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HSG Konstanz holt sich dritten Platz bei Joker Jeans-Cup

HSG Konstanz holt sich dritten Platz bei Joker Jeans-Cup

Drei plus eins ergibt vier. In der Endabrechnung bedeuteten für die HSG Konstanz insgesamt drei Siege gegen Drittliga-Konkurrenten aus der Südstaffel und eine Niederlage gegen den West-Drittligisten Leichlinger TV beim hochkarätig besetzten Joker Jeans Stromberg-Cup in Bönnigheim allerdings Platz drei.

 

Cheftrainer Daniel Eblen konnte daher auch zufrieden mit den Leistungen seines Teams sein. Zumindest im Gesamtrückblick, denn „die Fitnessunterschiede im Team sind schon noch groß. Da kann es dann passieren, dass ein Spiel richtig gut läuft – und das nächste wieder überhaupt nicht.“ So war es im Auftaktspiel für die HSG Konstanz gegen den Zweitliga-Absteiger SG Leutershausen der erhoffte gute Auftritt und ein gelungener Turnier-Einstand. Nach zweimal 17,5 Minuten, in denen Leutershausen nie eine Chance gegen von Beginn an hochkonzentrierte Konstanzer hatte, gelang ein 18:11 (8:5)-Sieg. Nach dem 4:4 der SGL hatte die HSG schon früh für klare Verhältnisse gesorgt und setzte sich sukzessive auf 11:7 ab – die Vorentscheidung, für die vor allem druckvolles, variables Angriffsspiel über den agilen Matthias Stocker sowie wieder einmal ein prächtig harmonierender Abwehrblock verantwortlich waren. Die dadurch immer wieder provozierten Fehlpässe des Gegners wurden konsequent für Tempogegenstoß-Tore genutzt, so dass die HSG den ersten Sieg frühzeitig und ungefährdet sicherstellen konnte.

 

In der zweiten Partie passierte das, was Daniel Eblen mit „überhaupt nicht gut gelaufen“ umschrieb. Leichlingen, eine körperlich starke, robuste Mannschaft, gab von Beginn an den Ton an und legte zum 3:1 vor. Bis zur Pause blieb die HSG allerdings in Schlagdistanz und hielt sich mit dem 6:8 durch Sebastian Groh nach tollem Zuspiel von Matthias Stocker noch alle Möglichkeiten für Durchgang zwei offen. Als Daniel Eblen jedoch viel gewechselt hatte, um allen 17 mitgereisten Spielern ihre Einsatzzeiten zu gewähren, lief bei der HSG nicht mehr viel zusammen. „Unser Spiel war viel zu statisch“, hatte er den Hauptgrund für die Probleme im Angriff gegen die massive Deckung des LTV ausgemacht. Zudem musste er neben dem verletzten Fabian Schlaich nun auch auf Spielmacher Stocker verzichten, der aufgrund der hohen Belastung nach leichten Schmerzen im Knöchel vorsichtshalber geschont wurde und ebenso frühzeitig zuschauen musste wie der durch eine Erkältung immer noch geschwächte Paul Kaletsch. Leichlingen nutzte dies gekonnt aus und hatte schon beim 12:8-Zwischenstand – trotz drohenden Zeitspiels – alles klar machen können und war nach der knappen 20:21-Niederlage beim Auftakt nach dem 17:11 (8:6)-Erfolg gegen Konstanz wieder zurück im Spiel um den Einzug in die Finalspiele.

 

Auch für die HSG war nun im letzten Gruppenspiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck noch alles möglich – neben dem letzten Platz auch der Gruppensieg und damit der Einzug in das Finale. Die HSG Konstanz erledigte ihre Hausaufgaben gegen den bayerischen Meister und zukünftigen Drittliga-Rivalen ordentlich und errang nach langem Kampf einen 20:18 (11:8)-Sieg. Dabei hatte es Konstanz zunächst geschafft, sich etwas abzusetzen. Die HSG hatte immer wieder die Chance, sich ein bisschen Luft zu verschaffen und die knappe Führung auszubauen, doch nach dem Tor zum 5:3 durch eine feine Einzelleistung von Mathias Riedel scheiterte man am nun vehement drängenden Gegner und Fürstenfeldbruck stellte den Anschluss wieder her. Benjamin Schweda hatte mit einem Wurf die Latte und anschließend auch noch den Pfosten getroffen, bevor Konstanz zur Pause erstmals mit drei Treffern in Front lag. Als der nicht zu kontrollierende Stefan Bruderhofer für das 17:11 gesorgt hatte, schien das Spiel gelaufen. Die Bayern bewiesen jedoch großes Kämpferherz, verkürzten auf 15:18 und kurz vor Schluss in Überzahl sogar auf nur noch 18:19. Es wurde nun etwas überraschend kurzzeitig noch einmal richtig spannend, als daraufhin der TuS sogar die Chance zum Ausgleich hatte, gegen die bewegliche HSG-Defensive jedoch kein Durchkommen fand, ein Offensivfoul beging und Konstanz dies zum 20:18 (11:8)-Endstand nutzte.

 

Dass es mit 4:2 Punkten dennoch nicht zum Einzug in das Finale reichte, war der zeitgleichen abschließenden 14:18-Niederlage der SG Leutershausen gegen den Leichlinger TV geschuldet. Dank des gewonnenen direkten Vergleichs durfte der einzige Vertreter aus dem Westen der Republik das Finale gegen Heilbronn-Horkheim bestreiten, die HSG Konstanz musste sich punktgleich mit Spiel um Platz drei begnügen. Der TV Großsachsen, ein weiterer Süd-Drittligist, hatte dort allerdings nicht den Hauch einer Chance. Das Eblen-Team zeigte keine Ermüdungserscheinungen und düpierte nach der SG Leutershausen auch den zweiten Klub aus der Gemeinde Hirschberg. Nach einer einseitigen Partie, in der auch Max Wolf mit vielen guten Paraden im HSG-Tor auf sich aufmerksam machen konnte, leuchtete ein 19:9 (12:6)-Erfolg für die Konstanzer von der Anzeigetafel. Patrick Muturi mit vier, als auch Marius Oßwald mit drei Toren, konnten sich hier ebenso zeigen wie ein erneut wie entfesselt aufspielender Stefan Bruderhofer. Der TVG war dagegen völlig von der Rolle, lag schnell mit 2:6 und 6:12 zur Pause zurück. Besser wurde es allerdings auch im zweiten Abschnitt nicht, denn die HSG präsentierte sich in bester Spiellaune und sicherte sich mit zehn Treffern Differenz den verdienten dritten Platz in einem hochkarätig besetzten Turnier, bei dem für Daniel Eblen „vor allem die vielen Spielminuten, die wir bekommen haben, richtig gut waren.“ Der Leichlinger TV war im Finale weniger erfolgreich und unterlag nach einem wahren Krimi in der Siebenmeter-Lotterie mit 22:23 (15:15) dem TSB Heilbronn-Horkheim.

 

Die Ergebnisse der HSG Konstanz im Überblick:

HSG Konstanz – SG Leutershausen 18:11 (8:5)

HSG Konstanz – Leichlinger TV 11:17 (6:8)

HSG Konstanz – TuS Fürstenfeldbruck 20:18 (11:8)

Spiel um Platz drei: HSG Konstanz – TVG Großsachsen 19:9 (12:6)

 

Die Aufstellung und Torschützen nach allen vier Spielen:

HSG Konstanz: Folchert, Wolf (Tor); Kaletsch (1), Oßwald (3), Schweda (1), Groh (5), Riedel (5), Hafner (11/4), Mittendorf, Flockerzie (2), Stocker (6/5), Faißt (7), Muturi (6), Krüger (7), Lauber (4), Bruderhofer (10), Babik.

 

Für morgen, Dienstag 19. August, ist um 20.30 Uhr schon die nächste Testspiel-Partie in der Schänzlehalle gegen den Schweizer Nationalliga-B-Klub SG Horgen geplant, in der aufgrund der großen Belastung in den letzten Tagen jedoch vornehmlich die Perspektivspieler ihre Chance erhalten werden. Vor dem Spiel gegen den Nationalliga-B-Aufsteiger vom westlichen Zürichseeufer können erneut die neuen Dauerkarten für die Saison 2014/15 mit aufgedruckten Spielterminen abgeholt werden. Es findet zudem wieder ein Dauerkartenverkauf statt.

 

 

Die weiteren Testspiele im Überblick (Heimspiele sind hervorgehoben):

 

  • Dienstag, 19. August, 20.30 Uhr, Schänzle-Sporthalle Konstanz: HSG Konstanz – SG Horgen (Nationalliga B)

 

  • Donnerstag, 21. August, 19.00 Uhr, Stäfa: Lakers Stäfa (Nationalliga A) – HSG Konstanz

 

Die ersten Meisterschaftsspiele in der 3. Liga 2014/15 im Überblick (Heimspiele sind hervorgehoben):

 

  • 1. Spieltag: Samstag, 30. August, 19.00 Uhr, Fritz-Erler-Sporthalle Pforzheim: TGS Pforzheim – HSG Konstanz

 

  • 2. Spieltag: Samstag, 6. September, 19.30 Uhr, Wittelsbacher-Halle Fürstenfeldbruck: TuS Fürstenfeldbruck – HSG Konstanz

 

  • 3. Spieltag: Samstag, 13. September, 20.00 Uhr, Schänzle-Sporthalle Konstanz: HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten II

 

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