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Spitzenspiel war auch spitzen Spiel: HSG liefert sich packenden Schlagabtausch mit Hochdorf

Spitzenspiel war auch spitzen Spiel: HSG liefert sich packenden Schlagabtausch mit Hochdorf

Handball 3. Liga:

TV Hochdorf – HSG Konstanz 36:29 (17:16)

Mit 36:24 Punkten und Platz vier zweibestes Ergebnis in 3. Liga erreicht.

In flottem Spiel gegen starken Gegner fehlen am Ende die Kräfte.

 

Es war noch einmal richtig spannend, attraktiv, abwechslungs- und torreich. Bis zur 46. Spielminute (25:25) war noch alles offen, dann fehlte der HSG Konstanz beim starken Tabellendritten TV Hochdorf jedoch die Kraft. Trotz der 29:36 (16:17)-Niederlage zum Saisonabschluss kann Konstanz auf eine überaus erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. Mit Platz vier und 36:24 Punkten in der Saison 2013/14 erreichte das junge HSG-Team das zweitbeste Ergebnis der HSG Konstanz in der im Jahr 2010 eingeführten 3. Liga.

 

Bereits im Vorfeld versprach das Aufeinandertreffen des Tabellendritten TV Hochdorf und der viertplatzierten HSG Konstanz im letzten Spiel der Saison noch einmal richtigen Spitzenhandball. Ein echtes Spitzenspiel eben, das Duell der Verfolger hinter den weit enteilten Teams aus Coburg und Bad Neustadt. Und tatsächlich, das Spiel hielt, trotz der bevorstehenden Sommerpause, was es versprach. Beide Teams legten von Beginn an ein enorm hohes Tempo vor. Befreit aufspielend wurde weniger Wert auf eine massive Deckungsarbeit gelegt, vielmehr stand attraktives und schnelles Offensivspiel im Fokus. Unter den Augen von Ex-HSG-Kreisläufer und Abwehrchef Markus Schoch auf der Tribüne zeigte sich zunächst Fabian Schlaich treffsicher von Linksaußen und konnte die 2:0-Führung des TV Hochdorf zum 2:2 egalisieren, auch wenn Konstanz die Ausfälle von Matthias Faißt, Kai Mittendorf und Simon Oesterle zu verkraften hatte.

 

Leichte Vorteile im Kräftemessen der zweitbesten Offensive mit der drittbesten Defensive der Liga auf Konstanzer Seite konnte sich nun allerdings der Gastgeber erarbeiten und ging mit 8:4 erstmals mit vier Treffern Differenz in Führung, auch weil der HSG mehrmals bei Pfosten- und Lattentreffern das Quäntchen Glück fehlte, ein Siebenmeter des TVH jedoch vom Innenpfosten doch noch in das HSG-Tor sprang. Davon unbeirrt kam die HSG Konstanz bis zur 21. Minute durch schön anzusehenden Tempohandball wieder zurück. 11:11, ein hochklassiges Duell auf Augenhöhe entwickelte sich. Bis zur Halbzeit war die HSG zwei Mal in Führung gegangen (14:13, 25. und 15:14, 26.), musste aber, trotz eines gehaltenen Siebenmeters von Patrick Glatt, dennoch mit einem 16:17-Rückstand in die Kabine.

 

Nach der Pause zunächst ein ähnliches Bild: Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, die Führung wechselte mehrmals hin und her. Durch ein starkes Kollektiv, einen nicht nur als sicherer Siebenmeterschütze überzeugenden Paul Kaletsch, der alle sechs Siebenmeter sicher verwandeln konnte, und einen wieder einmal stark auftrumpfenden Max Folchert lag Konstanz aussichtsreich im Rennen um die letzten Punkte der Saison. Bis zur 43. Minute. Die HSG führte mit 24:23. Doch dann schwanden die Kräfte und mit ihr die Konzentration. Die Abschlüsse wurden weniger druckvoll ausgeführt, dazu schlichen sich ein paar technische Fehler, Fehlpässe und -würfe in das Spiel der Gastmannschaft ein. Fehler, die der noch über mehr Reserven zu verfügenden Mannschaft aus der Vorderpfalz genügten, um über den letztmals erfolgten Führungswechsel (26:25, 47.) schnell für am Ende doch klare Verhältnisse zu sorgen. Sukzessive baute der TVH seine Führung aus, bis beim 36:29 der für alle erlösende Schlusspfiff ertönte.

 

„Ich bin auch heute absolut zufrieden“, stellte HSG-Trainer Daniel Eblen fest, „wir haben einem starken Kontrahenten noch einmal ein gutes Spiel geliefert, sind lange dran geblieben. Zum Schluss, als bei uns einfach ein wenig die Kräfte gefehlt haben und die nötige Energie, richtig in die Abschlüsse gehen zu können, nicht mehr vorhanden war, hat Hochdorf dann gezeigt, warum sie dort oben stehen.“ Sein Gegenüber auf Hochdorfer Seite, Benjamin Matschke, zeigte sich ähnlich zufrieden: „Wir konnten das Tempo konstant hoch halten. Konstanz hat dann in den entscheidenden Situationen mehr Fehlwürfe gehabt als wir.“

 

Eine Saison, die nicht nur die Spieler viel Kraft gekostet hatte. Auf der Heimfahrt mochte dann auch einer der HSG-Busse nach einer Rast nicht mehr weiterfahren. War der Mannschaft der HSG Konstanz im letzten Spiel am Ende zwar die Energie ausgegangen, so waren es diese Spieler, die mit neuer Stärke durch Anschieben des lahmenden Busses doch noch für einen Start des Motors und eine zügige Heimreise sorgen konnten.

 

Trotz der abschließenden Niederlage bleibt diese Spielzeit die zweiterfolgreichste Saison in der 2010 eingeführten 3. Liga. Mit 36:24 Punkten konnte sich das Team von Daniel Eblen und Andre Melchert direkt hinter dem erst am letzten Spieltag mit der Meisterschaft am Ziel aller Zweitliga-Träume angekommen HSC 2000 Coburg, sowie Vizemeister HSC Bad Neustadt und eben dem TV Hochdorf, der von einer Kooperation mit dem wahrscheinlichen Bundesliga-Aufsteiger TSG Friesenheim profitiert, einreihen. Dabei konnte die HSG im Januar dem Meister Coburg seine bislang letzte Niederlage und den einzigen Punktverlust in der Rückrunde beibringen. Durch einen Kaletsch-Kempa in allerletzter Sekunde zum 19:18-Heimsieg. Eines der vielen Highlights, die das im Durchschnitt nicht einmal 23 Jahre alte Team der HSG den zahlreichen Zuschauern in der „Schänzle-Hölle“ zu bieten hatte. „Der vierte Platz ist ein Super-Resultat. Auch wenn wir immer wieder Spiele dabei hatten, die weniger gut waren, so muss man auch sagen, dass die Saison lang und hart war. Da muss man auch mal in Kauf nehmen, dass es hin und wieder schlechter läuft – gerade bei einem Team, das vom starken Kollektiv lebt und nicht die alles überragenden Einzelkönner hat“, so das kurze Resümee von Daniel Eblen.

 

HSG Konstanz: Glatt, Folchert (Tor); Kaletsch (9/6), Groh (2), Riedel (3), Hafner, Flockerzie (3), Schlaich (5), Schatz (2), Krüger (3), Lauber (1), Bruderhofer (1).

Zuschauer: 500

 

 

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