Tom-Wolf-HSG-Konstanz-Gummersbach Wollen wieder jubeln: Tom Wolf und Co.

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – HC Elbflorenz Dresden

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Zum Hinrunden-Finale erwartet die HSG Konstanz am Samstag, 20 Uhr, das nächste eminent wichtige Big-Point-Match im Hexenkessel „Schänzle-Hölle“. Gegner HC Elbflorenz Dresden belegt mit lediglich einem Punkt mehr den ersten Nichtabstiegsplatz. Für beide Teams steht somit einiges auf dem Spiel. Für die Fans bietet sich bei der großen Tombola zugunsten der HSG-Jugend indes die Gelegenheit, attraktive Preise wie Trikots, Shirts und Gutscheine zu gewinnen. Tickets sind schon ab 12 Euro im Vorverkauf unter www.hsgkonstanz.de/tickets erhältlich.

 

Ein Blick in die Historie befördert Erstaunliches zutage: Der finanzkräftige Club aus Sachsens Landeshauptstadt, der dank Präsident, Hauptsponsor und Mäzen Uwe Saegeling mittelfristig in die 1. Bundesliga strebt und in der 15-Millinonen teuren Ballsportarena auf Kunstglasboden spielen kann – eine Weltneuheit – hat noch nie gegen die HSG gewonnen. Zweimal konnte Konstanz bislang mit drei Toren die Oberhand behalten. Im dritten Vergleich jedoch ist die Ausgangslage besonders prickelnd. Dem Sieger winkt ein schönes Weihnachtsfest, verbunden mit einem großen Sprung in Richtung Tabellenmittelfeld, der Verlierer hat zunächst einmal einen schweren Genickschlag zu verdauen. Dresden hat nach einer fabelhaften Entwicklung in den letzten Jahren mit der aktuellen Situation sicher nicht gerechnet und steht als leichter Favorit besonders unter Druck. 2006 erwarb der HC Elbflorenz die Spiellizenz des HC Sachsen und startete der Oberliga Sachsen. Das ambitionierte Handballprojekt schaffte anschließend innerhalb von zehn Jahren die kontinuierliche Entwicklung vom Oberligisten bis hin zum Zweitligisten, der sich das Ziel Erstliga-Handball gesteckt hat.

 

„Das kam alles anders, als ich erwartet hatte“, runzelt sich Daniel Eblens Stirn beim Anblick der Tabelle nach dem souveränen 28:18-Sieg seiner Mannschaft in Krefeld vor einer Woche. Gerade einmal vier Zähler liegen aktuell zwischen Platz 17 und 11 in der stärksten zweiten Liga der Welt. Den HC Elbforenz hat er dabei in dieser Saison aufgrund der Spielplangestaltung schon oft beobachtet. Sein Eindruck nach den ersten Wochen der Saison: „Wow, die werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“ Torwart Mario Huhnstock, Nils Kretschmer und Jonas Thümmler haben schon einiges an Erstliga-Erfahrung vorzuweisen, 2,09-Meter-Hüne Michal Kasal war beim FC Barcelona aktiv wurde dort Spanischer Meister, spielte schon Champions-League und ist tschechischer Nationalspieler. Mindaugas Dumcius läuft für die litauische Nationalmannschaft auf, Marek Vanco für Tschechien. Dresden setzt auf Vollprofis. Doch die 2. Bundesliga spielt seit Wochen verrückt, alles liegt dicht an dicht zusammen und an jedem Spieltag gibt es große Überraschungen. Eblen: „Da geht alles ganz schnell. Die Liga ist knallhart.“

 

Gleiches dürfte für das dritte Duell zwischen Konstanz und Dresden gelten. „Da es um viel geht für beide Mannschaften, wird es ein enges, hitziges Spiel vor einer erwartet tollen Kulisse“, schätzt Dresdens Trainer Rico Göde. Er selbst war ebenfalls schon in der 1. Bundesliga und sogar zweimal für die deutsche A-Nationalmannschaft aktiv. Das Niveau und die Qualität in Liga zwei habe sich enorm gesteigert, dadurch sei sie extrem eng, fügt er an und lacht: „Zu meiner aktiven Zeit war es in der 2. Liga einfacher, Saisonverläufe zu kalkulieren.“ Seinem Konstanzer Pendant stachen bei der Analyse vor allem der wurfstarke Rückraum und das gute Kreisläuferspiel des nächsten Gegners aus der 550 000 Einwohner-Stadt ins Auge, dazu eine stabile Abwehr mit vielen Varianten. „Da ist richtig Power drin“, so Eblen.

 

Erstaunliche Parallelen tun sich dabei zwischen den Spielverläufen beider Teams auf. Trotz guter Leistungen konnten Konstanz und Dresden noch nicht so viele Punkte sammeln, wie möglich gewesen wären. „Die HSG knabbert, ähnlich wie wir“, so Gödes Erklärung, „derzeit an der Konstanz im eigenen Spiel. Sie ist eine junge hungrige Truppe, die es in dieser Saison ein ums andere Mal knapp verpasst hat, noch mehr Punkte zu holen.“ Nicht entgangen ist ihm die Konstanzer Heimstärke mit neun von elf daheim errungenen Punkten. „Guter, schneller Handball mit guten jungen Spielern“, beschreibt Dresdens Übungsleiter den Aufsteiger vom Bodensee. Hochspannung statt Besinnlichkeit also am Schänzle, denn nach dem ersten Vier-Punkte-Spiel gegen Dresden kommt es am 26. Dezember um 17 Uhr direkt zum nächsten. Auch der dann in Konstanz gastierende TV Hüttenberg liegt nur einen Zähler vor der HSG. Gleich zwei gute Möglichkeiten für einen heißen Endspurt zum Jahresende und wertvolle Geschenke unterm Weihnachtsbaum eröffnen sich somit für die Eblen-Equipe.

 

Das Spiel wird live und kostenlos auf www.hsgkonstanz.de/livestream übertragen.

 

Rund um das Heimspiel

 

Tickets sind schon ab 12 Euro online unter www.hsgkonstanz.de/tickets erhältlich. Mit dem PDF auf dem Smartphone oder dem Print@Home-Ticket können zudem lange Warteschlagen an der Abendkasse einfach umgangen werden.

 

Im Foyer werden am Fanartikelstand am Eingang zu Block A Kalender, Stickeralben, Autogrammkarten, Schals, Socken, Trikots und Gutscheine angeboten.

 

Zudem findet eine große Tombola mit attraktiven Preisen, wie Trikots, Shirts und  Gutscheinen, zugunsten der HSG-Jugend statt.

 

Neben den nur bei früher Anreise freien Parklätzen an der Halle dient der nur wenige Minuten entferne Großparkplatz am Bodenseeforum als Ausweichplatz.

 

Nach der Partie wird auf dem Spielfeld die Pressekonferenz mit beiden Trainern stattfinden.

 


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