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Letzte Minuten bescheren bittere Derby-Niederlage

Letzte Minuten bescheren bittere Derby-Niederlage

Handball 3. Liga:

SG Köndringen-Teningen – HSG Konstanz 25:23 (11:12)

Hohe Führung und guter Start in beide Halbzeiten reichen am Ende nicht.

Starker Endspurt beschert Teningen Derbysieg.

 

Was für eine bittere Pleite: Trotz eines furiosen Beginns in beide Halbzeiten und zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Führung konnte die HSG Konstanz im ewig jungen Duell bei der SG-Köndringen-Teningen nicht den zweiten Auswärtssieg dieser Saison perfekt machen. Nach drei Siegen in Folge musste sich die Mannschaft von Daniel Eblen dem südbadischen Konkurrenten mit 25:23 (11:12) geschlagen geben. Damit ist auch die Serie der letzten beiden Jahre durchbrochen, als im Südbaden-Derby immer das Auswärtsteam gewann.

 

Dabei hatte Daniel Eblen das letzte spielfreie Wochenende dazu genutzt, in den vergangenen zwei Wochen „richtig Gas im Training zu geben“. Mit entsprechend hohem Tempo und ohne lange Abtastphase begann das Spiel dann auch. Die HSG Konstanz starte furios in die ersten Spielminuten der Partie, in der der ewige und einzige südbadische Konkurrent in der 3. Liga förmlich überrollt wurde. So gelang dem Gastgeber aus der Nähe von Freiburg bis zur zehnten Minute und der ersten Auszeit des dänischen SG-Trainers Ole Andersen lediglich ein einziger Treffer durch Routinier Christian Hefter. Die Gäste vom Bodensee hatten zu diesem Zeitpunkt „durch geradliniges Spiel“, so Daniel Eblen, allerdings schon sechs Treffer vorgelegt und hatten die Einheimischen mit ihrem hohen Anfangstempo völlig überrascht und kalt erwischt.

 

Doch der ehemalige dänische Nationaltrainer in Diensten des Gastgebers erteilte offensichtlich die richtigen Anweisungen, die seine Mannen direkt umzusetzen wussten. Zunächst stabilisierte sich Köndringen-Teningen zusehends, fand Minute für Minute besser in die Begegnung und konnte das Spiel nun ausgeglichen gestalten. Konnte der Rückstand nun gehalten werden, gewann die SG nun sogar immer mehr die Oberhand und das Momentum kippte zu Gunsten der Teninger. Bis zur 24. Minute war die Partie wieder völlig offen und der Ausgleich zum 9:9 war wieder hergestellt. Zwei verworfene Siebenmeter und die ersten Zeitstrafen der HSG Konstanz konnte die SG eiskalt zum ersten Gleichstand nutzen. Knapp eine Minute vor der Pause gelang den Konstanzern jedoch wieder eine Zwei-Tore Führung. Die Antwort folgte prompt und den letzten Paukenschlag des ersten Durchgangs setzte wiederum die SG, als Sascha Ehrler für seine Farben drei Sekunden vor der Pausensirene zum 11:12 verkürzen konnte und sich Matthias Faißt bei seiner missglückten Abwehraktion zusätzlich auch noch eine Zeitstrafe einhandelte.

 

Die zweite Halbzeit begann jedoch wie die erste, denn wieder fing die HSG furios an und traf trotz der folgenden Unterzahl gleich zwei Mal durch Fabian Schlaich und Mathias Riedel zum 11:14. Auch in der Folge war die HSG nicht zu stoppen und die SG fand kein Mittel gegen den Sturmlauf der Gäste, bei dem immer wieder der gut agierende Mathias Riedel den Weg erfolgreich zum Tor fand. Wiederum musste Andersen mit einer frühen Auszeit den unaufhaltsamen Lauf der Konstanzer, die auf 11:18 enteilt waren, stoppen (38.). Und wieder schien genau diese Maßnahme erneut zu fruchten, als der SG zwei Tore in Folge – und damit die ersten in Hälfte zwei überhaupt – gelangen. Zumindest waren die Einheimischen überhaupt wieder im Spiel und konnten den Rückstand fortan sogar etwas verkürzen (16:20, 43.).

 

Anschließend gelangen Konstanz nach einer Eblen-Auszeit zwar wichtige Treffer durch Fabian Schlaich zum 18:22 zehn Minuten vor dem Ende und zum 20:23 (53.). Die sich nie aufgebende SG konterte nun allerdings stark und hatte in der 57. Minute erneut den Ausgleich durch zwei Treffer vom Kreis zum 23:23 hergestellt. In der 59. Minute folgte gar die erste SG-Führung überhaupt in einem intensiv geführten Spiel und Ole Andersen versuchte seine Spieler in seiner letzten Auszeit für die verbliebenen fünfzig Sekunden noch ein letztes Mal neu zu sortieren. Mit Erfolg, denn Simon Flockerzie musste nach einer schnellen Zeitstrafe auf die Bank und Teningen vollendete mit dem letzten Treffer des Spiels zum 25:23-Endstand und belohnte sich für eine kämpferisch gute Leistung. „Kein tolles Gefühl“, so Daniel Eblen zur Gefühlslage in den letzten Minuten, „wir haben gut angefangen, aber die Leute, die uns in die gute Ausgangslage gebracht haben, haben das am Ende nicht durchgehalten. Es hat am Ende gerade im Rückraum der Mut gefehlt und wir haben versucht über den Kreis zu spielen – nur dort war natürlich zu. Wir haben dennoch gut gespielt und müssen nächste Woche nur bis zuletzt so selbstbewusst wie heute leider lediglich zu Beginn der Halbzeiten auftreten.“

 

Nach der erfolglosen Reise in den Breisgau richtet sich der Blick der HSG Konstanz auf das Heimspiel am nächsten Sonntag um 15.00 Uhr in der Schänzlehalle gegen den ungeschlagenen und verlustpunktfrei an der Tabellenspitze thronenden Klassenprimus HSC Bad Neustadt.

 

HSG Konstanz: Glatt, Folchert (Tor); Kaletsch (2), Mittendorf, Oesterle (1), Groh (1), Riedel (4), Hafner, Flockerzie (1), Schlaich (5/1), Faißt (3), Schatz (3), Geßler (3), Bruderhofer.

Zuschauer: 650

 

HSC Radolfzell 2 vs. HSG Konstanz 16:15
Leistung und viel Spass – Ferien nach Maß!

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