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„Geht jetzt erst noch einmal richtig los“: Letztes Heimspiel der Punkterunde läutet entscheidende Phase ein

Team-Jubel-HSG-Konstanz Fokus auf die Entscheidung: Das Team um Kapitän Tom Wolf möchte auch zum Ende der Saison jubeln.

3. Liga:

HSG Konstanz – HC Oppenweiler/Backnang

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Ein letztes Mal vor den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga präsentiert sich die HSG Konstanz am Samstag, 20 Uhr, vor dem eigenen Publikum. Dass das letzte Heimspiel der Punkterunde gegen Oppenweiler/Backnang kein ganz normales wird, dafür sorgt schon alleine das große Rahmenprogramm am SÜDKURIER-Spieltag mit Tombola, Showprogramm, Meister-Fotostand und der offiziellen Meisterehrung durch den Deutschen Handballbund. Zudem gibt es wieder einen Vorverkauf an der Abendkasse für die Relegation und Plätze für den Fanbus nach Eisenach.

 

Zugleich fällt mit dieser Partie der Startschuss für die ganz heiße Phase für den Süddeutschen Meister. Zumindest was den Wettkampf betrifft, denn schon direkt nach Ostern war in den intensiven Übungseinheiten viel Zug und Aufbruchsstimmung zu bemerken. Tom Wolf, Fabian Wiederstein und Co. sprühten nach freien Feiertagen und der benötigen Erholung nur so vor Enthusiasmus und Tatendrang. „Wir freuen uns darauf, was jetzt kommt“, meinte Kapitän Tom Wolf und Wiederstein pflichtete ihm mit den Worten „jeder der Jungs hat Lust darauf, Gas zu geben“ bei. Vorbei scheint die schwierige Zeit vor Ostern, nach der bereits am fünftletzten Spieltag gesicherten Meisterschaft, mit zahlreichen Verletzungen und viel Rotation. Der Fokus ist nun voll auf die Entscheidung gerichtet. Die spürbare Freude und die Entschlossenheit freut auch Cheftrainer Daniel Eblen. „Die Jungs haben richtig Bock auf Training“, erklärt er und fügt, mit Blick auf ein paar erholsame Tage mit der Familie, an: „Jeder hat die Pause genutzt.“

 

Besonders erfreulich: Die zuletzt verletzten Tom Wolf, Fabian Schlaich, Matthias Hild, Simon Tölke und Tim Keupp konnten bereits alle wieder trainieren. Fabian Maier-Hasselmann jedoch braucht noch etwas Zeit. Angesichts der Ausfälle vor der Spielpause war die Situation nicht ganz einfach. Obwohl einige Talente aus der U23 auf sich aufmerksam machen konnten, waren jene Akteure, „die bereits in der ganzen Saison eine hohe Belastung zu tragen hatten, noch mehr gefordert“, so Eblen. „Das ist vorbei und abgeschlossen. Jetzt müssen wir wieder in Schwung kommen.“ So sollen die zwei verbliebenen Spiele vor dem Ernstfall in Eisenach zu „Tests unter Wettkampfbedingungen“ werden.

 

Bereits vor dem Duell mit dem HC Oppenweiler/Backnang (HCOB) wurde an einigen Stellschrauben gedreht. Im Fokus stand somit die eigene  Weiterentwicklung, nicht der Gegner. „Wir werden einige Dinge vorbereiten und versuchen umzusetzen“, verrät der HSG-Coach. Der HCOB stellt dabei genau den richtigen Gradmesser dar. Denn Backnang, mit knapp 37 000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Rems-Murr-Kreises, stellt mit seiner Offensivstärke und 842 Treffern den vierbesten Angriff der Liga. Zuletzt konnte damit sogar mit 35:34 in Dansenberg triumphiert und der Klassenerhalt vorzeitig gesichert werden. Neben Toptorschütze Marcel Lenz auf Linksaußen, der mit 153 Treffern siebtbester Werfer der Liga ist, strahlen Ruben Sigle (116 Saisontore), Kevin Wolf (99) und Lukas Köder (83) große Torgefahr aus. Dass die Württemberger trotz 0:10 Punkten zum Saisonstart nicht mehr um den Klassenverbleib zittern müssen, ist neben einigen Gastspielen der Bundesligaspieler Jonathan Fischer und Nikola Vlahovic mit einem Zweitspielrecht von Erstligist Bietigheim vor allem auf Ruhe und Kontinuität im Umfeld zurückzuführen. Auf dem Spielfeld liebt Oppenweiler allerdings das schnelle Spiel. Eblen: „Da ist richtig Tempo drin. Spieler wie Evgeni Prasolov (31) und Jonas Frank (32) stehen für die große Erfahrung des HCOB. Das ist eine gestandene Drittligamannschaft mit entsprechendem Niveau.“

 

Genau dies ist das Stichwort für die Gastgeber: Auch die HSG Konstanz muss die letzten drei Wochen vor der Relegation nutzen, um ein sehr, sehr hohes Niveau zu erreichen. Jenes etwa, das zu 15 Siegen in Folge geführt hatte. Denn, und das hält der Konstanzer Trainer unmissverständlich fest: „Für uns geht es jetzt erst noch einmal richtig los.“ In dieser besonderen Phase wird sich für den 44-Jährigen, der Relegationsspiele um den Aufstieg zur 2. Bundesliga bereits einmal im Jahr 2000 als Co-Trainer der HSG miterlebt hatte, die Spannung langsam aufbauen. „Von Montag zu Montag werden wir eine Steigerung erleben“, sagt er – und spricht aus Erfahrung. Die zweite Etappe zum großen Ziel, sie hat längst begonnen. Die HSG Konstanz ist fest entschlossen, sich für eine phänomenale Saison mit bislang 47:9 Punkten zu belohnen und auf direktem Wege dorthin zurückzukehren, wo man bereits fünf Jahre mit großer Freude mitmischte: in der 2. Bundesliga.

 

Tickets sind online unter www.hsgkonstanz.de/tickets und an der Abendkasse erhältlich.

 

Dauerkarten, Einzeltickets und Fanbus für Relegation

 

Die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga am 11. Mai um 19.30 Uhr in Eisenach und am 18. Mai um 20 Uhr in Konstanz werfen indes auch schon ihre Schatten voraus. Beim Heimspiel gegen Oppenweiler/Backnang sind neben Dauerkarten, die beide möglichen Heim-Relegationsspiele im Wert von 40 Euro ohne Zusatzkosten beinhalten, auch Einzeltickets für den 18. Mai an der Abendkasse im Vorverkauf erhältlich.

 

Plätze für den Fanbus nach Eisenach sind für 25 Euro inklusive Getränke im Bus über Christian Riether unter Tel.: 0177/6510009 buchbar. Abfahrt ist am Spieltag um 11 Uhr an der Schänzle-Sporthalle, die Rückfahrt ist gegen 22.30 Uhr geplant. Die HSG Konstanz sammelt über ihren Fanclub-Vorsitzenden Christian Riether zudem bis 1. Mai weitere verbindliche Gästekartenbestellungen für Privatfahrer über eine Mail mit Vor- und Nachname sowie Kontaktmöglichkeit und Preiskategorie an Riether.Christian@gmx.de. Weitere Einzelheiten, Preise und Bestellformulare >> hier.

 

Das Spiel im kommentierten Full-HD-Livestream: www.hsgkonstanz.de/livestream


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