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Nach Kantersieg in Ulm erster Tabellenführer: „So macht Handball Spaß“

Joschua-Braun-HSG-Konstanz-Ulm Joschua Braun auf dem Weg zu einem seiner vier Tore. Bilder: Michael Elser

3. Liga:

TSG Söflingen – HSG Konstanz 29:39 (11:20)

 

Am Ende war wieder alles so wie früher. Rund 50 HSG-Fans waren mit nach Ulm gereist, hatten eine fantastische Stimmung verbreitet – und nach dem souveränen 39:29 (20:11)-Kantersieg in Ulm bei Aufsteiger TSG Söflingen für einen gelb-blauen Konfettiregen gesorgt. Nach der Feier wurden die Überreste von den Anhängern des ersten Tabellenführers der 3. Liga brav aufgekehrt. Am Samstag, 20 Uhr, wollen sie mindestens noch eins in einer vollen Schänzle-Hölle drauflegen. Der Vorverkauf läuft mit zwei Euro Rabatt gegenüber der Abendkasse unter www.hsgkonstanz.de/tickets.

 

„Es war ein bisschen lauter als in den Testspielen“, grinste Jörg Lützelberger nach der Partie. Zufrieden. Glücklich. Einen besseren Start hätte sich der neue Head Coach der HSG Konstanz mit seinem um acht Neuzugänge verstärkten, neuformierten Team nicht wünschen können. „Wir sind super zufrieden und froh, dass wir mit einem deutlichen Auswärtssieg in die Saison starten konnten. Das war unser Ziel. Darauf haben wir sieben Wochen hingearbeitet.“ Viel von dem, was er sich mit seiner sehr jungen Mannschaft vorgenommen hatte, konnte dabei umgesetzt werden. Vor allem die bewegliche, schnelle 3:2:1-Abwehr mit frühem Stören bereitete der per Losentscheid in die 3. Liga aufgerückten TSG Söflingen erhebliche Probleme – wie auch Keeper Maximilian Wolf, der einige starke Paraden verbuchen konnte. Nach ein paar Minuten des Abtastens und der Nervosität ging es so richtig los bei der HSG. Mit schnellen Kontern, Durchbrüchen aus dem Rückraum oder schön auf die erneut starken Außen ausgespielten Angriffen setzte sie sich schon nach 15 Minuten auf 9:3 ab. In der Anfangsphase konnte vor allem Linksaußen Aron Czako an alter Wirkungsstäte mit einer guten Wurfauswahl und insgesamt sechs Treffern überzeugen.

 

Der Grundstein für einen souveränen Erfolg wurde dabei schon vor der Pause gelegt. 20:11 leuchtete es da schon von den Anzeigetafeln. „Wir haben gerade in der ersten Hälfte sehr zielstrebig agiert“, sagte Lützelberger. „Das hat unglaublich Spaß gemacht. Deshalb darf die Mannschaft jetzt auch feiern.“ Als Samuel Wendel auf 16:7 (23.) gestellt hatte, war früh klar, in welche Richtung das Spiel gehen würde. Diese Gelegenheit nutzte Lützelberger, um allen Spielern viel Spielzeiten zu geben und Dinge auszuprobieren, die bislang „noch gar nicht so viel trainiert wurden, wie unsere 6:0-Abwehr. Aber das ist ein Ziel von uns. Wir wollen variabel aufgestellt sein und in unterschiedlichen Abwehrsystemen verteidigen. Deshalb war auch die zweite Halbzeit sehr wertvoll.“ Jannes Timm konnte nach einer Verletzungspause mit zwei schönen Toren ein gelungenes Comeback geben, David Knezevic traf viermal, Joel Mauch zeigte wieder, dass er ein Spiel führen und lenken kann, und auch Jo Knipp packte in der Abwehr gut zu. Allerdings wurden auch die wacker kämpfenden Gastgeber für ihren großen Einsatz belohnt und setzten nun einige schöne Highlights. Konstanz ließ in dieser Phase in einigen Situationen die letzte Konsequenz etwas vermissen und war nicht mehr so effektiv wie zuvor. Zwar lief er Ball weiter flüssig durch die eigenen Reihen, was weiter gute Wurfmöglichkeiten eröffnete. Doch der Ex-Konstanzer Marco Azevedo-Marques im Tor der Söflinger durfte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs einige Male auszeichnen. Nach 40 Minuten brachte Philipp Eberhard die Ulmer auf 21:27 heran.

 

Jörg Lützelberger bat direkt zum Timeout. Danach spielten die Gelb-Blauen vom Bodensee das erste Spiel souverän herunter und trafen kurz vor Schluss durch Michel Stotz zum 39:28. Söflingen setzte mit der Sirene den Schlusspunkt unter ein munteres, temporeiches Spiel mit vielen Angriffen auf beiden Seiten. Es konnte die große Sause mit den Fans steigen, auf die man so lange gewartet hatte. „Es war einfach schön und ich habe es genossen“, erklärte der EHF-Mastercoach. „Es war laut und richtig cool. So macht Handball Spaß.“ Während für viele Fans und Beobachter sich schon direkt nach dem Spiel der Fokus auf den Kracher am Samstag, 20 Uhr, in eigener Halle gegen Fast-Zweitligaaufsteiger Oppenweiler/Backnang richtete, bremste der 36-Jährige. Schritt für Schritt war seine Vorgabe. Erst einmal solle das erste Spiel genossen und nachbereitet werden. „All die Arbeit in den letzten Tagen Revue passieren lassen und nicht direkt zum nächsten Gegner zu eilen ist wichtig. Wir wollen Siege feiern und nicht für selbstverständlich nehmen. Ein Sieg ist etwas Besonderes. Die Jungs sind ordentlich gerannt, defensiv wie offensiv in Eins-gegen-Eins-Situationen gegangen, haben sich geholfen, gekämpft. Ab Montag bereiten wir uns auf das Heimspiel vor – darauf freuen sich auch schon alle, ganz klar.“

 

HSG Konstanz: Maximilian Wolf, Leon Grabenstein (beide Tor); Michel Stotz (3), Aron Czako (6), Matthias Hild (2), Joel Mauch (3), Jo Knipp, Fynn Beckmann, Joschua Braun (4), Tim Bornhauser (3), Jannes Timm (2), Samuel Wendel (4), Peter Schramm (1), Niklas Ingenpaß (3), Lukas Köder (4/2), David Knezevic (4).

Trainer: Jörg Lützelberger

Zuschauer: 350

 

 

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