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„Wissen, welche Atmosphäre hier entstehen kann“: Rückkehr gegen Hamm in „Schänzlehölle“

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Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Konstanz und Hamm im Mai war heiß umkämpft, dieses Mal wird Michael Oehler der HSG allerdings fehlen.

 

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – ASV Hamm-Westfalen

(Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Elf Wochen lang musste die HSG Konstanz nach dem letzten Zweitliga-Heimspiel der vergangenen Saison warten, ehe sie am Samstag, 20 Uhr, in die „Schänzlehölle“ zurückkehren kann. Auf neu verlegtem Hallenboden wartet im stimmungsvollen Hexenkessel auch gleich ein echter Gradmesser: der ASV Hamm-Westfalen. Von vielen Experten wird die mit einem großen Etat ausgestattete Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen zum erweiterten Kreis der Aufstiegsfavoriten gezählt.

 

Auch HSG-Cheftrainer Daniel Eblen sieht dies so: „Ich erwarte Hamm wesentlich weiter oben als letzte Saison, denn schon da haben sie gegen Ende der Spielzeit die Punkte, die sie gebraucht haben, sehr souverän geholt. Ich denke, sie werden im oberen Drittel landen.“ Dafür sorgt ein exzellent besetzter Profikader, der auf jeder Position mindestens doppelt besetzt ist. Mit Vyron Papadopoulos konnte sich die drittbeste Rückrundenmannschaft der letzten Saison (24:14 Punkte) den letztjährigen Liga-Torschützenkönig vom HC Empor Rostock angeln. 258 Mal war der 31-jährige ehemalige griechische Nationalspieler erfolgreich. Außerdem wechselte für den Rückraum mit Linkshänder Julian Krieg vom Bundesligaabsteiger HBW Balingen-Weilstetten eine weitere hochkarätige Verstärkung nach Hamm. Insgesamt achtete Kay Rothenspieler als neuer Trainer und Sportlicher Leiter auf viel Erfahrung, sodass der Altersschnitt im Kader deutlich auf nun mehr als 25 Jahre anstieg.

 

Der fehlenden Erfahrung wurde zugeschrieben, dass Hamm – für viele überraschend – fast bis zuletzt um den Klassenerhalt hatte bangen müssen. Einer mit 30:8 Punkten überragenden Heimbilanz (Platz vier der zweiten Liga) stand lange eine katastrophale Auswärtsbilanz mit keinem einzigen Sieg in der Fremde gegenüber – bis zum Spiel in Konstanz am 34. Spieltag. Als Paul Kaletsch sich kurzfristig am Spieltag krank meldete und Felix Krüger nach 20 Minuten eine umstrittene Rote Karte erhielt, musste die HSG ohne etatmäßigen Halbrechten auskommen. Dennoch entwickelte sich eine sehr kampfbetonte Partie, die am Ende mit einer schmerzhaften 26:28-Niederlage für die HSG Konstanz endete. Hamm feierte überschwänglich das erste Auswärts-Erfolgserlebnis, Konstanz wurde zu diesem Zeitpunkt von vielen schon abgeschrieben.

 

„Wir haben uns damals dennoch ganz gut geschlagen“, erinnert sich Daniel Eblen. „Wir haben gesehen, dass wir an einem guten Tag überall und auch unter erschwerten Bedingungen mithalten können.“ Auf einen guten Tag hofft er auch dieses Mal, obwohl Hamm mit vollem Aufgebot an den Bodensee reist – übrigens für die HSG unvorstellbar das einzige Mal in der gesamten Saison einen Tag vor dem Spiel – während Eblen mit Michael Oehler, Kapitän Fabian Schlaich und wohl auch Linkshänder Maximilian Schwarz auf drei Akteure verzichten muss. „Max wird zwar im Aufgebot stehen, aber ob und wie wir ihn belasten können, sehen wir kurzfristig“, so der 42-Jährige.

 

Groß ist deshalb die Freude auf ein Heimspiel zum Saisonstart. „Es war, wie wenn man aus dem Urlaub zurückkommt“, schildert Eblen die erste Trainingseinheit am Mittwoch in der renovierten Schänzle-Sporthalle mit einem Lächeln. „Wir sind froh, wieder hier zu sein. Man spürt schon, dass das etwas Anderes und Besonderes ist. Jeder weiß, was hier für eine Atmosphäre entstehen kann, das hilft sogar im Training.“ Das gute Pokalspiel gegen Bundesligist HSG Wetzlar (29:31) war dabei vor allem gut für den „nötigen Rückenwind“ für die erste schwere Aufgabe, so der HSG-Coach, sowie „um zu sehen, was uns physisch in der 2. Bundesliga wieder erwartet und wie das über 60 Minuten an die Substanz gehen wird.“

 

Gästetrainer Kay Rothenspieler zeigt sich zuversichtlich vor dem Gang in den Konstanzer Hexenkessel: „Es wird schwer in Konstanz, das ist echt ein hartes Brett. Aber wir haben in der vergangenen Saison unser erstes Auswärtsspiel dort gewonnen, vielleicht ist das ein gutes Omen. Ich glaube, dass wir etwas mitnehmen können, wenn wir gut spielen.“ Damit diese Pläne durchkreuzt werden können, setzt Eblen auf eine stabile Defensive, die das variable Spiel der Gäste unterbinden müsse. „Wir müssen zudem den Mut haben, schnell zu spielen, dürfen uns aber nicht viele Fehler dabei erlauben. Es gilt wie immer, ein gutes Gleichgewicht zu finden, damit wir nicht in das sehr gefährliche Gegenstoßspiel des ASV laufen. Wir freuen uns auf das Heimspiel, es ist schon positive Spannung da.“

 


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