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Nach 18 Saisons: Neuer Headcoach – Daniel Eblen bleibt weiter für HSG tätig

Daniel-Eblen-Joerg-Luetzelberger-Andre-Melchert-HSG-Konstanz-klein Daniel Eblen, Jörg Lützelberger und André Melchert (von links).

Vier der letzten fünf Jahre spielte die HSG Konstanz in der 2. Bundesliga und zahlreiche Spieler wechselten von ihr in die 1. Bundesliga oder zu Topclubs der „stärksten zweiten Liga der Welt“. Es sind ein paar der vielen Verdienste von Daniel Eblen. Nach einer außergewöhnlichen, extrem kräftezehrenden Corona-Chaossaison und vielen erfolgreichen Jahren gibt der 46-Jährige sein Amt als Cheftrainer ab, wird aber weiter für die HSG tätig sein. Neuer Headcoach wird der ehemalige Europapokalsieger, Diplom-Sportwissenschaftler und Trainer-A-Lizenz-Inhaber Jörg Lützelberger, der 2019 als bis dahin jüngster Teilnehmer die höchste Trainerausbildung zum EHF-Mastercoach, die für ein Amt als Nationaltrainer nötig ist, erfolgreich abschloss.

 

Größte Erfolge der HSG-Geschichte Verdienste von Daniel Eblen

 

Erst wenige Tage ist es her, als Dr. Rolf Brack mit den Rimpar Wölfen zum letzten Saisonspiel in der 2. Bundesliga zu Gast in Konstanz war. Damals sagte der „Handball-Professor“: „Die Mannschaft trägt die klare Handschrift ihres Trainers Daniel Eblen, den ich seit vielen Jahren kenne. Seine langfristige erfolgreiche Arbeit zeichnet ihn als ausgezeichneten Handballexperten aus.“ Die HSG Konstanz befindet sich in der glücklichen Lage, dass diese Expertise und Erfahrung weiter im Verein bleibt und Daniel Eblen künftig andere wichtige Aufgaben wahrnehmen wird. Wie genau das neue Aufgabenfeld aussehen wird, wird in den nächsten Wochen gemeinsam erarbeitet. Zusätzlich kommt mit Jörg Lützelberger ein anerkannter absoluter Handball-Fachmann hinzu.

 

So kommt es nach dem schon äußerst emotionalen Saisonabschluss nicht zu einem Abschied, sondern einer Vergrößerung des Staffes. Anfang des Jahres 2004 war es, als Daniel Eblen quasi über Nacht vom Co- zum Cheftrainer ernannt wurde. Seitdem entwickelte er viele junge Spieler weiter, machte sie besser und ermöglichte ihnen den Sprung in den Profihandball der 1. und 2. Bundesliga. Darüber hinaus gelangen ihm die größten sportlichen Erfolge der HSG-Geschichte. Zweimal stieg er mit der HSG in die 2. Bundesliga auf, zweimal gelang ihm der Klassenerhalt mit sehr jungen Mannschaften. „Dani hat uns ganz zu Beginn seiner Tätigkeit als Chefcoach in einer schwierigen Situation übernommen“, blickt Geschäftsführer André Melchert zurück. „Dani hat seitdem sehr gute Arbeit geleistet und erst einmal sehr junge Spieler so zu Leistungsträgern aufgebaut, dass wir überhaupt in die 2. Bundesliga aufgestiegen sind. Er hat ein extremes Standing in den Ligen und bei den Kollegen. Es sind in den letzten Jahren etliche Spieler zu uns gekommen, weil der Trainer Daniel Eblen war und sie hier die perfekte Ausbildung bekommen haben.“

 

Private Gründe ausschlaggebend für Tritt in zweite Reihe

 

Kurz vor Saisonende sah Eblen aufgrund privater Gründe nun die Notwendigkeit gekommen, die umfangreiche Arbeit an vorderster Front abzugeben. Die Anforderungen in der 2. Bundesliga waren stets sehr hoch, doch das letzte Jahr, so der gebürtige Konstanzer, der seit den Minis bei der HSG aktiv ist, war „besonders extrem. Der Spielplan hat dazu geführt, man seine Familie in zwei Wochen vielleicht zweimal abends nach dem Training gesehen hat. Das war sehr anstrengend nach vielen Jahren am Limit.“ Mit „Limit“ ist jedes Spiel der HSG Konstanz in den letzten Jahren gemeint. Denn stets ging es um alles. Entweder um jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt oder aber im Rennen um den Aufstieg. „Diese Saison hat viel Energie verbraucht“, sagt der dreifache Familienvater. Vor wenigen Wochen reifte der Entschluss, künftig kürzertreten zu wollen. „Ich möchte mich mehr um meine Familie kümmern“, erklärt er, „hier werde ich intensiver gebraucht.“

 

Volltreffer EHF-Mastercoach Jörg Lützelberger

 

In dieser schwierigen Situation befindet sich die HSG Konstanz in der glücklichen Lage, mit Jörg Lützelberger einen echten Volltreffer gelandet zu haben. Als Kreisläufer war der in Suhl geborene Handball-Taktikexperte von Sky und der Handball-Bundesliga fast 300 Mal in der 1. Bundesliga unter anderem für die Traditionsvereine TV Großwallstadt, VfL Gummersbach, TBV Lemgo und TuSEM Essen aktiv, wurde EHF-Cup-Sieger 2009 und gewann 2010 und 2011 den Europapokal der Pokalsieger. Der ehemalige Jugend- und Junioren-Nationalspieler absolvierte bereits während seiner Spielerkarriere an der Deutschen Sporthochschule Köln erfolgreich ein Sportwissenschaft-Studium. Unmittelbar danach folgte noch als aktiver Profi die A-Lizenz-Trainerausbildung. Nach seiner aktiven Karriere war Lützelberger als Co-Trainer beim VfL Gummersbach und Leiter dessen Nachwuchsakademie unter Vertrag. Darauf folgte die Verantwortung für das Drittligateam der Gummersbacher und ab 2016 als Jugendkoordinator beim österreichischen Erstligisten Bregenz Handball, den er ein Jahr später als Trainer der ersten Herrenmannschaft übernahm. Als jüngster Trainer absolvierte der heute 36-Jährige 2019 die Ausbildung zum EHF-Mastercoach und war zuletzt als Handball- und Taktikexperte selbstständig. Wie bei allen seinen bisherigen Stationen als Trainer wird Lützelberger neben der Tätigkeit als Headcoach für die erste Mannschaft auch im Jugendbereich der HSG Konstanz wirken.

 

Wunschkandidat für „so begeisternden Verein“

 

André Melchert sieht in ihm einen „absoluten Handball-Fachmann und Handball-Verrückten. Jörg lebt diesen Sport mal so richtig und war mein Wunschkandidat. Er ist der perfekte Mann für uns.“ Der Kontakt besteht schon länger, Lützelberger trainierte in der letzten Saison bereits als Spieler bei der HSG mit, sodass er auch Spieler und Abläufe schon kennt. Melchert: „Er kennt unseren Verein und beobachtet uns schon lange.“ Dies machte die Verpflichtung nun erst möglich. Für Lützelberger war nach der Anfrage der „Reiz von Anfang an sehr groß. Das ist nicht irgendeine Mannschaft. Sie ist unglaublich jung und talentiert, die HSG ein sehr sympathischer Verein. Es hat mir immer ganz viel Spaß gemacht, hier zu sein.“ Einige Anfragen in den letzten zwei Jahren hatte der 1,85 Meter große Experte abgesagt – die der HSG nicht: „Mir macht es Spaß mit jungen Talenten in der Halle zu stehen und vor einer geilen Kulisse Teil eines so begeisternden Vereins zu sein. Ich habe große Lust auf dieses Team, diesen Club und die Aufgaben und Herausforderungen.“ Spieler entwickeln, erfolgreich Schlachten in der 3. Liga zu schlagen und oben anzugreifen hat sich der neue Headcoach dabei vorgenommen. „Es besteht nicht die Notwendigkeit, alles auf den Kopf zu stellen“, stellt er dabei klar. Ein paar neue Ideen hat Lützelberger allerdings schon im Kopf. Am 18. Juli tritt die neue Mannschaft mit acht talentierten Neuzugängen und mit dem neuen Trainerteam aus Jörg Lützelberger und Co-Trainer Fabian Schlaich das erste Mal für die ersten Tests zusammen.

 

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