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Paul Kaletsch vor fünf Endspielen: „Messer zwischen die Zähne nehmen und volles Rohr alles geben“

Paul-Kaletsch-HSG-Konstanz-Aue-2 Glaubt nach wie vor an die Chance der HSG Konstanz, fordert aber auch absoluten Kampf.

Fünf Endspiele bleiben der HSG Konstanz, um sich ein insgesamt sechstes Jahr in der 2. Handball-Bundesliga zu sichern. Den Anfang macht das Heimspiel am Freitag, 20 Uhr, in der Schänzle-Sporthalle gegen den VfL Lübeck-Schwartau. Beim designierten Meister Bergischer HC war indes nichts zu holen.

 

HSG-Toptorschütze Paul Kaletsch, mit neun Treffern einer der Konstanzer Aktivposten und fünftbester Werfer der zweiten Liga, blickt nach der 24:38-Niederlage in Wuppertal im Gespräch mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas auf die schwere Aufgabe in den nächsten Wochen und die aktuelle Situation.

 

24:38 beim designierten Meister BHC. Wie kam es zu diesem Ergebnis?

Der Gegner hat sehr gut gespielt. Bei uns war die Angst vor den eigenen Fehlern zu groß, das hat man auf unserem Weg zum Tor gemerkt. Dass hier unter normalen Umständen nichts zu holen ist kann man so sagen, aber dass man dies auf dem Spielfeld so zeigt, da müssen wir uns an die eigene Nase packen. Das geht besser – in allen Teilen. Wir müssen viel aggressiver sein, dennoch ist es mit der unterschiedlichen sportlichen Qualität beider Mannschaften immer möglich, dass so etwas passieren kann. Der BHC hat eine exzellente Mannschaft, die heute rein gar nichts verschenkt hat.

 

Wie ist die Lage im Abstiegskampf nun einzuschätzen?

Wir wissen, wie groß der Abstand mittlerweile ist. Es bringt uns aber nichts, auf die Konkurrenz zu sehen, wenn wir selbst keine Punkte holen. Dann können die spielen wie sie wollen, bei uns wird sich nichts verändern. Es sind noch fünf Spiele, um fünf Punkte aufzuholen. Wir setzten nach wie vor alles daran, unser Ziel zu erreichen. Aber uns ist bewusst, dass es immer schwerer wird.

 

Es hat sich die letzten Jahre gezeigt, dass es sich lohnt, bis zur allerletzten Sekunde an die Chance zu glauben und alles zu geben. Die HSG hat auf diese Art und Weise viele Erfolge gefeiert. Wie stark ist der Glaube an ein weiteres Happy End?

Wir glauben immer noch daran. Sonst bräuchten wir auch nicht mehr nach Wuppertal fahren und könnten es lassen. Dass der erneute Klassenerhalt in einer sehr starken 2. Bundesliga ein sehr schweres Unterfangen werden würde war uns von Anfang an klar und ist nichts Neues. Dass es nun immer schwieriger wird und sich die Ausgangslage jetzt sehr schnell drastisch verändert hat weiß jeder. Wir werden jedoch kämpfen, bis es rechnerisch nicht mehr möglich ist. Bis dahin hat sich durch das Spiel beim BHC nicht viel geändert.

 

Was ist die Marschroute für das Heimspiel am Freitag, 20 Uhr, gegen den Tabellenvierten Lübeck?

Wir brauchen einfach einen absoluten Kampf, eine gute Einstellung, ganz viel Aggressivität. So ist es vorne im Angriff auch leichter gegen die gute 6:0-Abwehr von Lübeck. Wir müssen jetzt endlich mal angreifen und Abstiegskampf spielen, das Messer zwischen die Zähne nehmen und volles Rohr alles geben. Dann müssen wir sehen was passiert, aber wir müssen wirklich mal das Spielerische vielleicht hinten anstehen lassen – natürlich kann man nicht nur mit Kampf ein Handballspiel gewinnen – aber solange wir dies nicht zu 100 Prozent abrufen, haben wir gegen keine Mannschaft eine Chance.

 

Fragen: Andreas Joas

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