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Michael Haßferter: „Wenn man gut spielt, sollte man auch die Punkte mitnehmen“

Michael-Hassferter-HSG-Konstanz-Hamm Michael Haßferter: Will am Samstag unbedingt den Sieg gegen Eisenach.

Trotz vier schwerwiegender Ausfälle von Leistungsträgern schnupperte die HSG Konstanz beim Tabellenzweiten ASV Hamm bis in die letzten Minuten an der faustdicken Überraschung. Nach der 25:31-Niederlage sprach Torwart Michael Haßferter (24) mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas über die Personalsituation, die Leistung in Hamm und das wichtige nächste Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, im Hexenkessel Schänzle-Hölle gegen Eisenach.

 

Michi, kann man aus diesem Spiel ganz viel für die Moral mitnehmen oder überwiegt im ersten Moment der Frust?

Wir spielen eine super erste Halbzeit. 45 Minuten war das echt ordentlich. Über die 60 Minuten hinweg bekommen wir allerdings gefühlt 12, 13 Gegenstöße. Das ist einfach viel zu viel. Trotzdem haben wir es eigentlich clever gemacht, sind wieder herangekommen. Dafür, dass wir nicht vollzählig waren, haben wir das zusammen gut gemacht. Wenn vielleicht der eine oder andere am Samstag wieder zurückkehrt und wir genauso spielen wie in Hamm, muss man uns zu Hause erst einmal schlagen.

 

Beim Blick auf das nackte Endergebnis von 25:31: Ein bisschen unter Wert geschlagen?

Das ist zu hoch, ganz klar. Wir versuchen dann noch einmal alles mit der offensiven Deckung und haben bei den 50/50-Entscheidungen der Schiedsrichter ab der 45. Minute etwas Pech. Als Aufsteiger ist es bei einem derart starken Team aber ohnehin schwer. Allerdings hatten wir selbst genügend Chancen über Außen und per Siebenmeter. Im Positionsangriff haben wir gut verteidigt. Wir haben alles gegeben, wenn das vielleicht manchmal auch in hektischen Aktionen geendet ist. Hamm hat das eiskalt ausgenutzt, wo ich mich auch ärgere, dass ich den Gegenstoß nicht  ein, zweimal wegnehme. So hätten wir den Gegner noch mehr unter Druck setzen können.

 

Hat Dich überrascht, wie gut Ihr über weite Strecken den Ausfall von vier wichtigen Spielern weggesteckt habt?

Von dezimiert würde ich gar nicht sprechen. Tim Keupp hat ein super Spiel gemacht, das muss man hervorheben. Ich habe ihm noch gesagt: Nimm deine Würfe, dann kann gar nichts passieren. Das hat super funktioniert. Großes Lob an Tim. Wenn er das mitnehmen kann, haben wir mit Paul zusammen noch eine Option mehr. Wenn wir mit den anderen in der Breite wieder voll aufgestellt sind, holen wir auch wieder unsere Punkte. Jetzt ist da natürlich erstmal Frust.

 

Ziel wird jetzt sein, die guten Leistungen auch in einem Duell mit einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu bestätigen und Punkte einzufahren?

Wenn man gut spielt, sollte man auch die Punkte mitnehmen. Wir haben nicht alles gut gemacht, deshalb verlieren wir zweimal. Wir benötigen 55, 60 super Minuten. Sonst wird es nicht reichen. In Hamm haben wir 50 gute Minuten gezeigt. Eisenach ist ein wichtiges Match. Das Hinspiel haben wir leider nach Sechs-Tore-Führung vergeigt. Die Enttäuschung nach der Niederlage in Hamm ist groß, weil niemand mit uns gerechnet hat – und wir hatten die Chance. Aber haben sie nicht genutzt. Gegen Eisenach müssen wir nun die Punkte holen.

 

Fragen: Andreas Joas

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