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Nächstes Vier-Punkte-Spiel: Mit Sieg gegen Aue lockt Nichtabstiegsplatz

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Wollen am Samstagabend wieder jubeln und mit der HSG Konstanz auf einem Nichtabsteigsplatz rangieren: Chris Berchtenbreiter und Fabian Schlaich.

 

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – EHV Aue

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Mit vier Punkten und plus zwölf Toren hat sich die HSG Konstanz über den vergangenen Doppelspieltag nicht nur eindrucksvoll im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zurückgemeldet, sondern pünktlich vor dem eminent wichtigen Duell am Samstag, 20 Uhr, in eigener Halle gegen den Tabellen-16. EHV Aue eine spannende Ausgangsposition erarbeitet. Ein weiterer Sieg gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Sachsen wäre gleichbedeutend mit einem Platztausch und dem Vorrücken der HSG Konstanz auf einen Nichtabstiegsplatz.

 

Noch vor wenigen Wochen für viele undenkbar. In der EM-Spielpause wurde die HSG Konstanz nach lediglich acht Punkten in 19 Partien schon von Einigen abgeschrieben. Doch in der Pause wurde, so Trainer Daniel Eblen, gut, intensiv und konzentriert gearbeitet. Außerdem stehen bis auf die beiden langzeitverletzten Benjamin Schweda und Sebastian Bösing wieder alle Akteure zur Verfügung und es muss nicht wie in der Hinrunde stets auf fünf bis sechs wechselnde Ausfälle verzichtet werden. So konnten auch die beiden Neuzugänge Maximilian Schwarz und Tom Wolf richtig durchstarten und sich zu wertvollen Leistungsträgern entwickeln.

 

„Wir haben einfach gut gespielt“, lacht Daniel Eblen mit Blick auf 10:6 Punkte in den letzten acht Spielen. Im Jahr 2018 ist seine Equipe noch ungeschlagen und verbuchte nun schon sechs Zähler in nur fünf Rückrundenbegegnungen – nach acht Punkten in 19 Hinrundenpartien. „22 und 20 Tore zeigt unsere Stärke ja schon auf“, erklärt Eblen das Erfolgsrezept gegen Saarlouis und Eisenach. „Die Abwehr war gut, das Zusammenspiel mit dem Torwart ebenso. Das war jeweils der Grundstein zum Erfolg.“ Vor allem war die Leistungssteigerung der HSG Konstanz nach den beiden ersten Halbzeiten frappierend. Der HSG-Coach sieht dies allerdings nicht ganz so. „Natürlich verfügen wir über einen breiten Kader“, gibt er zwar zu, doch „wir haben auch schon vor der Pause gut Druck gemacht, auch wenn sich das noch nicht so sehr im Ergebnis niedergeschlagen hat.“ Tatsächlich hatte der Gegner aber große Probleme, sich auf jeweils zwei unterschiedliche Formationen und Spielweisen einzustellen.

 

Gegen Aue bangt die HSG nun allerdings noch um einen Einsatz des zuletzt erkrankten Maximilian Schwarz, während die Gäste aus dem Erzgebirge auf Gregor Remke verzichten müssen, der nur noch per Zweitspielrecht zum Einsatz kommt, wenn er von Erstligist SC DHfK Leipzig nicht gebraucht wird. Dies war am letzten Spieltag der Fall, als Aue überraschend mit 28:27 gegen die Rimpar Wölfe gewann und damit den Zwei-Punkte-Vorsprung auf Konstanz verteidigte. Leistungsträger im internationalen Team der Sachsen sind der Este Janar Mägi, die beiden Litauer Mindaugas Dumicus und Benas Petreikis sowie der Slowake Jan Faith. „Eine sehr erfahrene Mannschaft mit richtig starken Spielern“, warnt denn auch der Konstanzer Übungsleiter. An das Hinspiel und die 23:28-Niederlage in der Erzgebirgshalle hat der A-Lizenzinhaber noch sehr ungute Erinnerungen. Eblen: „Wir haben dort sehr schlecht angefangen, einige Siebenmeter und zu viele klarste Chancen ausgelassen.“ Zwar war Konstanz nach einer Aufholjagd nach der Pause nahe dran, die mittlerweile aber endlich in den Griff bekommene, damals allerdings noch nicht optimale Chancenverwertung und Effektivität verhinderte jedoch mehr.

 

Und nun, kribbelt es nicht beim 43-Jährigen vor dem wichtigen oder gar bislang wichtigsten Spiel nach der EM-Pause? „Nein, ich konzentriere mich auf das, was zu tun ist, da bleibt für sowas gar keine Zeit“, schiebt Eblen das Nervenspiel am Samstagabend noch weit von sich, gibt aber schon zu, dass die Anspannung, je näher das Duell mit Aue kommt, doch ansteigen werde. Dann wird er wieder auf seinen großen Kader setzen – und das Selbstvertrauen, dass sich sein Team mit zuletzt durchgängig guten Leistungen erarbeitet hat. „Wir haben uns damit auch das Glück zurückerarbeitet und es funktionieren nun auch die Kleinigkeiten, die gefehlt haben“, freut sich Eblen, ergänzt jedoch sofort: „Nun müssen wir zusehen, dass dies weiter so gelingt.“


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