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HSG Konstanz verlängert mit österreichischem B-Nationalspieler

Samuel-Wendel-HSG-Konstanz-Pforzheim-klein Fliegt auch weiter für die HSG durch die Strafräume der Gegner: Samuel Wendel.

Sportchef Andre Melchert bastelt derzeit im Hintergrund weiter eifrig am Kader der HSG Konstanz für die nächste Saison – unabhängig von der Spielklasse. So hat nun auch der talentierte Linksaußen Samuel Wendel einen neuen Vertrag über ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2020 beim Drittliga-Tabellenführer unterschrieben.

 

Flügelflitzer Samuel Wendel begeistert also weiterhin die Fans in der Schänzle-Hölle. Mit seiner unbekümmerten Art, seiner Athletik und Dynamik und spektakulären Spielweise hat er sich seit seinem Wechsel von Österreichs Serienmeister HC Hard schnell zu einem Liebling der Fans entwickelt. Zwar musste Wendel nach einer schweren Verletzung erst langsam wieder richtig fit werden, doch die Entwicklung in den letzten drei Jahren war enorm. Über die U23 spielte er sich in die erste Mannschaft und machte dabei sogar den Österreichischen Handball-Verband auf sich aufmerksam. Der Lohn für seine kontinuierlichen Leistungssteigerungen: die Berufung in das Future Team der Alpenrepublik, vergleichbar mit der B-Nationalmannschaft in Deutschland. Dort konnte der 22-Jährige in seinen Einsätzen auf Anhieb mit guten Leistungen überzeugen.

 

„Er hat enormes Potenzial“, attestiert ihm Andre Melchert und traut dem 1,84 Meter großen ehemaligen Jugend-Nationalspieler einiges zu: „Er kann ein super Handballer werden.“ Auf diesem Potenzial will der Sportliche Leiter der HSG aufbauen. „Wir und er wissen“, zeigt Melchert auf, „woran wir mit ihm noch arbeiten müssen. Zusammen wollen wir das Bestmögliche aus seinen großen Möglichkeiten herausholen.“ In den ersten drei Jahren der gemeinsamen Zusammenarbeit war das bereits eine ganze Menge, dafür ist Wendel sehr dankbar. Denn, „ich habe hier die Zeit bekommen, die ich gebraucht habe“, erklärt er. Nachdenklich. Ganz untypisch für die Vorarlberger Frohnatur.

 

Doch der wendige, schnelle Flügelspieler erinnert sich, an die Zeit vor seinem Wechsel vom östlichen an das westliche Bodenseeufer. Es sind nicht die glänzenden Momente vom tosenden Jubel am Wochenende nach dem irren Siegtreffer von Tom Wolf nach Ablauf der Spielzeit vor über 1300 völlig ekstatischen Konstanzer Fans. Auch nicht die, in denen er frenetisch für tolle Tore gefeiert wird, allen voran von seiner handballverrückten Familie, die bei jedem Heimspiel auf der Tribüne mitfiebert. „Aber es sind diese Momente und Gründe“, verrät er, „warum ich damals nicht ganz mit dem Handball aufgehört habe. Diese Gedanken gab es durchaus. Aber mein Vater hat mir geraten, es auszuprobieren, mich zurück zu kämpfen. Sonst würde ich es bereuen, ohne den Versuch unternommen zu haben.“ Manchmal haben Väter eben Recht.

 

Samuel Wendel bekam in der U23 bei der HSG viel Spielzeit und das Vertrauen von Trainer Matthias Stocker. „Genau all das, was ich gebraucht habe“, so der gebürtige Bregenzer und sagt: „Dabei lief es besser als je erträumt.“ Von Jahr zu Jahr besser. Besser könnte es bei der HSG Konstanz derzeit auch kaum laufen, mit nun bereits sieben Punkten Vorsprung auf die Verfolger ist die direkte Rückkehr in die 2. Bundesliga möglich. Wendel dazu mit einem verschmitzten Grinsen: „Wenn es so läuft, geht man doch nicht. Ich bin doch nicht blöd.“ Damit ist aber gar nicht nur der sportliche Erfolg gemeint, wie er gleich hinterher schiebt. Es ist der Zusammenhalt, der besondere Teamgeist, der ihm imponiert. „Wir haben eine tolle Truppe beieinander“, schwärmt er. „Es macht unglaublichen Spaß miteinander. Es ist mir sehr wichtig, mich wohlzufühlen.“ Darin sieht er zudem einen wichtigen Eckpfeiler für den sportlichen Erfolg.

 

An der mit der HSG kooperierenden Exzellenzuniversität Konstanz kann er Wirtschaftswissenschaft studieren, in der stimmungsvollen „Schänzle-Hölle“ seinen Traum von der 2. Bundesliga verfolgen und auf weitere Einsätze im Nationaltrikot hinarbeiten. „Das will“, grinst er, „doch jeder kleine Handballer.“ Dinge, an die man sich erinnert, wenn man „die Schuhe an den Nagel hängt“, so klingt das, wenn Wendel von seinen Zielen und Highlights spricht. Ganz vorne mit dabei: Der Heimsieg am Samstag mit dem irren Schlusspunkt und der tobenden Masse auf der Tribüne, völlig außer Rand und Band. Am Sonntag heißt die nächste Etappe Zweibrücken. „Ziel muss es sein“, formuliert der österreichische Meister von 2015, „so wie vor Weihnachten zu spielen. Mit Aggressivität und Konzentration in der Abwehr bis zum finalen Abschluss. Das haben wir im neuen Jahr noch nicht ganz geschafft.“ Da müsse man wieder hinkommen, meint Wendel, der sich künftig weitere Einsatzzeiten sichern möchte. „Das möchte ich mit Leistung zurückgeben. Es macht einfach Spaß im Moment. So soll es gerne weitergehen“, wünscht sich die Nummer 27. Weitergehen wie seit seiner Ankunft in Konstanz. Dann scheint vieles möglich. Noch viel mehr, was der junge Österreicher in vielen Jahren einmal mit an den berühmten Nagel hängen kann.

 

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