten haben wir es uns selbst schwer gemacht.“ Einen Sechs-Tore-Rückstand hatte sich das Team des dienstältesten Trainers des deutschen Profihandballs in erster und zweiter Liga eingehandelt. Am Ende zu viel, um trotz guter Leistung für die erste ganz große Sensation der Saison zu sorgen.

 

Für Eblen ist im Vergleich zur letzten Spielzeit wieder der Normalzustand eingekehrt, nun, da Überraschungen nicht mehr an der Tagesordnung stehen und nicht mehr wöchentlich gleich mehrfach zum Zweitliga-Geschehen gehören wie noch vor einem Jahr. Einen dieser verrückten Abende bot das Duell Konstanz gegen Rimpar, an dessen Ende die HSG mit 29:28 triumphierte. Dass es erneut zum Vergleich mit den Bayern kommt, liegt auch an diesem Spiel. Erst am letzten Spieltag rutschten die Wölfe von Platz zwei auf den undankbaren vierten Rang zurück – und schrammten dabei nur wegen eines Zählers am Erstliga-Aufstieg vorbei. Aktuell mischt Rimpar wieder im Spitzenfeld der Liga mit und hat, nach einer kleineren Schwächephase zu Beginn des Jahres, wieder zu alter Stärke zurückgefunden.

 

„Vielleicht“, lacht Daniel Eblen, „wäre es günstiger gewesen vor zwei, drei Wochen gegen Rimpar anzutreten. Aber für solches Wunschdenken haben wir ohnehin keine Zeit.“ Vielmehr hat der HSG-Coach schon den neuen Matchplan im Blick: „Wir müssen zusehen, wieder eine kompakte Abwehr zu stellen und die Zahl unserer Fehler und Fehlwürfe im Vergleich zur Anfangsphase in Nordhorn wieder niedriger zu halten.“ Dafür steht ihm bis auf die Verletzten Benjamin Schweda, Sebastian Bösing und Felix Gäßler voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung. Das Aufgebot der Gäste bietet neben einer sehr kompakten Abwehr mit Max Brustmann den nach Paraden aktuell zweitbesten Keeper der 2. Bundesliga und nach Abwehrquote (36 Prozent) sogar den besten in den Top Ten. Für Daniel Eblen machen Rimpar einerseits „starke Einzelspieler aber auch ein komplexes Mannschaftsspiel aus.“

 

Schließlich sticht nicht nur Ex-Nationalspieler Benjamin Herth mit über zehnjähriger Erfahrung aus der 1. Bundesliga in Balingen, Lemgo und Leipzig heraus. Mittelmann Patrick Schmidt wurde im letzten Jahr zweitbester Torschütze der 2. Liga und Steffen Kaufmann ist einer der besten Shooter der Liga im rechten Rückraum. Eine Erklärung für die drei Niederlagen in Folge vor den beiden Siegen zuletzt könnte der Wechsel auf der Kreisläufer-Position in der Winterpause sein. Jan Schäffer verließ den Verein kurzfristig gen HC Erlangen in die 1. Bundesliga, von dort kam mit Sergej Gorpishin (20) ein U-21-Nationalspieler Russlands als Ersatz. Eblens Fazit: „Eine sehr ausgeglichene Mannschaft.“ Eine, die sich auf die neuen Gegebenheiten wieder bestens eingestellt hat und die letzten beiden Begegnungen in Nordhorn und gegen Emsdetten deutlich für sich entschieden hat.

 

Wie groß sind also die Hoffnungen im Konstanzer Lager, erneut für eine Überraschung sorgen zu können? Eblen lächelt. „Hoffnung haben wir in jedem Spiel.“ Doch Wünsche zählen für den A-Lizenzinhaber nicht. „Wir müssen gut vorbereitet sein.“ Denn an einem richtig guten Tag, wenn der Gegner etwas unglücklich spielt, sei immer etwas drin. Viele knappe Ergebnisse seiner jungen Equipe gegen die Topteams stützen seine These. „Dafür müssen wir einiges tun“, fordert er. Vor allem auf eine deutlich stabilere Defensive konnte er zuletzt bauen – und auf gewachsenes Selbstvertrauen nach den lang ersehnten Punkten. Sollte die Heimserie dann weiter ausgebaut werden können, es würde erneut der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz locken. Für Mannschaft und Fans die größte Motivation. „Team und Fans haben in der Rückrunde weiter zugelegt“, freut sich Tim Jud auf eine große, stimmungsvolle Kulisse.


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