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Schwung für Rückrunde: Deutlicher Testspielsieg gegen Schweizer Erstligist Gossau

Schwung für Rückrunde: Deutlicher Testspielsieg gegen Schweizer Erstligist Gossau

In toller Frühform und gegen Gossau (auf dem Bild gegen die Kadetten Schaffhausen) nicht zu bremsen: Tim Jud, siebenfacher Torschütze.

 

Testspiel:

HSG Konstanz – TSV Fortitudo Gossau 26:16 (11:8)

 

HSG-Cheftrainer Daniel Eblen ging es im ersten und einzigen Testspiel nach der kurzen Spielpause vor allem „um den Wettkampfcharakter“ und darum, dass seine Spieler „den Ball in der Hand haben und laufen lassen.“ Trotz einer „nicht so guten ersten Halbzeit“, so Eblen, konnte er mit der Leistungssteigerung seines Teams in Hälfte zwei sowie einem letztlich deutlichen 26:16 (11:8)-Erfolg gegen den Schweizer Erstligisten TSV Fortitudo Gossau am Ende doch zufrieden sein. Das Ziel, sich Schwung für den Rückrundenstart zu holen, wurde zumindest in den zweiten dreißig Minuten erreicht.

 

Zu Beginn war von Tempo, Spielwitz und Passsicherheit allerdings bei beiden Mannschaften noch wenig zu sehen. Die Pause war allen Akteuren deutlich anzumerken, die Fehlerquote recht hoch und die Spielabläufe wirkten noch wenig rund und abgestimmt. Es dauerte einige Minuten, bis die HSG erstmals mit 4:3 in Führung gehen konnte und auch in der Folge entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung. Weil sich aber Torhüter Konstantin Poltrum nicht nur bei zwei abgewehrten Siebenmetern schnell wieder als sicherer Rückhalt zeigte, konnte Konstanz nach dem 7:7 auf 10:7 davonziehen und den Drei-Tore-Vorsprung mit einem 11:8 in die Kabine nehmen.

 

Durchgang zwei bot dann wesentlich mehr Tempo und dank gelungener Spielzüge und schönen Toren auch mehr Unterhaltungswert. Gerade der Schweizer U21-Nationalspieler Tim Jud zeigte sich gegen seine Landsleute in ganz starker Verfassung. Wie schon gegen Ende der ersten Halbzeit legte er auch nach der Pause sofort wieder mit tollen Anspielen, sehenswerten Treffern und gewohnt guter Übersicht los und war von den Eidgenossen überhaupt nicht in den Griff zu bekommen.

 

Dazu die ansatzlosen, trockenen Würfe von Mathias Riedel aus dem Rückraum und Fortitudo Gossau verlor langsam den Anschluss. Ein 13:10 hatte der deutsche Drittliga-Spitzenreiter so schnell auf ein 17:10 hochgeschraubt. Nun hatte auch die Konstanzer Deckung langsam wieder ihren gewohnten Zugriff auf die Gossauer Offensivkräfte und machte es dem Schweizer Erstligist, der ohne den ehemaligen HSG-Torhüter Holger Hug angetreten war, enorm schwer, überhaupt einmal erfolgsversprechende Abschlusspositionen herauszuarbeiten.

 

Beide Mannschaften nutzten die Partie nun auch, um viel auszuprobieren und viel durchzuwechseln. Am mittlerweile einseitigen Spielverlauf änderte sich dadurch allerdings nichts. Nach 45 Minuten war es wieder der groß auftrumpfende Tim Jud, der das 20:14 besorgte, nachdem er kurz zuvor alleine gegen zwei Gossauer einen Gegenstoß unterbunden hatte. Ein Highlight war aber auch der spektakuläre Treffer von Kai Mittendorf zum 22:16, der für Sonderapplaus von der Tribüne und ein Raunen unter den Zuschauern sorgte. Bei angedrohtem Zeitspiel setzte Mittendorf, der zeitweilig auch als Spielmacher agieren durfte, zum Schlagwurf an und hämmerte den Ball aus elf Metern in den Winkel des TSV-Tores. Torwart Maximilian Wolf fügte sich schließlich nach seiner Einwechslung gleich mit einer Doppelparade und einem gehaltenen Strafwurf ein, bevor der letztlich deutliche 26:16 (11:8)-Sieg der HSG feststand.

 

„Dafür, dass wir davor erst eine Trainingseinheit mit Ball hatten, war das heute okay“, bilanzierte Daniel Eblen, „man konnte auch nicht mehr erwarten. Gossau hatte nicht alle Spieler dabei und die Partie wurde ohne große taktische Mittel geführt.“ Bisher wurden vormittags Ausdauerläufe unternommen und abends in der Halle trainiert. Heute setzt der HSG-Coach noch auf Kleingruppentraining, bevor es kommende Woche „ganz normal“ weitergeht und die Vorbereitung auf das Südbadenderby gegen die SG Köndringen-Teningen am 16. Januar um 20 Uhr in der Schänzle-Sporthalle auf dem Programm steht. Etwas Schwung hat sich sein Team mit der zweiten Hälfte gegen Gossau wieder für den schweren Rückrundenstart geholt, doch Eblen hat auch gesehen, „dass bis dahin nichts von alleine kommt und was es in der Runde braucht.“ Beim Saisonauftakt habe der deutliche 29:23-Erfolg in Teningen eine positive Wirkung für die ganze Hinserie gehabt, „auf diese positive Initialzündung hoffen wir auch dieses Mal – auch wenn es ein ganz enges Ding werden könnte.“

 

HSG Konstanz: Maximilian Wolf, Konstantin Poltrum (Tor); Fabian Schlaich (2), Benjamin Schweda, Marius Oßwald (1), Mathias Riedel (5), Kai Mittendorf (1), Simon Flockerzie, Matthias Stocker, Michael Oehler (1), Lukas Beck (1), Paul Kaletsch (2/1), Felix Krüger (2), Alexander Lauber (1), Fabian Maier-Hasselmann (3), Tim Jud (7/1).

 

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