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Hohe Hürde Aue: HSG heiß auf Zweitliga-Generalprobe im DHB-Pokal

Hohe Hürde Aue: HSG heiß auf Zweitliga-Generalprobe im DHB-Pokal

"Wäre natürlich geil, aber das ist so weit weg. Der Fokus liegt auf Aue", sagt der Ex-Balinger Gregor Thomann vor dem DHB-Pokal mit einem möglichen Duell gegen seinen alten Verein.

 

DHB-Pokal, 1. Runde:

EHV Aue – HSG Konstanz

(Samstag, 17.30 Uhr, Erzgebirgshalle Lößnitz)

 

Endlich wollen sie losgelassen werden. Nach einer langen, intensiven Vorbereitung scharren die Spieler der HSG Konstanz bereits mit den Füßen und wollen sich nach acht Testspielen und drei Turnieren im ersten Pflichtspiel beweisen. Mit großem Respekt reist das junge Team von Daniel Eblen am Samstag zur Erstrunden-Partie im DHB-Pokal bei Zweitliga-Konkurrent EHV Aue.

 

Zehn Wochen Vorbereitung und ein Testspiel-Marathon liegen hinter der HSG. Genug, findet nicht nur HSG-Neuzugang Gregor Thomann: „Wir haben eine richtig gute Vorbereitung absolviert, hatten gute Bedingungen, viele Spiele, richtig gute Ergebnisse dabei und eine große Aufstiegseuphorie.“ Groß ist daher – bei allem Respekt vor den bevorstehenden Herausforderungen – die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel der Saison. Wie schon im vergangen Jahr wird die erste Pokalrunde im Turniermodus ausgetragen. Um 15 Uhr stehen sich Drittligist HSC Bad Neustadt und Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten gegenüber, anschließend kämpfen die beiden Zweitligisten Aue und Konstanz um den Finaleinzug des Mini-Turniers. Die beiden Gewinner spielen am Sonntag um 17 Uhr um den direkten Einzug in das Achtelfinale des DHB-Pokals.

 

Für Daniel Eblen ist der Auftritt beim letztjährigen Tabellensiebten der stärksten zweiten Liga der Welt die perfekte Generalprobe vor dem Zweitliga-Saisonauftakt am 3. September in eigener Halle gegen Lübbecke. 600 Kilometer Anfahrt, ein Duell beim viertbesten Heimteam der zweiten Liga mit emotionalen Zuschauern im Rücken und einer für ihre harte Abwehrarbeit bekannten Mannschaft (drittbeste Defensive der 2. Bundesliga) – seine jungen Spieler werden direkt einen Vorgeschmack auf Liga zwei bei einem echten Spitzenteam des Bundesliga-Unterhauses bekommen. „Wir werden unser Bestes geben“, sagt Eblen entspannt, „aber wenn wir verlieren, ist das sicher keine Katastrophe.“

 

Zu verlieren hat der Zweitliga-Aufsteiger aus der größten Stadt am Bodensee im Erzgebirge ohnehin nichts. Ein gewisser Respekt ist nicht nur aufgrund der starken Ergebnisse in der Vorbereitung auch bei den Sachsen vorhanden, allerdings ist bereits alles auf ein mögliches Turnier-Finale gegen Balingen-Weilstetten ausgerichtet. Dieses brisante Duell könnte eine im höherklassigen Handball wohl noch nie dagewesene Konstellation mit sich bringen. Ein Familienduell der ganz besonderen Art: Runar Sigtryggsson als neuer Balinger Trainer auf der einen Seite, auf der anderen sein Sohn Dadi Runarsson sowie Runars Bruder Arni Thor Sigtryggsson als Spieler des EHV Aue. Als sei das nicht schon spannend genug, ist Runar Sigtryggsson bis vor wenigen Wochen auch noch Coach in Aue gewesen, ehe er zu den Galliern auf die Schwäbische Alb wechselte.

 

„Ich bin mir sicher“, orakelt Linkshänder Gregor Thomann, „dass Aue deshalb unbedingt das Finale am Sonntag möchte und gegen uns richtig zur Sache gehen wird. Ich habe einen riesengroßen Respekt vor dieser Mannschaft mit ihrem harten Innenblock, ihrer Halle und den berüchtigten Fans. Das wird extrem schwer für uns. Ich freue mich aber auf solche Aufgaben.“ Der 24-Jährige Rechtsaußen erwartet richtig gute Einzelspieler, die auch im Team gut harmonieren. Sieben ausländische Profis stehen im insgesamt schon 24 Jahre zweitklassig agierenden Profiteam. Insofern verschwendet der Ex-Balinger, der erst im Juli nach Konstanz kam, auch keinen Gedanken an ein mögliches Duell gegen seinen alten Verein am Sonntag. „Das wäre natürlich geil, aber das ist so weit weg. Der Fokus liegt auf Aue, schon da sind wir klarer Außenseiter.“ Er zeigt sich froh, dass die Spannung in der Mannschaft jetzt langsam ansteigt, es zuletzt etwas ruppiger, härter und aggressiver wurde. „Das Pokalspiel ist Zugabe, richtig ernst wird es kommende Woche, dann zählt es wirklich. Der Klassenerhalt ist unser großes Ziel.“

 

Die lange Fahrt im Bus mit Start um 6.30 Uhr und einigen hartgesottenen HSG-Fans im Gepäck in die 17.000 Einwohner zählende Stadt im Erzgebirge, wo Handball eine lange Tradition hat und gelebt wird, kann Konstanz mit vollem Kader angehen. Während Balingen im Moment einige Verletzungssorgen plagen, melden jedoch auch die Sachsen vollständig einsetzbares Personal. A-Lizenzinhaber Daniel Eblen ist in erster Linie gespannt auf das Niveau in der Spitzengruppe der zweiten Liga, zu der Aue in den letzten Jahren immer zählte: „Im Angriff werden wir sehen, was für eine Härte und Körperlichkeit in der zweiten Liga auf uns zukommt. Und in der Abwehr bekommen wir aufgezeigt, was für eine Geschwindigkeit uns erwartet.“ Die Generalprobe wartet somit mit einer schweren Hürde für die Konstanzer auf. „Wir müssen uns einfach so schnell wie möglich anpassen“, weiß Eblen. Zu Beginn der erfolgreichen Spielzeit 2015/16 schrammte sein unbekümmertes Team beim nun die 1. Bundesliga aufgestiegenen HSC 2000 Coburg nach langer Führung nur knapp an der faustdicken Überraschung vorbei. Die 24:25-Niederlage bildete damals den Startschuss in eine historische Saison mit der Rückkehr in die 2. Handball-Bundesliga.

 

Wir werden am Spieltag aktuell auf www.facebook.com/hsgkonstanz für Sie mit exklusiven Eindrücken berichten.

 

Der Liveticker ist hier zu finden. Bitte das HSG-Spiel nach Spielbeginn aus der Liste auswählen.

 

Die ersten Pflichtspiele:

  • Samstag/Sonntag, 27./28. August: DHB-Pokal in Aue
  • Samstag, 3. September, 20 Uhr, Saisonstart 2. Bundesliga: HSG Konstanz – TuS N-Lübbecke

 

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