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Schwarzer Tag: Konstanz neben sich, Saarlouis bärenstark

Schwarzer Tag: Konstanz neben sich, Saarlouis bärenstark

Leider viel zu selten: Die HSG Konstanz, hier Chris Berchtenbreiter, hatte gegen Saarlouis wenig Grund zur Freude.

 

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – HG Saarlouis 23:30 (10:15)

 

Mehr als 1250 Fans in der Schänzle-Sporthalle, beste Stimmung und eine schnelle 3:0-Führung. Es schien für die HSG Konstanz gegen die HG Saarlouis im dritten Heimspiel alles zu passen. Nach den ersten fünf Minuten übernahmen jedoch die Gäste vom Saarland mit einer bärenstarken Leistung das Kommando, dominierten gegen völlig neben sich stehende Konstanzer und entführten ungefährdet beide Punkte vom Bodensee (23:30/10:15). Die HSG Konstanz nimmt mit nunmehr 7:9 Punkten Platz elf ein.

 

Groß war die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff bei den Gastgebern. Es war das eingetreten, wovor HSG-Cheftrainer Daniel Eblen im Vorfeld immer wieder gewarnt hatte: „Ich glaube, heute hat sich jeder ein wenig zu viel Druck gemacht und gemeint, wir müssen heute unbedingt. Das ist natürlich totaler Blödsinn, schließlich sind wir der Aufsteiger.“ Nach dem 3:0 (5.) durch Chris Berchtenbreiter wollte seiner Mannschaft an diesem Abend kaum mehr etwas gelingen. Obwohl gegen die sehr offensive und aggressive 3:3-Deckung der Gäste zu Beginn die passenden Lösungen gefunden wurden, wirkte Konstanz bald völlig neben sich und war im Vergleich zur Vorwoche nicht wiederzuerkennen.

 

Darius Jonczyk im Tor der HG Saarlouis zog den HSG-Schützen gleich reihenweise den Zahn, wobei die HSG immer mehr Probleme bekam, sich gegen die gute Abwehr der Saarländer überhaupt in Szene zu setzen. Zudem vergaben die HSG-Angreifer viele freie Großchancen – und zwei Siebenmeter. Dabei kam auch noch Pech bei Aluminiumtreffern und Abprallern, die immer beim Gegner landen wollten – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. „Wir hatten einfach viel zu viele haarsträubende technische Fehler dabei“, gestand Daniel Eblen, „außerdem kamen ganz unglückliche Gegentore hinzu. In der Abwehr waren nicht auf der Höhe und haben viele Eins-gegen-Eins-Situationen verloren.“

 

So war insbesondere der gefährliche Rückraum der HGS mit dem elffachen Torschützen Jonas Faulenbach sowie den sechs- beziehungsweise fünfmal erfolgreichen Jerome Müller und Ibai Meoki-Etxebeste zu keiner Zeit unter Kontrolle zu bringen. Relativ einfach konnten sich die starken Einzelspieler der Gäste so innerhalb von acht Minuten, in denen Konstanz ohne eigenen Treffer blieb, auf 6:3 absetzen. Trotz zweier früher Auszeiten des HSG-Trainers erarbeitete sich Saarlouis bald eine Fünf-Tore-Führung, die zwar immer wieder auf drei Tore schmolz, zur Pause aber wieder Bestand hatte.

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig. Konstanz mühte sich – aber vergebens. Lichtblicke waren ein paar schöne Paraden des eingewechselten Patrick Glatt, der in der letzten Minute den Versuch eines Kempa-Tricks entschärfte, Treffer von Tim Jud, auch von Linksaußen, und ein toller Treffer noch in Hälfte eins von Felix Gäßler mit zwei Gegenspielern am Trikot im Fallen zum 7:10 sowie zwei Tore von Fabian Maier-Hasselmann bei zwei Versuchen. Aber immer dann, wenn noch einmal ein kleiner Hoffnungsschimmer aufflackerte und der Rückstand etwas verkürzt werden konnte, traten die gleichen Schwächen wie schon in Halbzeit eins viel zu deutlich zu Tage, als dass gegen eine starke, abgeklärte und souveräne HG Saarlouis noch mehr als etwas Ergebniskosmetik nach einem zwischenzeitlichen 18:28-Rückstand (53.) möglich gewesen wäre. Eblen: „Dementsprechend war es natürlich schwierig zurückzukommen, wir haben es ein paarmal probiert. Das war so ein wenig der Aufgalopp zu einem Lauf, aber dann haben wir wieder Tore kassiert, die man nicht bekommen muss und vorne weiter klarste Chancen ausgelassen. So kommt man eben nicht mehr heran.“

 

Während sich HG-Manager Richard Jungmann über eine gute Leistung freute, „bei der alles gepasst habe“, wollte auch der Konstanzer Übungsleiter diese nicht unterschlagen: „Kompliment an Saarlouis, was die heute gespielt haben, war natürlich erste Sahne. Aber das zeigt eben auch – egal wie viele Punkte wir haben – dass wir neu in der Liga sind und solche Erfahrungen machen müssen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir schnell unsere Leichtigkeit wiederfinden.“ In einer Woche steht seiner jungen Mannschaft erneut eine ganz weite Reise an die Nordsee nach Wilhelmshaven bevor.

 

HSG Konstanz – HG Saarlouis 23:30 (10:15)

 

HSG Konstanz: Konstantin Poltrum (2 Paraden), Patrick Glatt (6 Paraden) (Tor); Fabian Schlaich (1), Gregor Thomann (4/1), Mathias Riedel (2), Matthias Stocker (4/1), Michael Oehler (1), Paul Kaletsch (2), Felix Krüger (1), Fabian Maier-Hasselmann (2), Felix Gäßler (1), Tim Jud (3), Chris Berchtenbreiter (2), Sebastian Bösing.

Trainer: Daniel Eblen

 

HG Saarlouis: Patrick Schulz, Darius Jonczyk (10 Paraden) (Tor); Julian Kreis, Jonas Faulenbach (11), Philipp Leist, Ibai Meoki-Etxebeste (5), Peter Walz, Martin Murawski (2), Lars Weissgerber (2), Jerome Müller (6/3), Michael Schulz (3), Tom Paetow, Yann Polydore.

Trainer: Jörg Bohrmann

 

Schiedsrichter: Dauben/Rohmer

 

Zuschauer: 1250.

 

Strafminuten (min): 8 Min. (Stocker (4.), Berchtenbreiter (20.), Oehler (45.), Riedel (50.)) – 10 Min. (Walz (6.), Meoki-Etxebeste (14., 17.), Polydore (48.), Weissgerber (49.))

 

Siebenmeter (T/V): 2/4 (Thomann (10.) und Kaletsch (49.) scheitern an Jonczyk) – 3/3

 

Videointerview mit Kapitän Fabian Schlaich:

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