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Beim künftigen Erstligisten: Mit „guter Leistung“ gegen den BHC für Endspiele rüsten

Tim-Jud-HSG-Konstanz-HBW Tim Jud zeigt es an: Auch nach der Partie beim Erstliga-Rückkehrer BHC stehen der HSG Konstanz noch fünf Endspiele bevor.

2. Handball-Bundesliga:

Bergischer HC – HSG Konstanz

(Samstag, 19 Uhr, Uni-Halle Wuppertal)

 

Nach einem Doppelspieltag wie er schlechter nicht hätte laufen können, steht die HSG Konstanz vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Der Bergische HC hat sich am vergangenen Wochenende vorzeitig den direkten Wiederaufstieg in die erste Bundesliga gesichert, hat von 32 Saisonspielen 30 gewonnen, davon zuletzt sieben in Serie und dabei eine Tordifferenz von insgesamt schon plus 180 Toren herausgeworfen. „Wir wollen dennoch eine gute Leistung zeigen“, fordert HSG-Cheftrainer trotz der Dominanz des BHC.

 

Denn zufrieden war man in Konstanz zuletzt mit den eigenen Vorstellungen keineswegs. Beim Tabellenzweiten Bietigheim, der vor allem in der Anfangsphase sicher nicht sein bestes Saisonspiel absolviert hatte, bot sich Konstanz mit einer ordentlichen Abwehr- und sehr guten Torwartleistung von Maximilian Wolf durchaus die Chance zur Führung. Doch die miserable Chancenverwertung im Angriff selbst bei klarsten Torchancen verhinderte mehr. Umgekehrt lief es dann gegen Coburg: Vorne mit 31 Toren gegen eine der besten Abwehrreihen der Liga richtig gut, war nun die Abwehrleistung und dadurch auch jene der Keeper nicht ausreichend. „Das zeigt sich schon die ganze Saison“, erklärt HSG-Cheftrainer Daniel Eblen, „gegen die Topteams müssen alle Mannschaftsteile gut drauf sein. Das ist unser Problem: Wir bekommen es nicht alles zusammen gleichzeitig hin, unsere starken Momente nicht konstant auf die Platte.“

 

So stand den HSG-Akteuren nach zwei Niederlagen gegen den Zweiten und Vierten die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, gerade als es ihnen nach dem sehr deutlichen 28:21-Sieg des EHV Aue gegen den in Konstanz noch so starken Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten richtig in die Glieder gefahren war. Wie man trotz vorzeitigem Aufstieg und großer, verdienter Feierlichkeiten dennoch pure Lust am Handballspiel zelebriert, dafür lohnt ein Blick zum anderen Erstliga-Absteiger nach Wuppertal und Solingen. Keine 48 Stunden nach dem 35:22-Kantersieg gegen den WHV und der großen Aufstiegsparty nach der vorzeitig feststehenden direkten Rückkehr in die stärkste Liga der Welt gewann der BHC mit 29:24 in Emsdetten. Ein Zeichen für die große Professionalität des unter Erstliga-Bedingungen arbeitenden Clubs.

 

„Wir spielen gegen die beste Mannschaft, gegen die wir in den letzten Jahren angetreten sind“, ist sich Daniel Eblen nach der überlegen geführten Saison der Bergischen Löwen sicher, die in Konstanz jedoch lange für ihren 30:26-Erfolg hatten kämpfen und zittern müssen. „An einen Erfolg dort zu glauben ist aber eine Betrachtungsweise, die uns nicht zusteht und nicht an uns liegt“, zeigt er auf. Mit gehisster weißer Flagge will die HSG Konstanz dennoch nicht nach Nordrhein-Westfalen fahren. „Wir wollen schon etwas Positives mitnehmen“, fordert Eblen und möchte eine konstante Leistung über die volle Spielzeit sehen. Aufgeben widerspricht der HSG-Identität der letzten Jahre komplett und man rechnet sich bei den Konstanzern nach wie vor eine Chance auf den erneuten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga aus. „Natürlich brauchen wir jetzt Punkte, ohne Umschweife“, sagt der A-Lizenzinhaber, „aber rechnen hilft nicht. Wir müssen unsere eigene Leistung bringen. Auch nach dem Spiel beim BHC haben wir noch fünf Partien mit zehn zu vergebenden Punkten vor uns.“

 

Zwar werde die Konkurrenz nicht alle ihre Begegnungen verlieren, „aber wir müssen einfach ordentlich punkten, am besten schon im nächsten Heimspiel.“ Das steigt am 4. Mai gegen Lübeck. Vorher sieht der Konstanzer Übungsleiter die Aufgabe beim BHC als Vorbereitung darauf und hofft, den BHC etwas ärgern zu können.

 

Alleine dies wird zur Herkulesaufgabe. Als mit einer Qualität gesegnet, die so noch kein Gegner der HSG hatte, umreißt Eblen den BHC. Mit unglaublicher Souveränität, Dynamik und Übersicht, so der HSG-Coach, „beeindruckt der BHC. Dazu kommt eine überragende Abwehr. Das ist ein Niveau, das in die erste Liga gehört. Dazu und zum Aufstieg kann man nur gratulieren.“ Vor dem Spiel soll es damit genug der Glückwünsche sein und man möchte dem Ausnahmeteam zumindest einen guten Kampf bieten. „Unser Ziel ist es, eine gute Leistung zu zeigen, wenn es geht etwas zu ärgern und uns in der Abwehr verbessert zu zeigen. Es ist wichtig, dass wir hier wieder bewusster, mehr als Einheit und gemeinsam spielen“, appelliert der dienstälteste Trainer der ersten und zweiten Liga mit Nachdruck an seine Schützlinge.

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