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HSG stürmt mit Handball-Feuerwerk an die Tabellenspitze

HSG stürmt mit Handball-Feuerwerk an die Tabellenspitze

38:24-Kantersieg, Traumstart mit 4:0 Punkten und Spitzenreiter: Große Freude beim jungen HSG-Team.

 

Handball 3. Liga:

HSG Konstanz – TSG Haßloch 38:24 (23:13)

HSG Konstanz lässt Haßloch mit spektakulärem Tempohandball nicht den Hauch einer Chance.

Tabellenführung nach Traumstart mit 4:0 Punkten und 67:47 Toren erobert.

 

38:24 (23:13) – schon die nackten Zahlen verdeutlichen, wie überlegen die HSG Konstanz gegen die vor Wochenfrist noch gegen den letztjährigen Tabellendritten Hochdorf mit 34:24 erfolgreiche TSG Haßloch agierte. Über 800 begeisterte Zuschauer hatten ihre wahre Freude am hochattraktiven und spektakulären Tempohandball der HSG. Nach einem Traumstart in die neue Saison steht Konstanz mit 4:0 Punkten und 67:47 Toren nun an der Tabellenspitze der 3. Liga Süd.

 

Glück hatte es schon einmal gebracht, das alte Trikot von Paul Kaletsch. Schon in der vergangen Spielzeit lief der inzwischen zum Kapitän bestimmte Linksaußen Fabian Schlaich in der langen Verletzungspause des 23-jährigen Rückraum-Asses damit auf – und Konstanz eilte von Sieg zu Sieg. Am zweiten Spieltag für die HSG Konstanz in der Saison 2015/16 spielte dieses Trikot wieder eine der Hauptrollen nach einem fulminanten Sieg. Kaletsch, gezeichnet und geschwächt durch eine Virus-Infektion, lag krank im Bett und konnte im ersten Heimspiel seiner Mannschaft nicht mitwirken, ebenso wie der immerhin in der Halle anwesende und erkältete Fabian Maier-Hasselmann.

 

Noch viele Minuten nach Schlusspfiff: So sieht pure Freude ausDoch nach wilden Jubelarien, immer mittendrin das Symbol für den erkrankten Mitspieler, wurde der Sieg auch Paul Kaletsch gewidmet, dessen Glücksbringer erneut bestens funktioniert hatte. Wenn HSG-Cheftrainer Daniel Eblen nach der Partie wieder von einem „hervorragend funktionierenden Kollektiv“ sprach, so ist damit nicht nur die gute Zusammenarbeit auf dem Spielfeld an diesem Tag gemeint, diese Aktion zeigt auch, dass sich trotz einiger personeller Veränderungen schnell wieder eine verschworene Einheit gebildet hat. Eine Einheit, die voller Esprit und Ehrgeiz sprüht – spürbar bis auf die Tribüne. „Wir haben richtig gut gespielt, vor allem in der Abwehr, und sind dadurch gut in die Gegenstöße gekommen. Ich bin sehr zufrieden, auch weil die Konzentration schon vor dem Spiel und im Training spürbar war. Ich muss mein Team für die Art und Weise, wie es in und vor den Spielen arbeitet, loben. Sie haben sich diese vier Punkte wirklich erarbeitet“, so der A-Lizenzinhaber.

 

Gewonnen hatten sie, überzeugt, begeistert und die über 800 Zuschauer in der „Schänzle-Hölle“ mitgerissen, auf einer wilden, rasanten Reise durch all das, was diesen Sport so wunderbar macht. Zunächst mit einem packenden Schlagabtausch mit einem anfangs frech mitspielenden Gegner aus Haßloch, der Konstanz in den ersten sechs Minuten vor allem durch die schnelle Mitte Probleme bereitete. Trotz schon jetzt sehenswerter Offensivleistung war die TSG in Schlagdistanz, nur 5:4 lagen die Gastgeber in Front. Dann stellte sich Konstanz auf die schnellen Gegenangriffe des Aufsteigers ein, machte hinten die Schotten dicht und wirbelte die Abwehr der Haßlocher weiter gnadenlos durcheinander. Vor allem über präzise, in Perfektion ausgespielte Tempogegenstöße zog die Mannschaft von HSG-Cheftrainer Daniel Eblen unaufhaltsam davon: 9:4 (10.).

 

Haßloch bekam keine Minute Verschnaufpause und konnte Sechsmal erfolgreich und tolle Partie: Alexander Lauberdem immensen Druck nicht standhalten. Auf 7:10 konnten die Pfälzer zwischenzeitlich noch einmal verkürzen, bevor Konstanz schon zur Halbzeit die Vorentscheidung herbeigeführt und das Ergebnis auf 23:13 hochgeschraubt hatte. Dabei hatten weder eine Manndeckung gegen Mathias Riedel, noch die zusätzliche gegen Michael Oehler eine Wirkung. Vielmehr bescherte die HSG ihren lautstark mitgehenden Fans einige sehenswerte Highlights. Nicht nur nach dem 16:9 durch Fabian Schlaich stand die Halle Kopf. Der bestens aufgelegte Junioren-Nationaltorwart Konstantin Poltrum bediente den HSG-Kapitän mit einem Zuckerpass zum Tempogenstoß, den dieser gekonnt zum 16:9 im TSG-Tor versenkte. Einer, der dabei besonders überzeugte, war Rechtsaußen Alexander Lauber. Der gebürtige Konstanzer zeichnete nicht nur für sechs Treffer verantwortlich, sondern konnte durch eine hervorragende Trefferquote überzeugen und meinte anschließend: „Eigentlich habe ich mich gar nicht so gut gefühlt, aber als wir dann nach einigen Fehlern in der Abwehr zu Beginn immer besser ins Rollen gekommen sind, lief es einfach. Ich muss auch sagen, dass mir das Sondertraining mit unseren beiden Torhütern sehr geholfen hat. Außerdem spielen wir mittlerweile lieber einen Pass mehr, bis sich eine klare Chance ergibt – und die Pässe zum Tempogegenstoß kommen natürlich klasse.“

 

Jugend-Nationaltorhüter Stefan Hanemann freut sich mit seinen Mitspielern über seine starken Paraden und Pässe zum GegenstoßIn der zweiten Hälfte waren ähnlich viele Chancen wie in der ersten vorhanden, doch angesichts des großen Vorsprungs war die Torausbeute der Konstanzer nicht mehr ganz so konsequent wie in Durchgang eins. Dennoch war es die HSG, die die Highlights des Spieles setzte. Haßloch schwächte sich durch viele Zeitstrafen nun selbst, kämpfte aber vorbildlich bis zum Schluss, auch wenn der angestaute Frust sich bei Peter Masica nun entlud und zu einer Disqualifikation führte. Daniel Eblen gewährte jetzt allen Spielern ihre Einsatzzeiten, die etwa der eingewechselte Jugend-Nationaltorhüter Stefan Hanemann zu einigen guten Paraden und einem weiteren Zuckerpass direkt in den Lauf von Fabian Schlaich zum 36:20 (55.) nutzte. Oder Luis Pfliehinger, der ein hervorragend getimtes Zuspiel vom sich in bester Spiellaune präsentierenden Matthias Stocker per Kempa-Trick zum 38:23 verwandelte. „Einfach geil, wie die Halle danach ausflippt. Super Stimmung, die Halle hat uns von der ersten bis zur letzten Minute getragen“, meinte der 19-jährige Schlussmann nach seiner langen Verletzungspause. „Ich fühle mich von Tag zu Tag sicherer und bin froh, dass ich heute einen guten Einstand feiern durfte. Wir haben Haßloch nie ins Spiel kommen lassen, waren nahezu fehlerlos und super eingestellt. Ich habe daher nie an unserem Erfolg gezweifelt.“

 

Was folgte war erneut ausgelassener Jubel über einen mit spektakulärem Tempohandball verwirklichten 38:24-Kantersieg, einen Traumstart in die Saison 2015/16 – und die, zumindest vorübergehende, Tabellenführung. Gewidmet wurde der Erfolg Paul Kaletsch und Gerald Schmitt, dem schon vor Anpfiff in ergreifender Gedenkminute gedachten kürzlich viel zu jung verstorbenen langjährigen Fanclubmitglied. Manuel Both brachte es schließlich auf den Punkt: „Mit einer von Anfang an körperlich agierenden Abwehr und überlegten Angriffen haben wir uns schnell abgesetzt. Und vor solch einer Kulisse spielst du dich dann in einen Rausch, wo dann alles funktioniert. Es hat jeder alles gegeben, das war eine tolle Mannschaftsleistung. Wir sind alle froh, dass wir nach der intensiven Vorbereitung so gestartet sind, wie wir uns das vorgenommen haben."

 

HSG Konstanz – TSG Haßloch 38:24 (23:13)

HSG Konstanz: Konstantin Poltrum, Stefan Hanemann (Tor); Luis Weber, Fabian Schlaich (8), Manuel Both (1), Mathias Riedel (7), Luis Pfliehinger (1), Kai Mittendorf, Simon Flockerzie (3), Matthias Stocker (4), Michael Oehler (4), Felix Krüger (1), Alexander Lauber (6), Tim Jud (3/2).

Zuschauer: 800.

 

Videohighlights (mit Kempa!) zum Spektakel gg Haßloch

FAN - TAS - TISCH!!!Dieser Schlusspunkt mit dem Kempa-Trick von Luis Pflehinger nach Pass von Matze Stocker war einfach das überragende Sahnehäubchen auf eine "Rauschende Premiere am Schänzle", wie der SÜDKURIER titelte und von "einem Feuerwerk an Einsatz, Tempo und Spielwitz" schrieb! Zum SK-Bericht: http://bit.ly/1URGxk7Wir haben hier im Video den Kempa und noch ein paar Highlights und Eindrücke vom Spektakel gegen Haßloch für Euch! Sehenswert!

Posted by HSG Konstanz on Dienstag, 15. September 2015

 

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