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Drittliga-Spitzenreiter HSG Konstanz bindet Co-Trainer und Sportlichen Leiter

Drittliga-Spitzenreiter HSG Konstanz bindet Co-Trainer und Sportlichen Leiter

Macht sich schon seine Gedanken zur neuen Saison: Andre Melchert, Co-Trainer und Sportlicher Leiter der HSG Konstanz.

 

Seit Ende 2009 wirkt Andre Melchert als Co-Trainer der HSG Konstanz, seit 2014 zusätzlich auch als Sportlicher Leiter. Zuvor war er schon einige Jahre als Leiter des Leistungsbereichs der HSG von der C- bis zur A-Jugend und der zweiten Mannschaft eingebunden und hat in dieser Zeit als Mitentwickler des neuen Leistungskonzepts großen Anteil am rasanten Aufstieg des Perspektivteams nach drei Meisterschaften in den letzten fünf Jahren in die Oberliga Baden-Württemberg. HSG-Präsident Otto Eblen zeigt sich deshalb glücklich darüber, Andre Melchert neben der Aufgabe als Sportlicher Leiter über die aktuelle Saison hinaus drei weitere Jahre als Co-Trainer an die HSG Konstanz gebunden zu haben: „Wir setzen bevorzugt auf die eigenen Leute und bieten qualifizierten Mitarbeitern bei uns die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.“

 

Eine Entwicklung, die für Melchert 2002 am Bodensee bei der HSG als Spieler in der 2. Bundesliga begann und als Co-Trainer und Leiter des Leistungsbereichs zunächst unter anderem in der Bezirksklasse mit der zweiten Mannschaft fortgeführt wurde. Mittlerweile zeichnet er als Sportlicher Leiter für die Geschicke des Oberliga-Perspektivteams und des Drittliga-Spitzenreiters verantwortlich und unterstützt Cheftrainer Daniel Eblen bei der täglichen Arbeit im Spielbetrieb als Co-Trainer. Mit sehr viel Spaß, wie Melchert betont, „sowohl im alten als auch neuen Aufgabengebiet.“ Für den 1,94 Meter großen Applications-Manager war die Vereinbarung einer langfristen Zusammenarbeit nach den Erfolgen vergangener Jahre und des aktuellen Höhenflugs daher nur die logische Konsequenz: „Trotz ihrer Größe ist die HSG sehr familiär, in der sehr viele Freundschaften bestehen und man auch abseits der Halle viel miteinander unternimmt. Der Zusammenhalt ist besonders. Dazu hat sich die HSG in den vergangenen Jahren immer breiter und professioneller aufgestellt. Das lässt auf eine gute Zukunft hoffen.“

 

Die aktuellen Erfolge mit elf Spielen ohne Niederlage, der Herbstmeisterschaft, 27:5 Punkten und als Spitzenreiter fünf Zählern Vorsprung auf die Verfolger überrascht ihn in dieser Form aber dennoch, denn nach dem großen Umbruch vor der aktuellen Saison sei nicht unbedingt mit dieser sich so schnell einstellenden Erfolgsserie zu rechnen gewesen. „Wir sind schon stolz auf das Erreichte, wissen aber auch, dass einzig und allein die Ausbeute am Saisonende zählt. Wir wollen oben bleiben, das Team und das Umfeld wollen den Erfolg. Wenn es reicht, freuen sich alle.“

 

Otto Eblen freut sich derweil schon jetzt über Kontinuität auf einer wichtigen Position. „Wichtig für das Trainerteam, das auf derselben emotionalen Ebene hervorragend zusammenarbeitet und ein gutes Verhältnis untereinander pflegt“, sagt der Präsident der HSG Konstanz. „Andre hat bewiesen, dass er sehr gute Arbeit leistet. Für uns ist die Durchgängigkeit von der Jugend und aus dem Perspektivteam nach oben in die erste Mannschaft sehr wichtig. Andre lebt das vor und setzt die richtigen Prioritäten.“ Dazu sei der 35-jährige gebürtige Velberter eine große Entlastung bei der Teamzusammenstellung für den Präsidenten, da die Arbeit immer umfangreicher werde. „Wenn man höhere Ansprüche und größere Ziele hat, braucht man mehr Kapazitäten und Leute, die hier bei uns in ihre Arbeit hineinwachsen können und die wir vorher selbst ausbilden.“ Eblen meint damit die jungen Spieler, auf die er setzt und in Konstanz die Chance zur Weiterentwicklung erhalten, die ihnen anderswo trotzt großen Potenzials aufgrund ihres jungen Alters verwehrt bleibt, aber auch die Zusammenstellung des Teams um das Team.

 

Andre Melchert ist nur eines dieser Paradebeispiele, wie dieser Weg erfolgreich beschritten werden kann. „Man kann bei der HSG in Ruhe arbeiten und sich weiterentwickeln. Die Aufgabe als Co-Trainer mache ich nun schon etwas länger und als Sportlicher Leiter wachse ich dank des großen Vertrauens, das mir entgegengebracht wird, auch gut hinein“, so Melchert. Der zweifache Familienvater ist froh, dabei „helfen zu dürfen, die Ziele der HSG umzusetzen. Dabei werden wir so weiterarbeiten wie bisher, unseren eingeschlagenen Weg weitergehen und uns nicht übernehmen.“ Gerade steht ihm die intensivste Zeit des Jahres bevor, laufen doch Gespräche mit neuen und bisherigen Spielern bereits auf Hochtouren. Dazu soll mit der jungen Mannschaft in der Rückrunde das Ergebnis der Hinrunde bestätigt werden – bevor am Saisonende mit der Meisterschaft und der Rückkehr in die nun eingleisige 2. Bundesliga ein historischer Erfolg für die HSG Konstanz stehen könnte. Es wäre auch für Andre Melchert eine Rückkehr dorthin, wo für ihn 2002 in Konstanz alles begonnen hat. Nach dem Gastspiel der HSG von 2001 bis 2004 im geteilten Bundesliga-Unterhaus würde die Zugehörigkeit zur stärksten zweiten Liga der Welt jetzt auch die zu den besten 39 Mannschaften Deutschlands bedeuten.

 

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