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Schmerzhafter Verlust – vorübergehender Abgang auf Spielmacherposition

Schmerzhafter Verlust – vorübergehender Abgang auf Spielmacherposition

Die HSG Konstanz hat zu Saisonende 2013/2014 einen schmerzlichen Verlust zu verkraften. Der Top-Torschütze im jungen Team mit derzeit 96 Treffern wird Konstanz verlassen. Yannick Schatz hat von der vereinbarten Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht und wird sich nach der Saison anderen Herausforderungen widmen – vorübergehend, wie er betont.

 

Seiner Mutter als Handballtrainerin ist es zu verdanken, dass er seine Liebe für den Handball schon im zarten Alter von vier Jahren entdeckte. Seit 2008 bekleidet er nun die Position des Spielmachers bei der HSG Konstanz und hat sich in dieser Zeit zu einem echten Leistungsträger entwickelt, der das Spiel der Konstanzer nicht nur schnell, sondern auch schwer ausrechenbar macht. Zudem hat sich der aus Mimmenhausen stammende 24-Jährige unter Trainer Daniel Eblen auch zu einem starken Abwehrspieler weiterentwickelt.

 

Nun wird er ausbildungsbedingt voraussichtlich ein Jahr in den USA verbringen. „Wir können ihm zu dieser Entscheidung nur gratulieren, auch wenn es weh tut. Er hat eine einmalige Chance und wir haben ihn bestärkt, diese zu nutzen“, ist HSG-Präsident Otto Eblen zwischen der Freude über die tolle sportliche und berufliche Entwicklung seines spielstarken Mittelmanns und dem Bedauern des großen Verlusts für die HSG-Mannschaft hin und her gerissen. Trösten kann sich die HSG auch damit, dass Yannick Schatz plant, nach einem Jahr zu den Konstanzern zurück zu kehren: „Ich möchte dann meinen Master gerne an der Uni Konstanz machen – und die tolle Kooperation der HSG mit der Uni Konstanz eröffnet da hervorragende Möglichkeiten. Ich weiß, was ich hier an der HSG und Konstanz habe“, führt er aus, „hier herrschen optimale Trainings- und Studienbedingungen.“

 

Für Otto Eblen ist Yannick Schatz daher auch der „Prototyp des jungen Menschen, den wir uns bei der HSG wünschen. Er hat sehr zielstrebig und mit großem Erfolg sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Konstanzer Uni durchgezogen. Ebenso ehrgeizig ist er seinen Weg auf der Handballbühne gegangen.“ 2008 kam er mit 17 Jahren aus der gerade von der Landesliga in die Südbadenliga aufgestiegenen HSG Mimmenhausen-Mühlhofen zur HSG Konstanz und hat sich an der Seite von Tobias Eblen auf der Spielmacherposition zum Stammspieler und absoluten Leistungsträger entwickelt. Schnell, trick- und variantenreich, nervenstark, auch als gesetzter Siebenmeterschütze, und torgefährlich – eben ganz schwer zu stoppen. Und auch in der Abwehr hat sich der Sonnyboy enorm weiterentwickelt und ist auch hier zu einer Stütze der jungen Mannschaft gereift.

 

„Ich hatte hier eine wunderbare Zeit mit unzähligen Highlights wie dem Superball, dem Heim- und Auswärtsspiel in dieser Saison gegen Coburg und unserer fantastischen Hinrunde in der vergangen Spielzeit“, meint Yannick Schatz auch ein wenig wehmütig vor seinem großen Schritt, „die HSG hat sich in den letzten Jahren unglaublich weiterentwickelt. Wenn ich nur an die Heimspiele als große Events, die neue Homepage und den Facebook-Auftritt denke, ist das schon enorm. Aber auch die Plakataktionen, wo ich selbst das erste Motiv sein durfte, sind einfach toll und auch ein absolutes Highlight für mich.“ Und so möchte er auch die aktuelle Saison noch zu einem echten Höhepunkt vor seinem vorübergehenden Abschied machen, indem die aktuelle Siegesserie so lange wie möglich ausgebaut werden soll. Ein Platz unter den ersten Fünf möchte er daher unbedingt erreichen. Neben dem Antrieb durch seinen Ehrgeiz möchte er damit auch dem Verein und den Verantwortlichen etwas zurückgeben: „Ich bin der Familie Eblen sehr dankbar. Tobias hat mir als junger Spieler viele gute Tipps gegeben. Dani habe ich handballerisch viel zu verdanken und er hatte immer ein offenes Ohr für mich. Und ganz besonders möchte ich mich natürlich bei Otto bedanken“, erzählt er und muss dabei grinsen, „der mir nicht nur mal schnell eine Leiter brachte und mir dabei half, durch ein Fenster in meine eigene Wohnung einzusteigen, weil ich mal wieder den Schlüssel verlegt hatte, sondern mir während meiner schwierigen Verletzungszeit immer den Rücken stärkte.“

 

In den USA wird er sich dann mit viel Sport, allen voran natürlich Basketball und Handball, fit halten. Ist der Sport doch an jedem Ort der Welt möglich, so wird ihm das HSG-Team schon fehlen: „Wir sind nicht nur eine Mannschaft, ich habe dort so viele gute Freunde gefunden, mit denen ich auch abseits des Handballfeldes viel unternommen habe. Ich werde sie sehr vermissen, das weiß ich schon jetzt…aber ich hoffe auch, dass mich der ein oder andere besuchen kommt. Und ein Jahr vergeht ja auch ganz schnell…“

 

Otto Eblen meint schließlich mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Wir wünschen unserem Yannick viel Glück und Erfolg über dem großen Teich und freuen uns schon auf seine Rückkehr. Mit seinen dann 26 Jahren zählt er noch lange nicht zum alten „Handballeisen“.“ Und schließlich kommt Yannick Schatz so seinem – wohlweislich mit einem Lächeln erklärten – großen Kindheitstraum auch wieder ein kleines Stückchen näher, hat er doch etwas mit seiner Schwäche für Basketball und die Vereinigten Staaten zu tun: Einmal bei den NY Knicks zu spielen, das wäre das Größte für den gebürtigen Friedrichshafener...

 

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Weiter im Galopp - E1 bleibt ungeschlagen

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