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Zu viele Eigenfehler: Ersatzgeschwächte HSG verliert knapp gegen Herrenberg

Zu viele Eigenfehler: Ersatzgeschwächte HSG verliert knapp gegen Herrenberg

Handball 3. Liga:

HSG Konstanz – SG H2Ku Herrenberg 24:25 (11:9)

Erste Heimniederlage gegen Herrenberg seit 2009.

Ersatzgeschwächte HSG Konstanz begeht vor allem im Angriff zu viele Fehler.

 

Wieder wurde lautstark in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle gefeiert – nur dieses Mal jubelten die Gäste aus Herrenberg, während die Spieler der HSG Konstanz nach der knappen 24:25 (11:9)-Niederlage sich bei ihren 750 Fans für die dennoch tolle Unterstützung bedankten und enttäuscht vom Feld schlichen. Nach der schon bitteren 30:31-Pleite im Hinspiel musste sich Konstanz nun auch zu Hause dem Gast aus dem Gäu hauchdünn geschlagen geben – erstmals seit 2009. Durch die erst dritte Niederlage im 13. Heimspiel, der ersten seit November 2014, und zuletzt sechs Heimsiegen in Folge rangiert die HSG nun – mit lediglich zwei Zählern Rückstand auf Platz drei – auf Rang sechs der 3. Liga.

 

„Vor allem im Angriff haben wir heute schlecht gespielt. Da waren unsere Entscheidungen teilweise total daneben“, zeigte sich HSG-Cheftrainer Daniel Eblen enttäuscht über die Achillesferse seines Teams, die, so der Konstanzer Trainer, seinem Team das Leben auch in der Abwehr enorm erschwert habe. „Die Abwehr war in Ordnung, allerdings haben wir durch unsere Fehler den Herrenbergern die Gegenstöße förmlich auf dem Silbertablett serviert – und Herrenberg hat das gut ausgenutzt. Das war genau das, was wir eigentlich vermeiden wollten.“

 

Dabei hatte die Partie so begonnen, wie sich Daniel Eblen das vorgestellt hatte. Herrenberg rieb sich an einem im Positionsangriff kaum zu knackenden 6:0-Abwehrriegel der HSG auf, während Konstanz sich durch harte Arbeit im Angriff besser durchsetzen konnte, obwohl schon hier deutlich wurde, dass die offensive, aggressive Abwehr der Gäste der HSG einige Probleme bereitete. Dennoch gehörten die ersten zehn Minuten des kämpferischen, körperbetonten Spiels den Gastgebern, die, lautstark angefeuert von über 750 Zuschauern, zum 5:1 vorgelegt hatten. Konstanz lebte von der guten Deckung und konnte in den nächsten fünf Minuten kein Tor mehr erzielen. Doch auch die SG konnte Maximilian Folchert im HSG-Tor erst nach 15 Minuten zum zweiten Mal überwinden (5:2).

 

 Erstes Tor im ersten Drittligaspiel: HSG-Kreisläufertalent Manuel Both  Voller Einsatz und harter Kampf: Sebastian Groh ist auf dem Weg zum Tor nicht mehr zu stoppen

 

Und auch wenn die Gäste die Partie besser in den Griff bekamen, ausgleichen konnten (8:8, 24.) und zunehmend Oberwasser bekamen, setzte sich die HSG Konstanz zur Halbzeit wieder auf 11:9 ab. Dann passierte das, was Daniel Eblen richtig ärgerte: „Es war kein gutes Spiel von uns. Die Fehler in Überzahl – ich dachte, die wären geklärt und würden uns so nicht mehr passieren.“ Nicht nur, dass der Vorsprung aus der ersten Halbzeit schon nach 69 Sekunden verspielt war (11:11), sondern nach 34 Minuten war durch den nie unter Kontrolle zu bekommenden elfmaligen Torschützen Felipe Soteras-Merz erstmals ein Rückstand Realität geworden (13:14, 35.). Dieser Rückstand wuchs bald auf drei Tore an. „Die Entscheidungen wurden immer schlechter und je länger das Spiel dauerte, desto weniger gut haben wir gespielt“, monierte Daniel Eblen.

 

Drei Tore in Folge brachten sein Team zwar wieder heran (16:17, 43.), doch der Ausgleich wollte nicht gelingen – auch wenn sich die Gelegenheit mehrmals bot, teilweise sogar in Überzahl wie nach dem Treffer zum 20:21 durch das erste Tor im ersten Drittligaspiel von Kreisläufertalent Manuel Both (50.). „Dann kommt noch ein Offensivfoul von uns bei doppelter Überzahl hinzu – das war gar nichts, was wir da gespielt haben“, sprach Daniel Eblen von jener verhängnisvollen Szene, die die Chance zur Wende hätte sein können. Doch nach der doppelten Überzahl stand wie vor den zwei Zeitstrafen für Herrenberg ein Zwei-Tore-Rückstand (22:24, 56.). Der 24:25-Anschlusstreffer durch das fünfte Tor von Stefan Bruderhofer (siehe Bild ganz oben) 53 Sekunden vor dem Schlusspfiff kam da zu spät – die erste Heimniederlage gegen Herrenberg seit 2009 war besiegelt.

 

Dass Daniel Eblen trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Paul Kaletsch (OP nach Meniskusriss), Matthias Stocker (Muskelfaserriss in Schulter), Simon Flockerzie (mehrere gebrochene Zehen) und Kapitän Matthias Faißt (Fingerbruch an Wurfhand) und nun auch noch Mathias Riedel, der sich nach einem Leistenbruch demnächst operieren lassen müssen und damit ebenfalls länger ausfallen wird, trotzdem etwas optimistischer auf das Spiel am Sonntag in Rödelsee blickt, liegt am Perspektivteam der HSG. Mit einem 28:25 (13:12)-Heimsieg gegen Sinzheim, dem elften Südbadenliga-Sieg in Folge, hat die zweite Mannschaft der HSG Konstanz schon am fünftletzten Spieltag mit nunmehr 38:6 Punkten und neun Zählern Vorsprung auf Verfolger Schutterwald bereits den Meistertitel und den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg (4. Liga) sicher. „Dadurch kann sich der Fokus wieder mehr auf die erste Mannschaft richten. Gerade Michael Oehler und Felix Krüger werden uns in Rödelsee mit Sicherheit helfen können. Wir schauen, dass wir dort wieder ein gutes Spiel machen“, so Daniel Eblen.

 

HSG Konstanz: Maximilian Wolf, Maximilian Folchert (Tor); Michael Oehler, Fabian Schlaich (4), Benjamin Schweda, Sebastian Groh (3), Mathias Riedel (2), Marc Hafner (8/6), Kai Mittendorf (1), Manuel Both (1), Patrick Muturi, Felix Krüger, Alexander Lauber, Stefan Bruderhofer (5).

Zuschauer: 750

 

 

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