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Neuzugang Nummer fünf: Rückraum-Ass verstärkt HSG

Neuzugang Nummer fünf: Rückraum-Ass verstärkt HSG

Noch eine Verstärkung für die HSG Konstanz. Nach Spielmacher <<Matthias Stocker>> (26, HSG Rietheim-Weilheim) sowie den beiden Außenspielern <<Luis Pfliehinger>> (19) und <<Luis Weber>> (18) sowie Kreisläufer <<Jonas Besemann>> (18, alle TuS Schutterwald) wird der fünfte HSG-Neuzugang den Rückraum der Konstanzer verstärken. Und getreu dem HSG-Konzept ist auch Michael Oehler jung, ehrgeizig und mit großem Potenzial ausgestattet und hat sich mit einem Dreijahresvertrag langfristig an die HSG Konstanz gebunden.

 

Der 20-jährige kommt mit der Empfehlung von 107 Südbadenliga-Treffern für seinen letzten Verein HC Hedos Elgersweier, mit dem er als Tabellendritter erst am letzten Spieltag ganz knapp die Aufstiegsspiele zur BWOL verpasst hatte, an den Bodensee. Damit ist er der zweitbeste Torschütze und der beste Feldtorschütze seines Ex-Teams. „Mit Michael kommt einer der besten Halblinken der Südbadenliga zu uns“, sagt <<Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz>>, „er ist ein echter Rückraum-Shooter, der aber auch sehr gut seine Nebenleute in Szene setzen kann.“ Letzte Saison noch bereitete er dem Perspektivteam der HSG Konstanz enorme Probleme und trug mit insgesamt 13 Toren in den beiden direkten Aufeinandertreffen der beiden Südbadenliga-Teams großen Anteil daran, dass sein Ex-Verein den Konstanzern beim 24:36 und 16:21 keine Chance ließ.

 

Nun soll er sich, so Andre Melchert, nach den Verletzungen von Maurice Wildöer und Finn Meiners zunächst im Südbadenliga-Team beweisen und weiterentwickeln. „Ich bin allerdings davon überzeugt, dass Michael sich auch bald in den Kader der ersten Mannschaft hineinarbeiten kann“, so der Sportliche Leiter weiter. Der 1,92 Meter große, 89 Kilogramm schwere Michael Oehler hatte in Mannheim ein duales Studium aufgenommen und konnte daher nur wenig mit seinen alten Mannschaftskameraden zusammen trainieren. „Nur ein Mal Training in der Woche geht aber gar nicht für mich, da fühle ich mich richtig schlecht und frage mich, was ich abends tun soll“, erklärt er. Dies wird sich jetzt ändern, denn er wird fortan sowohl bei der ersten als auch der zweiten Mannschaft der HSG trainieren. Mit dem nun täglichen Mannschaftstraining soll bald der nächste Schritt in seiner Entwicklung gelingen. „Die bisherige Situation war unbefriedigend, auch wenn ich in Elgersweier ein tolles Team mit einem guten Trainer und einem bemerkenswerten Teamgeist hatte“, so Oehler. Gründe für den Wechsel waren daher vor allem die Kooperation der HSG Konstanz mit der Exzellenzuniversität Konstanz, sodass er nun Handball und Studium perfekt miteinander verbinden kann. Wie schon einige seiner neuen Mannschaftskameraden wird er Wirtschaftswissenschaften studieren. Und auch auf dem Handball-Parkett möchte er nun richtig angreifen: „Zunächst möchte ich mich hier gut einleben, etablieren, Studium und Handball möglichst gut unter einen Hut bekommen – und mich dann für Einsätze in der 3. Liga empfehlen“.

 

Empfohlen wurde ihm die HSG auch von Felix Krüger, der vergangene Saison nach Konstanz gekommen war und viel Gutes zu berichten hatte. „Schon im Probetraining hat es mir super gefallen, das ist ein cooles Team hier“, beschreibt Michael Oehler seine ersten Eindrücke bei der HSG, „in der Stadt Konstanz hingegen war ich bis jetzt kaum. Nur einmal – und da war die Hölle los. Ein bisschen Bodenseeluft konnte ich trotzdem schnuppern.“ Mehr als nur schnuppern war es damals, als Mini im Alter von fünf Jahren, in seinem ersten Handball-Training. „Ich habe sofort gemerkt: Das ist mein Sport“, beschreibt Michael Oehler seine sofort entflammte Liebe zum Handball. Zwar spielt er in seiner Freizeit außerdem gerne Volleyball und Tennis – doch an Handball kommt für ihn nichts heran. Mit ein Grund für sein enormes Potenzial, das Andre Melchert erkannt hat: „Michael ist ein sehr talentierter Spieler, der für seine 20 Jahre außerordentlich abgeklärt und torgefährlich ist. Er wird eine sehr wichtige Position in der zweiten Mannschaft einnehmen und, wenn man mit ihm weiter hart arbeitet, über kurz oder lang einen Platz in unserer ersten Mannschaft einnehmen. Was er kann, hat er letzte Saison schon bei den beiden Spielen gegen unsere Zweite bewiesen.“

 

 

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