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HSG Konstanz erkämpft sich Arbeitssieg gegen beeindruckende Kornwestheimer

HSG Konstanz erkämpft sich Arbeitssieg gegen beeindruckende Kornwestheimer

In bestechender Form: HSG-Kapitän Fabian Schlaich war mit sieben Treffern wieder bester Konstanzer Feldtorschütze.

 

Handball 3. Liga:

HSG Konstanz – SV Salamander Kornwestheim 33:27 (17:11)

SV Kornwestheim gibt nicht auf, erhält Komplimente – aber keine Punkte.

HSG Konstanz behält nach Blitzstart in schwieriger Phase die Nerven.

 

Kategorie Arbeitssieg: Nach einer tollen ersten Halbzeit musste die HSG Konstanz vor 700 Zuschauern in der „Schänzle-Hölle“ in Durchgang zwei gegen nie aufgebende Kornwestheimer lange kämpfen, bevor der verdiente 33:27 (17:11)-Heimsieg in trockenen Tüchern war. Mit nunmehr 6:2 Punkten steht Konstanz, zumindest vorübergehend, auf Tabellenplatz zwei der 3. Liga Süd.

 

Für Abwechslung ist bei den Spielen der HSG Konstanz gesorgt. Nachdem die HSG ihren Zuschauern im ersten Heimspiel der Saison ein Fünf-Gänge-Feinkostmenü beim furiosen 38:24-Triumph gegen die TSG Haßloch präsentierte, kredenzte Konstanz seinen 700 Anhängern beim zweiten Auftritt in heimischer Halle gutbürgerliche Küche. Ehrlich, nahrhaft und ebenfalls gut. Als leckeren Auftakt gab es zunächst einen herzerfrischenden 10:2 Blitzstart des Eblen-Teams. Junioren-Nationaltorwart Konstantin Poltrum, nur eineinhalb Stunden vor dem Spiel noch zur Entspannung vergnügt mit Kopfhörern am Seerhein spazierend, war von Beginn an wieder der starke Rückhalt, den seine Mannschaft braucht. Reaktionsschnell, fokussiert und mit einem guten Stellungsspiel raubte er Kornwestheims Angreifern in den ersten 17 Minuten der Partie die Nerven.

 Matthias Stocker sorgte für eines der Highlights der Partie

Lediglich zwei Mal war er zu bezwingen, während vorne schon wieder die spektakuläre Gegenstoß-Maschinerie auf Betriebstemperatur gekommen war. Für die nötige Würze im Spiel hatten die Konstanzer unter anderem einen Hechtsprung von Matthias Stocker nach einem verlorenen Ball, einen spektakulären Pass vom Boden zu Fabian Schlaich, dessen feine Pirouette um die eigene Körperachse und den Gegenspieler sowie den gelungenen Abschluss zum 11:3 eingestreut (18.). Fade war dieser Auftritt wahrlich nicht. „Die erste Halbzeit war super“, zeigte sich auch HSG-Cheftrainer Daniel Eblen sehr zufrieden mit dem, womit seine Mannschaft einen starken Gegner abkochte. „Die Abwehr- und Torhüterleistung war wieder einmal tadellos und auch im Angriff haben wir es ordentlich gelöst.“

 

Dennoch waren es die Schwaben, die in der Schlussphase der ersten Halbzeit die Akzente setzten und sich zurückmeldeten. Pfostentreffer, eine Überzahlsituation und die nun größer werdenden Räume in der Konstanzer Deckung hatte Kornwestheim zur Resultatsverbesserung auf nur noch 11:17 nach 30 Minuten nutzen können. Und auch wenn Konstanz sich nach einem ausgeglichen Auftakt nach dem Pausentee wieder stabilisierte und den Vorsprung auf 24:16 (43.) ausbauen konnte, die Kornwestheimer ließen sich von alledem nicht beeindrucken. Selbst als die Gastgeber sich einen scheinbar sicheren, vorentscheidenden Neun-Tore-Vorsprung (27:18, 47.) erarbeitet hatten, gaben sich die aufopferungsvoll kämpfenden SVK-Akteure nicht geschlagen. Das nötigte auch Daniel Eblen höchsten Respekt ab: „Das war heute ein schwer erkämpfter Sieg, weil der Gegner bis zum Umfallen gekämpft und nicht einmal locker gelassen hat. Ich muss Kornwestheim wirklich ein Kompliment aussprechen, denn sie sind in der zweiten Halbzeit trotz des großen Rückstandes noch einmal richtig heran gekommen und haben richtig Druck gemacht.“

 

Die 50. Minute war schon angebrochen, als das, was der Konstanzer Cheftrainer ansprach, seinen Anfang genommen hatte. 30:21 für Konstanz leuchtete es von den Anzeigetafeln – nach fünf Toren in Folge in nur fünf Minuten für Kornwestheim wies die Ergebisanzeige lediglich noch einen Vier-Tore-Vorsprung (30:26, 56.) für die Konzilstädter aus. Der Konstanzer Chefcoach hatte die Probleme seiner Mannschaft vor allem darin ausgemacht, dass die Effektivität im Angriff etwas nachließ und Kornwestheim sich nun seinerseits auf einen starken Rückhalt im Tor verlassen konnte. „Zum Glück haben wir am Ende die Lösung über den Kreis gefunden, denn der Gegner kam immer näher und für uns wurde es so immer schwerer. Das war heute für alle sehr anstrengend, weil beide Mannschaften 60 Minuten gekämpft und nicht nachgelassen haben. Das war viel Arbeit“, so Daniel Eblen erleichtert, dass sein Team die Aufholjagd der besten Rückrundenmannschaft der vergangenen Spielzeit doch noch bremsen konnte.

 

Trotz sehr offensiver 4:2-Deckung der Gäste hatte Konstanz nun noch einmal die richtigen Ideen parat, um den letztlich verdienten 33:27-Erfolg über die Zeit zu bringen. Rechtsaußen Fabian Maier-Hasselmann meinte hinterher recht entspannt: „Wir haben gut gespielt, gut in die Partie gefunden, hatten mit Konsti einen starken Rückhalt und haben uns nach einer Schwächephase in der zweiten Hälfte wieder gefangen. Am Ende war der Sieg deshalb auch nicht wirklich gefährdet – aber nur, weil wir voSieg Nummer drei in Spiel vier: Jubel und Erleichterung bei der HSG Konstanzn unserem Polster zehren konnten.“ Ausschlaggebend für ihn war der Umstand, dass es die HSG geschafft habe, Druck auf den Rückraum des Gegners auszuüben, das Ziehen zur Mitte zu unterbinden und in den Eins-gegen-Eins-Situationen durch gute Zusammenarbeit im Defensivverbund meist die Oberhand behalten habe.

 

So war die zweite Mahlzeit auf der Platte der „Schänzle-Hölle“ zwar eine mit kleinen Schönheitsfehlern, wo nicht alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt waren, im Ganzen aber dennoch ein gutes Gericht ergaben. Mit 6:2 Punkten, dem besten Saisonstart seit Jahren, hat sich das junge Team der HSG Konstanz ein gutes Polster erspielt, mit dem es sich entspannt an einer positiven Weiterentwicklung feilen lässt. Konstantin Poltrum mahnte dann auch noch mit Nachdruck an, das Rezept unbedingt verfeinern zu müssen. „Die erste Halbzeit war konzentriert, die zweite allerdings voller vieler leichter Fehler. Diese müssen wir unbedingt abstellen, denn wir haben Kornwestheim zurückkommen lassen und hatten dann etwas Glück, dass auch ihnen einige Fehler unterlaufen sind. Das kann aber auch blöd ausgehen. In Unterzahl dürfen wir das Tempo auch mal herausnehmen und müssen den Ball nicht immer schnell nach vorne tragen, wobei Fehler passieren können. Es hat hier einfach ein wenig die Cleverness gefehlt.“ Zufrieden war er hingegen mit der Reaktion in der schwierigen Phase, als etwa der eingewechselte Jugend-Nationaltorhüter Stefan Hanemann drei große Chancen der Gäste zunichtemachte und sich seine Mannschaft aus dem zwischenzeitlichen Tief wieder befreien konnte. Eine gute Grundlage für weitere Handball-Leckereien am Konstanzer Schänzle.

 

HSG Konstanz – SV Salamander Kornwestheim 33:27 (17:11)

HSG Konstanz: Konstantin Poltrum, Stefan Hanemann (Tor); Fabian Schlaich (7), Manuel Both (1), Mathias Riedel (6), Kai Mittendorf, Simon Flockerzie (4), Matthias Stocker (4), Michael Oehler, Paul Kaletsch (8/5), Alexander Lauber (2), Fabian Maier-Hasselmann (1), Tim Jud.

Zuschauer: 700.

 

Highlights HSG Konstanz - Kornwestheim

Wir haben hier noch einige sehenswerte Highlights und Eindrücke vom guten Auftritt der HSG Konstanz gegen den SV Kornwestheim wie etwa Tore von Paul Kaletsch, tolles Durchsetzungsvermögen von Simon Flockerzie oder Paraden von Jugend-Nationaltorhüter Stefan Hanemann für Euch. Unbedingt bis zum Schluss ansehen, Matthias Stocker und Fabian Schlaich sorgen auch hier für einen tollen Schlusspunkt beim 33:27-Sieg...Mehr davon gibt's schon am Samstag um 20 Uhr in der "Schänzle-Hölle" gegen Heilbronn! Wir freuen uns drauf - und vor allem auf EUREN Besuch!

Posted by HSG Konstanz on Donnerstag, 1. Oktober 2015

 

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