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HSG Konstanz verlängert mit Torhüter-Talent

HSG Konstanz verlängert mit Torhüter-Talent

Die HSG Konstanz setzt weiterhin auf den eigenen Nachwuchs. Nach der Vertragsverlängerung mit Top-Torschütze Mathias Riedel und dem aus der eigenen Jugend stammenden Linkshänder Alexander Lauber hat die HSG Konstanz in Torhüter Maximilian Wolf mit einem weiteren Talent aus der eigenen Jugend den zum Saisonende auslaufenden Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. Wie auch bei Alexander Lauber zahlen sich die gute Jugendarbeit und der Unterbau mit einer hochklassig spielenden Reservemannschaft aus. Genau wie beim 21-jährigen gebürtigen Konstanzer auf Rechtsaußen wurde auch Maximilian Wolf südbadischer Meister mit der Konstanzer B-Jugend, spielte anschließend in der A-Jugend-Bundesliga und stieg bei den Aktiven zweimal mit der zweiten Mannschaft bis in die Südbadenliga auf, bevor er nun regelmäßig zum Drittliga-Kader zählt.

 

Der 20-jährige Schlussmann soll sich „weiter immer mehr für Drittligaeinsätze anbieten“, so Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz. „Er ist ein junger guter Torwart aus der eigenen Jugend, mit dem wir gerne weiterarbeiten möchten“, führt Andre Melchert weiter aus, „wir sind mit seiner Entwicklung sehr zufrieden und hoffen natürlich, dass sie so weitergeht. Max hat das Potenzial, ein sehr guter Drittliga-Torhüter zu werden – wenn er so weitermacht und richtig Gas gibt.“

 

Richtig Gas gibt er dabei stets als Stammtorhüter in der Südbadenliga mit dem Perspektivteam der HSG Konstanz. Längst hat er sich dort bei den Angreifern der Gegner einen Ruf als einer der besten Schlussmänner der Liga erarbeitet, der eine Partie mit seinen vielen Paraden ganz entscheidend beeinflussen kann. So ist auch sein Anteil an der Tabellenführung der zweiten Mannschaft der HSG Konstanz nicht zu unterschätzen, befindet sich das blutjunge Team doch mit 22:6 Punkten als Tabellenführer auf Aufstiegskurs in die Oberliga Baden-Württemberg. Alleine die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Lediglich 320 Gegentore weißt die HSG-Reserve nach 14 absolvierten Partien auf – der mit großem Abstand beste Wert der Liga.

 

„Ich bin mit der aktuellen Saison sehr zufrieden. Mit der zweiten Mannschaft spielen wir ebenso wie mit der ersten Mannschaft eine tolle Saison. Die Einsätze in der zweiten Mannschaft helfen mir in meiner Entwicklung gut weiter, denn so bekomme ich nicht nur mehr Einsatzzeit, sondern auch viel Abwechslung und kann mich gegen viele unterschiedliche Würfe von vielen unterschiedlichen Spielern beweisen“, sagt der 1,87 Meter große Goalie.

Maximilian Wolf

Sich beweisen, wenn man gebraucht wird, sich zeigen, wenn es gefordert ist, die Chance nutzen, sobald sie sich ergibt. Nichts beschreibt die Situation von Maximilian Wolf derzeit besser, denn hinter einem Ausnahme-Torhüter wie Maximilian Folchert hatte er in dieser Drittliga-Saison relativ wenige Einsatzzeiten. Aber wenn er eingesetzt wurde, dann brillierte er auf Anhieb. Als Folchert beispielsweise im Heimspiel gegen Großsachsen in der zweiten Hälfte eine Pause brauchte und auf der Bank Platz nahm, war er sofort zur Stelle. Und wie. Maximilian Wolf vernagelte sein Tor in der zweiten Spielhälfte regelrecht und ließ Großsachsen langsam aber sicher verzweifeln. Egal ob freie Gegenstöße, Würfe aus dem Rückraum oder über außen, an diesem Tag war der 20-Jährige kaum zu überwinden. Oder im Spitzenspiel gegen Zweitliga-Absteiger Leutershausen. In einer hochdramatischen Schlussphase kam er beim Stand von 20:22 für einen Siebenmeter in das Spiel – und parierte. Die „Schänzle-Hölle“ stand Kopf. Von null auf 180 in wenigen Sekunden – eine Qualität, die nicht viele besitzen.

 

„Ja, das waren tolle Spiele. Ich habe auch dort jeweils zuvor schon in der zweiten Mannschaft gespielt. Für mich ist das optimal, ich bin dann schon immer etwas aufgeheizt. Auch wenn ich dann erst später eingewechselt werde, ist das nicht so schlecht. Ich fiebere immer mit und überlege mir, was man machen könnte – und versuche dann eine gute Leistung zu zeigen“, erklärt der BWL-Student, der ab März ein Praxissemester in Konstanz absolvieren wird. Zurzeit studiert und trainiert er hauptsächlich in Pforzheim. Den bisherigen zusätzlichen Aufwand durch das Pendeln zwischen Konstanz und Pforzheim sieht er nicht als solchen: „Ich fühle mich heimisch bei der HSG. Das Umfeld und die Truppe sind einfach toll. Es stimmt einfach das Gesamtpaket und mich zieht es sowieso immer in diese schöne Region. Für jeden Sportler ist Wettkampferfahrung wichtig und hier kann ich sie in gleich zwei Mannschaften auf hohem Niveau sammeln. Es macht hier insofern gleich doppelten Spaß“, meint er mit einem Lächeln auf den Lippen.

 

Gewohnt bescheiden formuliert er als echter Teamplayer daher auch seine persönlichen Ziele für die Zukunft. „Weiter verbessern, das Beste geben – und dann schauen was kommt“, so der 2008 von der DJK Singen zur HSG gekommene Wolf. Bei den Zielen mit der Mannschaft hingegen ist er nicht weniger ehrgeizig, aber weniger zurückhaltend: Ziel sei es, bis Saisonende ganz vorne in der 3. Liga mit dabei zu sein und sich mit dem jungen Team mit großem Potenzial nach Möglichkeit noch ein bis zwei Plätze zu verbessern. Die aktuelle Erfolgsserie der HSG Konstanz gibt dazu allen Anlass – wie auch die Entwicklung des gebürtigen Singeners: 20:6 Punkte aus den letzten 13 Partien sowie sieben Siege aus neun Heimspielen holte die HSG und kletterte bis auf Platz vier der 3. Liga. Eine weitere Verbesserung scheint durchaus möglich – so wie der nächste Schritt in der noch jungen Handball-Karriere von Maximilian Wolf. In der Südbadenliga fürchten die Gegner ihn schon, in der 3. Liga könnte es bald ähnlich sein.

 

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