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Maximilian Wolf vor richtungsweisenden Wochen: „Sind Abstiegskampf erprobt, kennen Do-or-Die-Spiele“

Maximilian-Wolf-HSG-Konstanz

Sechs schwerwiegende Ausfälle und die Torwart Konstantin Poltrum nach wie vor sehr einschränkende Handprellung waren beim heim- und abwehrstarken Tabellenzweiten VfL Lübeck-Schwartau für die HSG Konstanz nicht zu kompensieren.

 

Bei der 26:36-Niederlage sprang allerdings Eigengewächs Maximilian Wolf (24) für Poltrum in die Bresche, fügte sich nach seiner Einwechslung Ende der ersten Halbzeit direkt mit einer spektakulären Doppelparade ein und kam am Ende auf acht Paraden. Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas analysiert er das Spiel an der Ostsee, die Auswirkung der vielen Ausfälle und blickt auf die Big-Point-Duelle im Dezember, angefangen mit dem Heimspiel gegen Hagen am Samstag, 20 Uhr, voraus.

 

Ohne Sechs eine deutliche 26:36-Niederlage beim Tabellenzweiten. Wie fällt Dein Fazit aus, Max?

 

Wir wussten, dass es sehr, sehr schwer wird Punkte in Lübeck zu holen, weil sie sehr heim- und abwehrstark sind. Am Anfang hat uns das Wurfglück gefehlt, dazu kommt, dass Dennis Klockmann natürlich auch sehr gut gehalten hat. Der VfL hat dann die Qualitäten, den daraus resultierenden Vorsprung zu halten oder sogar noch auszubauen. Wir haben aber auf jeden Fall Courage bewiesen und uns nie aufgegeben. Wir wollten auch bei einer Niederlage mit erhobenem Haupt aus der Partie herausgehen und das können wir nach dem Spiel, weil wir uns nicht hängen lassen haben. Jeder hat alles gegeben.

 

Wie bewertest Du die Deckung angesichts von 36 Gegentoren?

 

Die ersten Minuten war das echt okay und dann hat der VfL, wenn er zu Torchancen gekommen ist, die individuelle Klasse, dass Konsti anfangs nicht so viel machen konnte und mit seiner Hand ein bisschen eingeschränkt war. Wir haben es nicht so schlecht gemacht, aber unsere Fehler im Angriff wurden eiskalt ausgenutzt, sodass wir viele Gegenstöße und schnelle Tore bekommen haben. Natürlich hätten wir den einen oder anderen Zweikampf mehr gewinnen können, aber das war schwer gegen einen bärenstarken Gegner.

 

Wie sehr hat sich der Ausfall von sechs Spielern, darunter der sehr kurzfristige am Spieltag selbst von Chris Berchtenbreiter, bemerkbar gemacht?

 

Chris ist auf jeden Fall auf der Halbposition in der Deckung eine Bank. Dazu war für Sebastian Bösing so die Belastung sehr hoch, da nur noch Felix Gäßler als Halblinker am Kreis für Entlastung sorgen konnte. Das hat er richtig gut gemacht, Hut ab. Aber klar, die Ausfälle merkt man. Auch dass man Paul in der Deckung kaum entlasten konnte.

 

Die nächsten Wochen haben zumindest vorentscheidenden Charakter mit vielen Spielen gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Wie siehst Du die kommenden Duelle, angefangen mit dem Heimspiel am Samstag, 20 Uhr gegen Hagen?

 

Ich fand es wichtig, dass wir in den letzten Spielen gegen die Großen der Liga immer Gas gegeben haben, auch wenn es in Lübeck deutlich war, um ein gewisses Selbstbewusstsein zu haben. Wir können das gut einschätzen, dass wir zuletzt ausnahmslos gegen die Top Vier und Erstliga-Absteiger Coburg antreten mussten. Wir müssen das Positive daraus ziehen, dass wir gegen den BHC ganz gut gespielt haben und auch in Lübeck gute Phasen hatten. Das müssen wir mit in die nächsten richtungsweisenden Wochen nehmen. Jetzt kommen Spiele, in denen wir punkten können und fast schon müssen, da werden wir mit Vollgas hineingehen.

 

Wie schwer ist es mit der Drucksituation umzugehen?

 

Jeder Spieler macht das auf seine andere Art und Weise. Allerdings sind wir aus dem letzten Jahr Abstiegskampf erprobt, da gab es auch viele sogenannter Do-or-Die-Spiele -und Situationen. Das kennen wir und deshalb können wir – hoffentlich – ganz gut damit umgehen, obwohl man nie weiß, wie sich diese Duelle entwickeln.

 

Worauf wird es dann im ersten Big-Point-Match am Samstag gegen Hagen ganz besonders ankommen?

 

Dass wir die einfachen Tore des Gegners vermeiden und auf jeden Fall wieder mehr Zugriff in der Deckung haben. 26 Tore in Lübeck zu erzielen ist gar nicht so schlecht. Wir wollen jetzt unbedingt gewinnen. Daheim wird es uns tragen, dass wir die Fans im Rücken haben. Das peitscht uns nach vorne und sind die Extra-Prozente, die uns zum Sieg bringen können.

 

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