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Erst EM, jetzt Zweitliga-Aufstieg für Hanemann?

Erst EM, jetzt Zweitliga-Aufstieg für Hanemann?

Ein Highlight jagt für Stefan Hanemann gerade das nächste. Noch am Wochenende sicherte er sich mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft in Litauen souverän die Qualifikation für die U20-Europameisterschaft im Sommer, am Samstag könnte er mit einem Sieg in Leutershausen mit seinem Verein HSG Konstanz vorzeitig die Süddeutsche Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern.

 

Ohne große Probleme übersprang das von Nationaltrainer Markus Baur betreute DHB-Team dabei als späterer Turniersieger die Hürden Russland (29:26), Kosovo (38:12) und Litauen (33:22). In allen drei Partien kam auch der 20-Jährige Torhüter von Drittliga-Spitzenreiter HSG Konstanz zum Einsatz. Gegen Russland trug er in den letzten zehn Minuten, als die deutsche Nationalmannschaft langsam einen sicheren Vorsprung aus den Händen zu geben drohte, mit einigen wichtigen Paraden zum Erfolg bei. Im Duell mit Neuling Kosovo war die deutsche Auswahl wenig gefordert und auch Hanemann hatte eine sehr hohe Abwehrquote vorzuweisen. Das letzte Spiel gegen Litauen wurde schließlich zu seinem besten Match. Schon in der Anfangsphase eingewechselt, war er zeitweise kaum zu bezwingen und hielt seiner Mannschaft für einen weiteren souveränen Erfolg den Rücken frei – und leitete dazu mit präzisen Pässen über das ganze Feld einige Konter ein. Im Gefühl des sicheren Sieges konnte Litauen erst in den letzten Minuten noch einmal ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.

 

„Wir haben uns super präsentiert und alle gezeigt, dass wir im Vergleich zum Vier-Nationen-Turnier in Portugal deutliche Fortschritte gemacht haben“, so der 1,98 Meter große Schlussmann, „wir haben weitestgehend das gespielt, was wir uns vorgenommen haben und uns deutlich gesteigert.“ Der Erfolg und die gemeinsame Zeit habe auch richtig zusammengeschweißt, sodass er die deutsche U20-Nationalmannschaft auf einem guten Weg für die Europameisterschaft in Dänemark (28. Juli bis 7. August) sieht. „Mit unserer guten Abwehr und super Spielzügen hoffen wir natürlich auf Großes bei der EM. Wir wissen aber, dass dort eine große Herausforderung auf uns wartet.“

 

Bei der Auslosung am Mittwochabend befindet sich die DHB-Auswahl im 16 Nationen umfassenden Teilnehmerfeld in Lostopf zwei – womit ein Duell bereits in der Vorrunde mit einer der Top-Nationen Frankreich, Ungarn, Spanien oder Dänemark schon garantiert ist.

 

Daran verschwendet Stefan Hanemann nach seiner Rückkehr an den Bodensee allerdings derzeit keinen Gedanken. Am Samstag steht er mit der HSG Konstanz schon vor dem nächsten Saisonhöhepunkt. „Das wird ein schweres Spiel“, sagt er im Hinblick auf das Drittliga-Gipfeltreffen zwischen dem Tabellenzweiten Leutershausen und der HSG als Spitzenreiter. „Die werden richtig heiß sein – genauso wie wir. Denn wir wollen unsere erste Chance zum Gewinn des Titels nutzen und werden für unseren gemeinsamen Traum auch alles in die Waagschale werfen.“ Dabei kann sich die HSG Konstanz auf gleich zwei Torhüter in absoluter Gala-Form verlassen. Während Konstantin Poltrum zuletzt mit 25 Paraden der Matchwinner beim 26:19-Sieg gegen Pfullingen war, hat Stefan Hanemann mit sehr guten Abwehrquoten und Leistungen im DHB-Trikot auf sich aufmerksam gemacht. Hanemann daher selbstbewusst: „Wir sind beide jung, geben beide richtig Gas und spielen eine tolle Saison, in der wir uns super ergänzt haben. Wenn es bei einem nicht lief, war sofort der andere mit einer Top-Leistung zur Stelle. Wir sind als ganzes Team und auch auf der Torwart-Position eben ein starkes Kollektiv.“

 

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