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HSG empfängt Erstliga-Absteiger Coburg – Trainer Eblen fordert „mehr Mut und Überzeugung“

Mathias-Riedel-HSG-Konstanz-HBW-2 Brust raus, Kampf an: Das letzte Heimspiel gegen Coburg gewann Konstanz mit 19:18. Mathias Riedel möchte mit der HSG Konstanz nun erneut überraschen.

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – HSC 2000 Coburg

(Sonntag, 18 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Nach dem Duell mit dem Tabellenzweiten nun also das mit dem Vierten, der bereits auf Platz drei schielt. Mit dem letztjährigen Erstligisten HSC 2000 Coburg erwartet die HSG Konstanz am Sonntag, 18 Uhr, den nächsten ganz schweren Brocken am Schänzle. Dabei ist die Hoffnung groß, dass das enthusiastische Konstanzer Publikum wieder zu „mehr Mut und Überzeugung“ antreibt, um einen wichtigen Schritt hin zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu machen.

 

Denn genau in diesem Punkt sieht Daniel Eblen Steigerungsbedarf im Vergleich zur 20:33-Niederlage am Donnerstagabend beim Tabellenzweiten Bietigheim. „Wir haben eigentlich gut begonnen, vor allem in der Abwehr“, meint der Konstanzer Übungsleiter. „Der Angriff war zunächst auch ordentlich, aber es hat der letzte Tick Überzeugung und der Zug zum Tor gefehlt.“ Oft habe sich seine Mannschaft erfolgreich gegen einen Abwehrspieler durchgesetzt, doch als der zweite hinzukam „haben wir einfach aufgehört und es nicht durchgezogen“, ärgerte er sich. Dazu kamen völlig frei vergebene Gegenstöße und Großchancen aus der Nahwurfzone. Eblen: „Wir haben uns selbst den Schwung genommen, der anfangs da war.“ Denn Torwart Maximilian Wolf bereitete seinen Vorderleuten mit tollen Paraden und 39 Prozent abgewehrten Würfen im ersten Durchgang durchaus die Möglichkeit für wesentlich mehr als einen Sechs-Tore-Rückstand. Stattdessen wurden die einfachen Fehler der HSG mit schnellen Gegenstößen eiskalt bestraft. „Dadurch haben wir uns schnell alles kaputt gemacht“, so Daniel Eblen, „was wir uns mühevoll aufgebaut haben.“

 

Nur einen Tag später stand jedoch schon die Aufgabe Coburg im Zentrum. Mit einem lockeren Training und einem Videostudium des Gegners wurde der Fokus auf die dank der HUK-Coburg-Versicherungsgruppe finanzstarken Oberfranken gelenkt, die nach dem Erstliga-Abstieg schon wieder ehrgeizige Pläne für das Handball-Oberhaus schmieden und sich – wenn auch diese Saison wohl kein Weg mehr an Bietigheim vorbei führt – die Rückkehr in Liga eins so schnell wie möglich auf die Fahne geschrieben haben. Pläne, die auch HSG-Torwart Konstantin Poltrum überzeugt haben. Gekommen als Landesliga-Torwart, mit wenig Einsatzzeit in der ersten Mannschaft des TV Hüttenberg, schließt sich der 24-Jährige nach drei Jahren in Konstanz mit rasanter Entwicklung im Sommer dem HSC an.

 

Alles noch weit weg, winkt der Keeper ab. „Mein Vertrag bei der HSG läuft bis 30. Juni. Ich habe hier noch eine Aufgabe zu erfüllen“, unterstreicht er  und lässt gar keinen Zweifel daran aufkommen, dass er es seinem künftigen Club richtig schwer machen möchte. „Meine Aufgabe ist es, den Klassenerhalt mit Konstanz zu sichern – da stehe ich voll dahinter“, sagt er. „Deswegen war es auch keine Option, in der Winterpause zu wechseln. Stattdessen reizt es ihn sogar, gegen sein künftigen Klub zu spielen und zu zeigen, dass „ich jemand mit Qualität bin. Der Kampf um die Nummer eins im HSC-Tor mit dem tschechischen Ex-Nationaltorhüter Jan Kulhanek – mit 36 ganze zwölf Jahre älter als der Noch-Konstanzer – wäre damit schon jetzt eröffnet.

 

Die HSG Konstanz strebt nach der Überraschung gegen ein Schwergewicht der Liga, das mit dem Bundesliga erfahrenen Florian Billek nicht nur über den viertbesten Schützen der 2. Bundesliga, sondern auch einen A-Nationalspieler Deutschlands verfügt. Im international besetzten Profiteam des HSC stehen dazu sieben Legionäre aus Polen, Tschechien, Schweden, Lettland und Österreich. „Eine sehr athletische und physisch starke Mannschaft“, erklärt Eblen. Und damit das genaue Gegenteil der SG BBM Bietigheim, die den schnellen Tempohandball zelebriert und mit der besten Offensive der Liga begeistert. Mit lediglich zwei Niederlagen in der Rückrunde verfügt Coburg neben einer der besten Abwehrreihen der Liga zudem über ein großes Selbstvertrauen und, so der 43-Järige weiter, „über so viel Energie und Erfahrung“, auch ein Derby gegen Eisenach am Freitagabend schnell aus den Gliedern zu bekommen.

 

Der kurzen Vorbereitungszeit am Doppelspieltag entsprechend gehe es ohnehin vor allem darum, die eigenen Stärken zur Geltung zu bekommen. Vor allem im Eins-gegen-Eins erhofft sich der A-Lizenzinhaber „mehr Dichte“. Außerdem der unbedingte Glaube an die eigene Chance. Zieht man die letzten Aufeinandertreffen heran, so sah die HSG gegen Coburg immer gut aus – das letzte Heimspiel gegen Coburg im Januar 2014, damals noch in der 3. Liga, konnte Konstanz mit 19:18 gewinnen. Paul Kaletsch verwandelte die Schänzlehölle damals mit einem astreinen Kempa-Trick in den letzten Sekunden in ein Tollhaus. Seither trägt er den Spitznamen Kempa-Kaletsch und hat schon diverse weitere Spie auf die gleiche spektakuläre Art und Weise entschieden. Damit am Sonntag Ähnliches erneut gelingt, muss der Tanz auf der Rasierklinge im Angriff mit Abwägung zwischen Druck und Geduld in den entscheidenden Situationen besser als zuletzt laufen betont Daniel Eblen. Bange machen gilt ohnehin nicht für ihn. „Wir wissen, was für ein Programm in den nächsten Wochen auf uns zukommt. Da heißt es die Ruhe zu bewahren.“


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