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Paul Kaletsch: „Wollen Punkte holen, Erfolgserlebnisse feiern und aus dem Tabellenkeller raus“

Paul-Kaletsch-HSG-Konstanz-Ferndorf Vier von vier: Paul Kaletsch treffsicher vom Punkt. Bild von Heiko Burbach

Zwar konnte die HSG Konstanz trotz Fünf-Tore-Führung auch in Ferndorf den Bann nicht brechen und sich nach einem neuerlichen Nackenschlag in letzter Sekunde mit einem Sieg belohnen – doch mit dem ohne drei ausgefallenen und einigen angeschlagenen Spielern errungenen Auswärtspunkt (28:28) ist dennoch ein wertvoller Zähler aus fremder Halle entführt worden.

 

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht Top-Torschütze Paul Kaletsch über das nächste bittere Ende, Gesprächsbedarf in der Kabine und das Highlight am Samstag, 20 Uhr, in der Schänzle-Hölle gegen Erstliga-Absteiger Gummersbach. Tickets sind schon ab 12 Euro unter www.hsgkonstanz.de/tickets erhältlich.

 

Der erste Auswärtssieg, er will einfach nicht kommen. Wie siehst Du den Punkt in Ferndorf?

Das war eine der bittersten Schlussphasen in der letzten Zeit. Im Großen und Ganzen ist der Punkt nicht das Schlimmste, sondern die Art und Weise. Wir führen gefühlt 60 Minuten, spielen hier ein richtig gutes Auswärtsspiel und pennen in den letzten zehn Minuten einfach zu oft, sodass Ferndorf immer wieder durch unsere leichten Fehler zu einfachen Toren kommt. Deshalb müssen wir uns heute auch ärgern, dass es nicht zwei Punkte waren.

 

Jetzt heißt es – mal wieder – den Nackenschlag in der letzten Sekunde wegzustecken. Wie gelingt das?

Ich glaube schon, dass wir uns mal zusammensetzen könnten. Ich gebe diese Woche ohnehin ein Essen in der Kabine, das wäre vielleicht eine ganz gute Gelegenheit. Einfach mal drüber reden, weil uns das jetzt schon öfter passiert ist. Ich finde, dass wir da auch Mal einen Lerneffekt erzielen können und müssen. Um am Ende die nötigen Punkte zu holen, die, wie man sieht, immer wieder auf dem Tablett liegen. Wir müssen sie uns nur holen. Jetzt müssen wir schon schleunigst sehen, wie wir das machen.

 

Super erste 40 bis 50 Minuten, dann wieder viele leichte Fehler. Wie analysierst Du das Spiel?

Wir wussten, dass Ferndorf noch einmal kommt. Dafür haben sie genug Qualität. Wir hatten ein bisschen wenig Wechselmöglichkeiten gegenüber dem Gegner. Das soll jedoch keine Ausrede sein. Wir hatten eine super Deckung und einen super Torwart, eine gute Effektivität im Angriff. Wir lassen uns nur dreimal foulen, machen vielleicht einen technischen Fehler und gefühlt 70, 80 Prozent der Würfe gehen rein. Das war eine perfekte erste Hälfte.

 

Und nach der Halbzeit?

Wir kommen gut rein und die fünf Tore Differenz bleiben lange. Dann waren es zu viele Zeitstrafen. Für beide Teams – bei vielen berechtigten Strafen. Die haben das schöne Handballspiel so ein wenig zerstört. Mit der doppelten Unterzahl sind wir nicht so klargekommen, dadurch konnten wir auch nicht mehr so schnell nach vorne gehen. Am Ende gab es Nadelstiche von beiden Seiten und der TuS spielte es mit dem siebten Feldspieler gut aus und holt sich einen verdienten Punkt. Durch die Aufholjagd geht das Ergebnis schon in Ordnung.

 

In dieser Situation gibt es sicher Schlechteres, als ein Highlight gegen den VfL Gummersbach mit völlig anderer Ausgangslage vor der Brust zu haben?

Absolut. Wobei uns der Name gerade nicht groß interessiert. Das hat nichts mit Gummersbach zu tun. Wir wollen Punkte holen, Erfolgserlebnisse feiern und aus dem Tabellenkeller raus. Wer dann kommt ist für das Training, unsere Einstellung und für unseren Kampf, den wir jedes Wochenende zeigen wollen, völlig egal. Natürlich erwarten wir eine volle Halle und gute Stimmung, und eine spielerische starke Mannschaft – wie es alle Mannschaften in dieser Liga sind und wie wir es auch sind. Ich glaube auch, dass gegen Gummersbach etwas geht, wenn wir wieder eine ähnliche Leistung wie in Ferndorf aufs Feld bringen und es einfach durchziehen.

 

Fragen: Andreas Joas

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