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HSG Konstanz trotz hohen Sieges in Teningen nicht restlos zufrieden

HSG Konstanz trotz hohen Sieges in Teningen nicht restlos zufrieden

Gute Leistung an alter Wirkungsstätte: Chris Berchtenbreiter war am Kreis nur selten fair von seinen ehemaligen Teamkameraden zu stoppen.

 

Testspiel:

SG Köndringen-Teningen – HSG Konstanz 19:26 (8:15)

 

Das Testspiel zwischen Drittligist SG Köndringen-Teningen und Zweitliga-Aufsteiger HSG Konstanz hinterließ viele ratlose Gesichter. Der zwar souveräne, aber letztlich angesichts der eindeutigen Konstanzer Überlegenheit doch zu niedrige 26:19-(15:8)-Sieg der HSG stellte Cheftrainer Daniel Eblen jedenfalls nicht restlos zufrieden.

 

Nach Schlusspfiff war ein leichtes Stirnrunzeln in seinem Gesicht erkennbar. Zwiegespalten zeigte er sich im ersten Moment nach dem Schlusspfiff: „Da waren schon einige ganz gute Sachen dabei, aber auch ein paar, die uns eigentlich nicht passieren dürfen, wenn es um Punkte geht.“ Die ersten zehn Minuten konnte man noch unter Findungs- und Abtastphase einordnen, als die Breisgauer bis zum 6:6 das Spiel ausgeglichen gestalten konnten. Im Vergleich zur 12:27-Pleite gegen die HSG Konstanz bei verkürzter Spielzeit im Rahmen des Ehinger Jubiläumsturniers präsentierte die sich wieder vom ehemaligen dänischen Nationaltrainer Ole Andersen betreute junge, im Umbruch befindliche Truppe der SG wesentlich verbessert, zeigte sich flink und leichtfüßig auf den Beinen, agierte frech und unbekümmert.

 

Nach zehn Zeigerumdrehungen legte aber auch Konstanz spürbar einen Zahn zu. Konstantin Poltrum profitierte von entschlossenerer Deckungsarbeit und ebnete den Weg zum 15:8-Halbzeitstand. Nur noch zweimal fanden die Gastgeber einen Weg am HSG-Schlussmann vorbei und im Angriff dirigierte Matthias Stocker seine Nebenleute immer besser. Vor allem Chris Berchtenbreiter am Kreis war selten fair zu bremsen, dazu lief Konstanz einige Gegenstöße nach Balleroberungen in der Defensive und setzte sich schnell deutlich mit sieben Toren ab. Dabei hatte die HSG keine Probleme, auf die mithilfe der neuen Regeln von Taktikfuchs Andersen immer wieder praktizierte Variante mit siebtem Feldspieler ohne Leibchen für den Torhüter zu reagieren. Mehrmals schlug es mit langen Würfen über fast das gesamte Spielfeld so im Teninger Gehäuse ein.

 

Nach dem Seitenwechsel war allerdings erneut ein Bruch im Konstanzer Spiel zu registrieren. Unkonzentriert und zu passiv in der Abwehr kamen die Eblen-Schützlinge aus der Kabine und ließen den zwar unterlegenen, aber tapfer kämpfenden südbadischen Rivalen erneut in das Spiel kommen. „Da haben wir ohne Verantwortung einfach ein bisschen Handball gespielt, ohne den gewissen Ernst in manchen Situationen. Dazu haben wir erneut wirklich viele freie Chancen liegen gelassen“, sagte er nachdenklich. „Wir müssen schauen, dass wir dort wieder effektiver werden.“

 

In Abwesenheit des verhinderten Gregor Thomann konnte er sich allerdings über deutliche Fortschritte bei Felix Gäßler freuen. Außerdem feierte der auf Linksaußen eingesetzte Samuel Wendel (19, HC Hard) nach langer Verletzungspause und guten Trainingseindrücken einen tollen Einstand im HSG-Trikot. Mit enormem Tempo und Sprungkraft fügte er sich mit einer starken Vorstellung ein und meinte danach: „Ich bin zufrieden, das war ganz gut. Ich fühle mich jetzt wieder fit und nahezu beschwerdefrei, so kann es weitergehen.“ Zudem konnte Felix Gäßler erfreut berichten, dass „es deutlich vorwärts geht. Auch, wenn ich noch nicht bei 100 Prozent bin, so bin ich zuversichtlich, dass dies bis Saisonbeginn klappt. Schon heute habe ich mich deutlich besser gefühlt und konnte mehr Tempo machen.“

 

Dennoch stieg die Fehlerquote im Spiel seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte wieder an und höher als auf 20:11 konnte sich der Zweitligist nicht absetzen. Stattdessen pendelte sich der Vorsprung bei sieben bis acht Toren ein, den Köndringen-Teningen mit dem letzten Treffer zum 19:26 mit der Schlusssirene auch bis zuletzt konservierte. Eblen: „Man merkt eben, dass es immer noch als Trainingsspiel angesehen wird und das ergebnisorientierte Spiel noch nicht im Kopf drin ist.“ Daran wird er vor dem nächsten Testspiel am 17. August um 19.15 Uhr in der Schänzle-Sporthalle gegen den Schweizer Erstligisten Fortitudo Gossau ansetzen.

 

SG Köndringen-Teningen – HSG Konstanz 19:26 (8:15)

HSG Konstanz: Konstantin Poltrum, Patrick Glatt (Tor); Fabian Schlaich (1), Mathias Riedel (3), Matthias Stocker (5), Simon Flockerzie, Michael Oehler, Paul Kaletsch (6/5), Alexander Lauber (2), Fabian Maier-Hasselmann (3), Tim Jud (1), Felix Gäßler, Sebastian Bösing (2), Chris Berchtenbreiter (1), Samuel Wendel (2).

 

Der komplette Testspiel-Fahrplan im Überblick (Änderungen und Ergänzungen sind jederzeit kurzfristig möglich):

 

Alle Heimspiele sind markiert und finden in der Schänzle-Sporthalle statt.

  • Mittwoch, 17. August, 19.15 Uhr: HSG Konstanz – Fortitudo Gossau
  • Donnerstag, 18. August, 19.15 Uhr: HSG Konstanz – Pfadi Winterthur
  • Dienstag, 23. August, 20 Uhr: HSG Konstanz – HC Hard
  • Mittwoch, 24. August, 19 Uhr: HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten II
  • Samstag/Sonntag, 27./28. August: DHB-Pokal in Aue
  • Samstag, 3. September, 20 Uhr, Saisonstart 2. Bundesliga: HSG Konstanz – TuS N-Lübbecke

 

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