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HSG Konstanz begeistert im Schlagerspiel über 1000 Zuschauer mit Eroberung der Tabellenspitze

HSG Konstanz begeistert im Schlagerspiel über 1000 Zuschauer mit Eroberung der Tabellenspitze

So sieht ausgelassener Jubel über den Heimsieg im Spitzenspiel und den Sprung an die Tabellenspitze bei der HSG Konstanz aus.

 

Handball 3. Liga:

HSG Konstanz – HC Oppenweiler/Backnang 28:20 (14:8)

HSG Konstanz lässt Oppenweiler/Backnang mit hervorragender Defensivarbeit keine Chance.

Offensivspiel kommt nach 20 Minuten ebenfalls in Schwung.

 

Das heiß ersehnte Drittliga-Schlagerspiel zwischen der HSG Konstanz und dem HC Oppenweiler/Backnang war am Ende eine klare Angelegenheit für die von über 1000 frenetischen Zuschauern unterstützten Gastgeber. Mit einem ungefährdeten 28:20 (14:8)-Heimsieg hat die HSG Konstanz mit nunmehr 14:4 Punkten die Tabellenführung in der 3. Liga Süd übernommen.

 

Über 1000 enthusiastische Zuschauer in der „Schänzle-Hölle“, zwei lautstarke Fangruppen, dazu das direkte Duell zwischen dem Tabellendritten und dem Zweiten um die Spitzenposition – es war alles angerichtet für einen besonderen Handball-Abend am Konstanzer Schänzle. Es wurde dann tatsächlich auch besonders, nur etwas anders als erwartet.

 

Knapp sieben Minuten war es das erwartet umkämpfte Spiel und der HC Oppenweiler/Backnang ging mit 4:3 in Führung – allerdings zum ersten und auch letzten Mal. Konstanz hatte sich nun auf das Spiel der Gäste eingestellt und bekam insbesondere mit Benjamin Röhrle und Tobias Hold die gefährlichsten Akteure der Schwaben immer besser unter Kontrolle, weil die Deckung um Michael Oehler und Kai Mittendorf kaum zu überwinden war. Und wenn doch, dann zeigte sich Torhüter Konstantin Poltrum in glänzender Form und immer wieder selbst bei freien Chancen des HCOB zur Stelle. Sein Gegenüber Thomas Fink zeigte eine ähnlich gute Vorstellung, parierte unter anderem zwei Siebenmeter, hatte aber das Pech, dass er mehrmals am Ball war, doch dieser dennoch in das Netz trudelte.

 

Spannung kam daher nie richtig auf. Spätestens, als die HSG von 6:5 auf 11:5 davonzog und dem bisherigen Tabellenzweiten über acht Minuten kein einziger Treffer gelingen wollte, waren die Kräfteverhältnisse an diesem Abend geklärt. „Wir haben von Anfang an sehr gut gedeckt, waren einfach parat, hatten zunächst aber ein paar Schwierigkeiten im Abschluss und ein paar technische Fehler zu viel“, erklärte HSG-Cheftrainer Daniel Eblen. Als dies besser wurde, sei sein Team immer sicherer geworden und habe auch im Angriff immer mehr Druck auf den Gegner ausüben können.

 

Vor allem Matthias Stocker in der ersten und Tim Jud in der zweiten Halbzeit wirbelten die HC-Defensive ordentlich durcheinander, sodass Daniel Eblen sie besonders hervorhob: „Die beiden haben richtig gut gespielt, haben das Spiel sehr gut organisiert und dazu auch noch selbst große Torgefahr ausgestrahlt.“ Zur Pause hatte Konstanz sich auch ohne die Verletzten Stefan Hanemann, Lukas Beck und Manuel Both schon ein Sechs-Tore-Polster erarbeitet.

 

Gegen die massive 6:0-Deckung der HSG, die etwas defensiver als sonst agierte, fand der HCOB auch in Durchgang zwei im Positionsangriff kaum ein Durchkommen, sodass die Gäste gezwungenermaßen immer mehr ihr Heil in der schnellen Mitte und Tempogegenstößen suchten. Die HSG Konstanz reagierte allerdings sehr aufmerksam, fing diese gleich reihenweise ab und nutzte dies ihrerseits für schnelle Gegenangriffe. Die Folge: Der Vorsprung der Konstanzer wuchs weiter an, bis auf zehn Tore beim 23:13 (49.).

 

Daniel Eblen nutzte die Gelegenheit und wechselte nun kräftig durch, ohne dass ein Leistungsabfall zu erkennen gewesen wäre. Über 26:16 (54.) durften die HSG-Akteure einen 28:20-Heimsieg und den damit verbundenen Sprung an die Spitze der 3. Liga bejubeln. Die Halle stand Kopf, die Auswechselbank der HSG ebenso. Mit den begeisterten, sich schon Minuten vor Schluss zu stehenden Ovationen erhobenen HSG-Fans, die schon längt die Spitzenreiter-Gesänge angestimmt hatten, wurde anschließend kräftig gefeiert – aber nur kurz.

 

Während auf der Tribüne ganz große Freude und Euphorie herrschte, regierte unten auf dem Spielfeld schnell die Vernunft und der Erfolg wurde, bereits fokussiert auf die nächsten schweren Aufgaben, recht nüchtern zur Kenntnis genommen. Allen voran Daniel Eblen gab sich gewohnt zurückhaltend: „Eine Tabellenführung am neunten Spieltag ist nichts wert. Natürlich dürfen wir uns über die gute Leistung gegen einen gefährlichen Gegner mit viel Qualität am heutigen Abend freuen, aber wir haben schon zweimal gesehen, wie schnell ein Spiel auch gegen uns laufen kann. Der Sieg war sicher verdient, vielleicht am Ende aber etwas zu hoch.“

 

In das gleiche Horn stieß Spielmacher Matthias Stocker, der die Abwehr lobte, allerdings auch im Angriff ein flüssiges Spiel gesehen hatte: „Es war toll, wie wir heute nach vorne gepeitscht wurden, da ist viel möglich – auch wenn ich beim Ansagen der Spielzüge mein eigenes Wort nicht verstanden habe. Nur müssen wir sehr vorsichtig sein. Wir sind zweifellos auf einem guten Weg, aber am Samstag in Herrenberg müssen wir uns auf einen ganz heißen Fight einstellen. Das wird wahrscheinlich noch einmal schwerer als heute.“ Entscheidend für die guten Leistungen in den bisherigen Spielen sieht er die Breite des Kaders und den Teamgeist, bevor ihm ein breites Grinsen über das Gesicht huscht. „Es kämpft jeder für jeden und jeder freut sich mit dem anderen über Einsätze und Erfolge. Das müssen wir beibehalten, denn es macht unglaublichen Spaß mit dieser Truppe.“ Spaß, den auch die vielen Zuschauer in der „Schänzle-Hölle“ an ihrer jungen Mannschaft mit ihrem begeisternden, mitreißenden Handball hatten. Einen Nachschlag und eine Zugabe gibt es vielleicht schon beim nächsten Heimspiel am 14. November gegen Zweibrücken.

 

HSG Konstanz – HC Oppenweiler/Backnang 28:20 (14:8)

HSG Konstanz: Maximilian Wolf, Konstantin Poltrum (Tor); Fabian Schlaich (2), Benjamin Schweda, Marius Oßwald (1), Mathias Riedel (6), Kai Mittendorf, Simon Flockerzie (1), Matthias Stocker (5), Michael Oehler, Paul Kaletsch (7), Alexander Lauber, Fabian Maier-Hasselmann (2), Tim Jud (4/1).

Zuschauer: 1000.

 

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