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Highlight gegen Essen: „Wahnsinnsgeschichte, dass wir nun gegen diesen Club spielen dürfen“

Highlight gegen Essen: „Wahnsinnsgeschichte, dass wir nun gegen diesen Club spielen dürfen“

Vollgas gegen Essen: Zwei junge Mannschaften, hier Matthias Stocker, werden sich am Samstag wohl eine rasante Partie liefern.

 

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – TUSEM Essen

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Riesige Vorfreude herrscht bei der HSG Konstanz vor dem Duell mit Altmeister TUSEM Essen am Samstag um 20 Uhr in der Schänzle-Sporthalle. Mit drei deutschen Meisterschaften, drei Europapokalsiegen und insgesamt 14 Europapokal-Teilnahmen gehört der Turn- und Sportverein Essen-Margarethenhöhe e. V. 1926, kurz TUSEM Essen, zu den größten Traditionsvereinen der Bundesrepublik. Aktuell liegt die HSG allerdings sechs Punkte und sieben Plätze vor Essen.

 

30 Jahre lang spielte der Club aus der mit 583000 Einwohnern viertgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens in der Beletage des deutschen Handballs und liegt noch immer auf Platz acht der ewigen Bundesligatabelle. „Ein Highlight für uns“, freut sich HSG-Cheftrainer Daniel Eblen auf das Match, denn „in meinen Kindheitstagen waren es Essen und Gummersbach, die auch Leute kannten, die sich sonst nicht so gut im Handball auskennen. Eine Wahnsinnsgeschichte, dass wir nun gegen diesen Verein spielen dürfen.“ Dank einer beeindruckenden Entwicklung seiner jungen Mannschaft und eines starken Laufs mit zuletzt 7:1 Punkten in Folge vor der deutlichen Niederlage in Rimpar im zweiten Spiel des kräftezehrenden Doppelspieltags kann er einem der vielen Saisonhöhepunkte gelassen und frei von Druck entgegen blicken.

 

Nach dem furiosen Heimsieg gegen Friesenheim zahlte seine Mannschaft beim Spitzenteam Rimpar allerdings Lehrgeld und musste dem hohen Kräfteverschleiß in der letzten Viertelstunde Tribut zollen. „Wir haben davor gezeigt, dass wir mithalten können“, sagt Fabian Schlaich, „nur danach haben wir unfassbar viele technische Fehler begangenen, die eiskalt bestraft wurden. Da haben nicht nur die Körner gefehlt.“ Der Mannschaftskapitän sieht dabei auch die Doppelspieltage durchaus kritisch, denn auch Rimpar waren im ersten Durchgang einige Fehler unterlaufen. „Die zweiten Spiele an einem solchen Wochenende sind für Spieler und Zuschauer sicher nicht die attraktivsten, man sieht die Belastung im Spiel deutlich.“

 

Zwei Punkte am Topspiel-Wochenende gegen Friesenheim und Rimpar können sich allerdings dennoch sehen lassen, wie Daniel Eblen meint. „Damit war nicht unbedingt zu rechnen.“ Anfang der Woche stand ein wenig Regeneration auf dem Trainingsplan, ehe die Belastung wieder gesteigert wurde. Voraussichtlich kann der A-Lizenzinhaber am Samstag auch wieder – bis auf die Langzeitverletzten Stefan Hanemann und Sebastian Bösing – auf den kompletten Kader zurückgreifen, nachdem sich auch Kreisläufer Chris Berchtenbreiter wieder fit gemeldet hat. „Es gibt zwar noch ein paar kleinere Blessuren, aber bis zum Wochenende sollte das alles passen“, so der 42-jährige Diplom-Kaufmann, dem der eigene 7:1-Lauf selbst nicht aufgefallen war. „Das war mir nicht so bewusst, das ist natürlich eine schöne Sache und hilft uns extrem.“

 

Vor allem, wenn man die Ergebnisse des letzten Wochenendes betrachtet, wo nahezu alle Mannschaften im Tabellenkeller kräftig gepunktet haben. „Das wird extrem eng bis zum Ende bleiben, da bin ich mir sicher. Es geht überall sehr knapp zu und wir müssen noch viel leisten in dieser langen Saison.“ Seine Mannschaft mache gerade eine Entwicklung durch und habe zuletzt gut gespielt sagt er, nicht allerdings ohne gleich wieder zu mahnen, dass es noch ein weiter und schwerer Weg zum Ziel ist. „Allein, wenn ich mir den Plan bis Weihnachten ansehe ist das ein knallhartes Programm, das da auf uns wartet.“

 

Der erste Knaller ist das Gastspiel von TUSEM Essen am Schänzle. „Eine tolle, sehr junge und spielstarke Mannschaft“, sagt Eblen,  „die sehr gut vom 40-jährigen Rückraumstrategen Michael Hegemann geführt wird.“ Der 57-malige deutsche Nationalspieler, der zum Kader der Weltmeistermannschaft von 2007 zählte, ist nicht nur wie schon in der letzten Spielzeit bester Torschütze des TUSEM-Teams, sondern auch der Kopf der jungen Mannschaft. Zum ersten Mal in dieser Saison steht die HSG Konstanz dabei einem Team gegenüber, das noch jünger ist als das des Aufsteigers vom Bodensee. Der große Respekt des HSG-Coaches speist sich auch aus letzten Ergebnissen der vom 31-maligen deutschen Nationalspieler trainierten Stefan Krebietke trainierten Essener. Dem Spitzenreiter Bietigheim, den Essen erst zum Tabellenführer machte, knöpfte man beim 27:27 einen Punkt ab und am Sonntag wurde der bisherige Ligaprimus TuS N-Lübbecke mit einem 31:26-Heimsieg entthront.

 

Eblen führt dies auf einen wurfstarken Rückraum zurück, in dem jeder Torgefährlichkeit ausstrahle, mit einer 6:0- und einer 5:1-Formation zwei beherrschte Abwehrsysteme sowie gute Torhüter. „Essen agiert sehr sicher im Angriffsspiel, ist extrem beweglich – da müssen wir in der Abwehr unbedingt besser als in Würzburg spielen“, warnt der Konstanzer Übungsleiter, denn „Essen wird es auf Ballgewinne und den schnellen Ball nach vorne anlegen.“ 14 Konter wie gegen Rimpar dürfe sich seine Mannschaft nicht erneut einfangen, sonst sei man chancenlos.

 

 

Die spektakulären Highlights gegen Friesenheim:

 

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

 

Tageskasse:
Um lange Warteschlangen an den Tageskassen zu vermeiden, wird ein frühzeitiges Erscheinen empfohlen. Die Kassen öffnen um 19 Uhr, eine Stunde vor dem Spiel.

 

Exklusiver Ticket-Bonus:

Als exklusives Highlight im Eintrittspreis inbegriffen: Ein Fünf-Euro-Verzehrgutschein für die Konstanzer Diskothek Berry's gegen Vorlage der Eintritts- oder HSG-Dauerkarte am Abend des Spieltages!


Vorverkauf:
Tickets sind im Vorverkauf bei Böhm Sport in Konstanz erhältlich, Macairestr. 8, 78467 Konstanz, www.boehmsport.de, Telefon: 07531/53922.  

Online-Ticketbestellung:
Online-Ticketbestellung per E-Mail an die Geschäftsstelle der HSG Konstanz (Tel.: 07531/928080) über tickets@hsgkonstanz.de mit Anzahl und Art der Tickets sowie gewünschtem Spiel und vollständiger Angabe des Vor- und Nachnamens. Die Karten werden bei Überweisung der Gesamtsumme mit entsprechendem Verwendungszweck (gewählte Partie sowie E-Mail-Adresse) und Geldeingang bis spätestens einen Tag vor dem Spieltermin an die HSG Konstanz GmbH, IBAN: DE72 6929 1000 0218 9103 00, BIC: GENODE61RAD, an der Tageskasse hinterlegt.

Weitere Informationen zu den Tickets.


Parkplätze:

Die HSG Konstanz bittet dringend, auf den Parklatz "Bodenseeforum", vormals P&R-Parkplatz „Am Seerhein“, auf der nördlichen Seite der Schänzlebrücke auszuweichen. Der Parkplatz am Brückenkopf Nord der Schänzle-/Neue Rheinbrücke ist über die Reichenaustraße erreichbar.


ÖPNV:

Es wird eine Anreise zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Mit der Linie 5 oder 9A/B der Busse der Stadtwerke Konstanz bis zur Haltestelle Gartenstraße, von dort ist die Schänzle-Sporthalle fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen.

 

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