Head Bundesliga mit Zertifikat farbig

bl saison

Berichte

„Dann holen wir uns die 2. Liga nach Konstanz zurück“: HSG schwört sich auf Relegation ein

Matthias-Hild-HSG-Konstanz-Backnang Hat nach fünf Treffern und dem 39:22-Sieg gegen Oppenweiler/Backnang gut lachen: Linkshänder-Neuzugang Matthias Hild.

Nach der 39:22 (20:8)-Gala gegen den HC Oppenweiler/Backnang mit stehenden Ovationen der knapp 1200 Fans herrschte in der stimmungsvollen „Schänzle-Hölle“ beste Laune allerorten. Die HSG Konstanz scheint auf dem besten Wege, für die Relegation gegen Eisenach wieder richtig in Fahrt zu kommen. Einen kurzen Moment der emotionalen Achterbahn in die andere Richtung gab es dennoch nach der Meisterehrung durch den DHB. Das letzte Heimspiel ist traditionell auch ein Anlass für Abschiede, Rückblicke und einen gemütlichen Ausklang. Zwar wurde Benjamin Schweda, der sich nach zwei Kreuzbandrissen eindrucksvoll zurück gekämpft hat und mittlerweile das U23-Team als Kapitän in der Oberliga anführt, mit nahe gehenden Worten seines ehemaligen WG-Kollegen Fabian Schlaich in die Reserve verabschiedet, dazu noch Mentaltrainer Tarek Amin und die Cheerleader. Einen feierlichen Ausklang gab es zwar auch – doch die Zeit für Rückblicke und Resümees ist noch nicht gekommen.

 

Kapitän Tom Wolf nahm das Mikro in die Hand und schwor Fans, Umfeld und Mannschaft nach einem Dank für die tolle Unterstützung in dieser Saison auf die nächsten Wochen ein. „Ihr wisst alle, was in zwei Wochen auf uns zukommt“, richtete der Spielmacher sich an die immer noch voll besetzte Tribüne. „Fahrt nach Eisenach. Kommt zum Heimspiel. Lasst uns noch einen abbrennen, ein Riesen-Feuerwerk auf die Platte bringen und dann holen wir uns die zweite Liga hier nach Konstanz zurück.“ Die Ansage saß – und wurde mit frenetischem Applaus bedacht. Was die HSG neben der eigenen sprunghaft angestiegenen Leistungskurve zuversichtlich stimmen kann, wurde dabei gar nicht aus den eigenen Reihen auf den Punkt gebracht. „Es ist nicht leicht, in solch einen kochenden Kessel zu kommen“, meinte Hans Artschwager, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes und Präsident des Württembergischen Handballverbandes, vor der Übergabe der Medaillen und des Meisterwimpels an die Konstanzer. „Zu einem Team, das einen Flow hat, bei dem es läuft.“

 

Einer, bei dem es mittlerweile ebenso läuft, ist Matthias Hild. Der konnte nach seinen fünf Treffern gegen Oppenweiler/Backnang mit einem Lächeln verraten: „Über Ostern Kräfte zu tanken hat uns gut getan. Alle sind nun wieder mit 110 Prozent im Training und fiebern der Entscheidung entgegen.“ Ein gutes Gefühl dafür konnte sich seine Mannschaft mit einer sehr engagierten Abwehrleistung holen. Hild selbst scheint nun rechtzeitig davor selbst zur erhofften Verstärkung zu werden. Der zwei Meter große Linkshänder hat dafür eine einfache Erklärung: „Ich habe tolle Leute um mich herum, die es mir einfach machen. Menschlich bin ich schon längst angekommen. Nun bin ich froh, sportlich dafür etwas zurückgeben zu können, was ich in jedem Training bekomme.“ Für Cheftrainer Daniel Eblen eine wichtige Erkenntnis. „Er hat das gut gemacht“, gab es ein Lob vom Coach. „Wir brauchen auf der rechten Seite Sicherheit. Da ist es wichtig, dass Matze hier helfen kann.“

 

Der erste Test vor Eisenach war schon einmal äußert gelungen, die Generalprobe folgt am Samstag in Saarlouis. Mit Vollgas der HSG, denn „die Spielsituationen sind im Training nur bedingt zu simulieren“, so Hild. Wie etwa jene zehn Minuten, in denen die HSG in der zweiten Hälfte einen 0:6-Lauf gegen sich hatte hinnehmen müssen. Ein, zwei Gänge habe man hier heruntergeschaltet meint der Neuzugang aus Fürstenfeldbruck. Und: „Das darf uns in der Relegation nicht passieren.“ Jeder im Konstanzer Lager wusste nicht nur deshalb den hohen Erfolg gegen einen Gegner, der sich bereits im Auslaufen befindet, richtig einzuordnen. Ein guter Test, ohne Frage. Aber eben auch keiner, der keine Fragen mehr offen ließ. Eisenach wird noch einmal mit einer ganz anderen Qualität in seinem Profikader aufwarten. Verlassen kann sich die HSG dabei aber auf ihre treuen, lautstarken Anhänger. „Die Fankultur hier ist einmalig in der Liga“, zeigt sich Hild beeindruckt und hofft: „Jeder muss jetzt noch einmal über sich hinaus wachsen. Das werden zweimal 60 Minuten 110 Prozent Kampf.“ Aber kämpfen können sie bei der HSG. Eine Disziplin, die seit Jahren fester Bestandteil der eigenen DNA ist.

 

 

„80 Prozent Stolz, 20 Prozent leichte Enttäuschung...
„Schwung drin“: HSG läuft mit 39:22-Sieg warm für ...

Ähnliche Beiträge

Rothaus

a2r:media

Alexander Heitz

CineStar

Doser

Kempa

Randegger

Schwarz Aussenwerbung

Südstern - Bölle

 

sponsoren aesculap

Böhm Sport Konstanz

club aktiv

Ingun

Playlifesports/Tipico

Spar- und Bauverein Konstanz eG

Stadtwerke Konstanz

Volksbank Konstanz

     

Facebook Twitter Instagram YouTube

Jugendzertifikat

2HBL

HBL Kampagne
HBL Kampagne

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Durch Benutzen der Seite stimmen Sie unserer Cookie-Politik und Datenschutzerklärung zu.