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„Sehr konzentriert“ in vier Big-Point-Spiele

Markus-Dangers-HSG-Konstanz-Dessau-Jubel Zubeißen möchten Markus Dangers und Co. gegen Hüttenberg.

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – TV Hüttenberg

(Freitag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

Live auf www.hsgkonstanz.de/livestream

 

Die nächsten drei Wochen werden der HSG Konstanz einiges abverlangen. Statt Besinnlichkeit und Weihnachtsstimmung stehen gleich fünf wichtige Partien auf dem Programm. Darunter vier gegen Tabellennachbarn. Das erste Duell dieser Art führt den TV Hüttenberg nach Konstanz. Die Partie gegen den ehemaligen Erstligisten wird ab 19.40 Uhr im kostenlosen Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream mit zwei Kameraperspektiven, zwei Kommentatoren sowie Vor- und Nachberichterstattung übertragen.

 

Wie brenzlig die Lage im dicht gedrängten unteren Bereich der Zweitliga-Tabelle ist, zeigt der TV Hüttenberg. Die Mittelhessen entließen vor wenigen Tagen Cheftrainer Frederick Griesbach, Co-Trainer Johannes Wohlrab übernahm als Interimscoach für zunächst zwei Spiele. Im ersten gelang nach drei Niederlagen zuvor direkt der erste Punktgewinn gegen den EHV Aue. „Jetzt zählt nur das Spiel in Konstanz und gibt es auch nur eine klare Marschroute. Wir wollen wieder was Zählbares mitnehmen und zwar zwei Punkte“, sagt der 34-Jährige, dessen Team mitten im Umbruch steckt. Im Sommer etwa gingen langjährige Leistungsträger wie Tomas Sklenak, Björn Zintel und Markus Stegefelt. Dank der Kooperation mit dem Nachbarn aus der 1. Bundesliga, der HSG Wetzlar, kam mit Ian Weber und Stefan Kneer allerdings auch viel Qualität hinzu. Kreisläufer Vit Reichl, Neuzugang vom tschechischen Meister von 2017, Dukla Prag, erwies sich schon als echter Volltreffer und erzielte bereits 37 Saisontore und mit Dieudonne Mubenzem steht ein aktueller tschechischer Nationalspieler im Kader.

 

Größter Name ist jedoch Stefan Kneer. Den groß gewachsenen Rückraum-Shooter verbindet eine ganz besondere Beziehung mit Konstanz. Es war der 24. April 2007, als der junge Kneer, heute 34 Jahre alt, in der mit über 2.000 begeisterten Zuschauern gefüllten „Schänzle-Hölle“ sein erstes A-Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte. Auf das Duell gegen die Schweiz folgten 72 weitere Nationalspiele für den DHB und insgesamt 96 Tore. Den 1,94-Meter-Mann zog es aus seiner Geburtsstadt Bühl und ersten Station in Sinzheim hinaus in die weite Handballwelt. Nach Magdeburg, zu den Rhein-Neckar Löwen und über Wetzlar schließlich nach Hüttenberg. Jugend-Vizeeuropameister wurde er 2003, Junioren-Europameister 2004, Vierter bei der Junioren-WM 2005 und Deutscher Meister 2016 mit den Rhein-Neckar Löwen. In 424 Bundesligaspielen ließ Kneer es 1094 Mal im gegnerischen Tor krachen. Aktuell befindet er sich nach einer Rücken-Operation im März noch im Aufbautraining.

 

Wie der Gast, der nach dem letzten Erstliga-Aufstieg 2017 auf 17 Jahre 1. Bundesliga und 27 Jahre in der 2. Bundesliga blicken kann, hat auch die HSG Verletzungssorgen zu beklagen. „Wir haben jedoch eine gute Trainingswoche hinter uns“, berichtet Daniel Eblen. „Die Jungs sind sehr konzentriert, die Qualität war gut. Wichtig ist, dass wir dies auch im Spiel zeigen.“ Denn in all dem was beide Trainer verlauten ließen, klingt durch: Es wird ein besonders wichtiges Duell der beiden Tabellennachbarn. „Heimspiele sind immer wichtig“, so der HSG-Coach. „Umso wichtiger ist es, diese direkten Duelle für sich zu entscheiden. Wer die bessere Konstanz über 60 Minuten hat, gewinnt.“ Hüttenberg agiert dabei mit einer offensiven 3:2:1- oder 5:1-Deckungsvariante, die der HSG bei der 18:23-Heimniederlage an Weihnachten 2019 gar nicht lag. Eblen: „Sie sind unangenehm zu spielen.“ Das ist zugleich das Stichwort für seine eigene junge Mannschaft. Bissig, unangenehm, entschlossen möchte auch die HSG auftreten. Schließlich warten nun vier wichtige Spiele innerhalb kürzester Zeit in geballter Form. „Das dichte Programm haben alle“, verweist der Konstanzer Übungsleiter auf den allgemein sehr engen Terminrahmen bis 30. Dezember, hat allerdings auch beobachtet: „Für uns stehen in dieser Zeit allerdings lauter Duelle gegen die direkten Konkurrenten an. Ob dies ein Vorteil oder Nachteil ist, wird sich zeigen.“ Da bliebe die kurze Vorbereitungszeit für wichtige Partien auf der einen, aber auch die Möglichkeit, sich mit „Spielfluss und einem Lauf“ bis zum Jahresende von der kritischen Zone abzusetzen. Auf jeden Fall wird sie anstrengend, die Weihnachtszeit für die HSG, die sich beim Crowdfunding knapp eine Woche vor dem Ende der Aktion schon über eine Bescherung in Form von über 50.000 gesammelten Euros freuen kann, obwohl noch einige Highlight-Prämien bis 16. Dezember zu haben sind. Neben dem Spiel in Bietigheim (2. Februar) wurde nun zudem die aufgrund der Quarantäne des EHV Aue verlegte Begegnung gegen die Erzgebirgler auf den 12. März neu angesetzt.

 

Die Partie gegen Hüttenberg wird ab 19.40 Uhr im kostenlosen Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream mit zwei Kameraperspektiven, zwei Kommentatoren sowie Vor- und Nachberichterstattung übertragen.

 

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